Archiv für Oktober 2006

17
Oktober

DHL hat es sehr gut drauf, mich zu ärgern — vorallem mit diese Packstation.

Eigentlich finde ich, ist die Packstation eine gute Idee! Man muß sein Paket nicht mehr zu Hause in Empfang nehmen, da man als Berufstätiger eh Vormittags nicht zu Hause ist, sondern kann es 24 Stunden rund um die Uhr an der DHL Packstation abholen. DHL benötigt in der Regel 24 Stunden um ein Paket auszuliefern. Das klappt seit Jahren perfekt, sogar an Packstationen, wo diese neu vorgestellt wurden. Mittlerweile scheint dies nicht mehr so zu sein. Ein paar Beispiele gefällig?

Ein Freund schickte ein Paket an mich Montags los. Dieses traf erst am darauf folgenden Freitag an der Packstation ein. Warum? Konnte mir keiner der „Service“-Mitarbeiter sagen als ich danach fragte. Man konnte nur sehen, daß eine Fehlerkorrektur vorgenommen wurde und sich dadurch die Auslieferung verzögerte. Ich dachte mir, daß mein Kumpel eine Sauklaue hat, die der DHL-Mitarbeiter nicht lesen konnte und daß es deswegen diese lange Lieferzeit gab.

Tage darauf sandte Amazon ein Paket an mich. Es dauerte wieder vier Tage bis ich es an der Packstation abholen konnte. Ich beschwerte mich an der Hotline zur Packstation und als Antwort bekam ich, daß dies doch mal vorkommen könnte, wenn die Packstation voll ist, daß die Auslieferung sich etwas verzögert. OK, kann ich auch noch akzeptieren, wenn dies einmal vorkommt.

Im Moment warte ich wieder auf ein Paket von Amazon. Es wurde am 12.10.2006 Vormittags versandt. Laut Tracking über die Amazon-Seite wurde es am 13ten an mich ausgeliefert. Wenn ich den Tracking-Daten von DHL glauben schenken darf, wurde am 13ten eine Fehlerkorrektur vorgenommen (warum denn jetzt schon wieder??? Die Daten stimmen!), Samstag passierte gar nichts und seit gestern 9:53 (16.10.2006) befindet es sich auf den Weg zur Packstation. Da es heute, am 17.10.2006, immer noch von dem Fahrer in seiner gelb-roten DHL-Kutsche ausgeliefert wird, gehe ich davon, daß das Versandzentrum in Timbuktu ist und der arme Kerl sich gestern zu Fuß zur Packstation aufgemacht hat.

Wie auch immer! Ich werde ab sofort nichts mehr zur Packstation 147 senden lassen, sondern direkt wieder zu mir nach Hause. Im schlimmsten Fall kann ich das Paket am nächsten Tag bei einer Postfiliale abholen oder ein Nachbar nimmt es an. Das ist immer noch schneller als diese dämliche Packstation.

Update 10:20
DHL teilte mir an der Hotline mit, daß man im Moment nicht nachvollziehen könne, wo das Paket sich gerade befindet. Ich solle bitte Amazon informieren, einen Nachforschungsauftrag zu stellen. Mal wieder klasse!

Update 10:46
Zumindest funktioniert die Sendungsverfolgung wieder. Mein Paket ist mal wieder auf den Weg zur Packstation. Laut Hotline war es das Samstag und gestern auch schon. Fährt der DHL-Fuzzie nur alle drei Tage die Packstation an oder ist die Station nur zu voll, daß immer nur alle drei Tage ein Paket eingelegt werden kann?

Update 13:39
Wow! Ich habe gerade die SMS erhalten, daß ich das Paket an der Packstation abholen darf. ENDLICH!

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AJAX Activity Indicators

11
Oktober

Wer AJAX nicht kennt, hat etwas verpennt! ;-) Nein, ist kein Putzmitteln, sondern hat etwas — vereinfacht ausgedrückt — damit zu tun, daß Webseiten nach jeder Aktion des Users nicht neu geladen werden müssen, sondern nur der entsprechende Content austauscht wird.

Damit der User nicht warten muß, werden kleine Animationen abgespielt. Hier sind einige zu sehen!

Update 12.10.2006 — 10:38
Bei AjaxLoad kann man diese noch Farbvarianten angeben, in denen die Animationen generiert werden sollen. Sehr schön!

Abgeheftet in: Website | Tags: | 12:10 Uhr | 0

Ich bin Schweizer

5
Oktober

…zumindest ein klein wenig! Seit gestern habe ich eine schweizer Domain regestiert — puzi.ch. Nicht sonderlich spektakulär, aber mich erfreut es gerade!

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Zitat des Tages

5
Oktober

Nicht Lotto zu spielen verringert die Wahrscheinlichkeit eines Gewinnes nur unwesentlich.

Gefunden im Forum der Tagesschau

Abgeheftet in: Aus dem Leben | Tags: , | 16:10 Uhr | 0

Glück und Pech liegen nah beieinander!

4
Oktober

So oder ähnlich denke ich, wenn ich darüber nachdenke, was mir am Wochenende widerfuhr.

Meine Frau und ich waren in Dänemark, besuchten Freunde und die Stadt Kopenhagen. Bisher also nicht wirklich spektakulär. Als wir Montags abreisten, wollten wir Ticket für die Fähre in Dänemark kaufen. In Deutschland gab es mehrere Ticketautomaten direkt an der Fähre und es war kein Problem mit Euro oder dänischen Kronen zu bezahlen. In Dänemark selbst stand nur ein Automat munter an der Bahnhaltestelle in Rødby rum, welcher nach der ersten Begutachtung nur Bahntickets ausspuckt und obenddrein nur dänische Kronen annimmt. Wir dachten uns also, daß es noch Ticketautomaten kurz vor der Fähre gibt — welche auch Euro schlucken. Dem war leider nicht so, als wir den Herrn Kontrolleur fragten. Dieser verwies an diesen dämlichen Automaten am Eingang, welcher ca. 10 Minuten Lauferei entfernt war und was auch bedeutete, daß wir knapp 45 Minuten auf die nächste Fähre warten müssten.

Gedanklich hatte ich mich damit abgefunden, als uns der Kerl auf die Fähre winkte und zeigte, daß ihm unsere Ticket egal seien. Das nenne ich mal freundlich und einen nette, glückliche Geste.

In Deutschland angekommen wollte ich unser Parkticket für die drei Tage parken zahlen. Der Automat verweigerte die Annahme des Tickets — warum auch immer — denn bei jedem anderen funktionierte es. Ich überlegte schon, wie lange es wohl dauert, bis Hilfe über den Notknopf käme, als mir auffiel, daß die Ausfahrtschranke geöffnet war, da diese defekt war. Ein Techniker machte sich daran zu schaffen und heute war wohl frei parken. Bei sovielen positiven Zufällen hätte ich bestimmt den Lotto-Jackpott am Wochenende geknackt ;-)

Um zurück nach Krefeld zu kommen, fuhr ich wieder mit meinem Haus– und Hoffahrer Carsten am Dienstag Abend zurück. Da es ihm aus einigen Gründen nicht sehr gut ging, bat er mich, daß ich die Strecke nach Düsseldorf zurück fahren solle — als Dankeschön war für mich die Fahrt kostenlos und ich mußte mich nicht an den Spritkosten beteiligen.

Dann war es aber auch schon vorbei mit der Glückssträhne. Statt von Düsseldorf aus in Richtung Krefeld zu fahren, fuhr in entgegengesetzt nach Köln wo erst einmal laaaaaaaange keine Ausfahrt zum wenden kam. Als diese kam und ich an dem Autobahnkreuz wo ich mich verfuhr bereits wieder vorbei war, fiel mir ein, daß ich noch etwas wichtiges in Carstens Auto vergessen hatte. Also drehte ich abermals und fuhr zurück zu ihm. Auf dem Weg dorthin wurde ich in Düsseldorf von einem Starenkasten geblitzt — ich schätze, daß es 20 km/h zuviel waren. Da war es wohl vorbei mit der „Glückssträhne“ :-(

Na, wer errät als Erster, wo ich mich jetzt am liebsten hinbeissen möchte? Bitte in den Kommentaren mitteilen…

Guybrush Threepwood
Beam me up!