Archiv für Januar 2010

Abgeheftet in: Kino & TV | Tags: , | 20:01 Uhr | 6

Inglourious Basterds

24
Januar

Der Film spielt im zweiten Weltkrieg. Auf der einen Seite sind die Nazis, wie z. B. Hans Lander Landa, der auch Judenjäger genannt wird. Dieser löschte eine französische, jüdische Familie aus, ausser eine Tochter, die entkommen konnte. Auf der anderen Seite sind die Nazijäger, die in Deutschland umherschweifen und Nazis töten. Auf der der dritten Seite ist die entkommene Tochter, die sich an den Nazis rächen möchte.

Als ich den Film in den Player schmiss, dachte ich nach den ersten zehn Minuten: „Was für ein dämlicher Film“! Aber so ist es wohl mit allen Tarantino-Filmen. So richtig anfreunden konnte ich mit denen nie in den ersten Minuten mit seinen Filmen. Aber danach nimmt der Film richtig Fahrt auf und ist anders, als der bekannte Hollywood-Mainstream. Weiter ist zu erwähnen, dass die Deutschen von deutschen Schauspielern gespielt wird, die Franzosen von französischen Schauspielern und Amerikaner von US-Schauspielern. Im Original sind die Fremdsprachen untertitelt, aber auf der Blu-Ray ist, bis auf den französischen Part, alles synchronisiert.

Für mich ein ein gut gemachter Film, der zu unterhalten vermag. Kleiner Abzug in der B-Note gibt es, weil die musikalische Stimmung, die aufgebaut wird, nicht zu der Zeit, in der der Film spielt, passt.

Rating

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Abgeheftet in: Nutzloses Wissen | Tags: , | 20:01 Uhr | 1

Dunning-Kruger-Effekt und DSDS

21
Januar

Im TV läuft „Deutschland sucht den Superstar“ … wieder! Und wieder geben sich die Deppen die Klinke in die Hand und jeder vernunftbegabte Mensch fragt sich, warum die nicht mal merken, dass sie nicht singen können und Deppen sind.

Und genau das wurde anno 1999 bereits erforscht, bevor Dieter & Co. den Super-Deppen gesucht hat.

Also, 1999 ließen David Dunning und Justin Kruger eine Gruppe von Studenten Arbeitsblätter zu Themen wie Grammatik, Logik und Humor ausfüllen. Jeder Student musste am Ende eines jeweiligen Tests angeben, wie gut er sich im Vergleich zu den Studenten einschätzte. Das Ergebnis war, dass das schlechteste Viertel der Probanden von sich glaubte, weit über dem Durchschnitt zu liegen. Das glaubten sie auch dann noch, als ihnen die Testbögen der anderen Teilnehmer überreicht wurden.

Daher wird die Tendenz inkompetenter Menschen, die sich selbst überschätzen, als Dunning-Kruger-Effekt bezeichnet.

Das erklärt also, die Selbstüberschätzung der meisten Kandidaten. Und das kein Ende in Sicht nach 8 Staffeln ist Sicht ist beweist, dass die Mutter aller Deppen immer Schwanger ist.

Abgeheftet in: Aus dem Leben | Tags: , , , | 15:01 Uhr | 2

Winterreifen

5
Januar

Ich höre nie wieder auf meinen Reifenfritzen. Zumindest was das Wetter angeht.

Kurz zur Situation. Vor der Tür stehen zwei Smarts (altes Modell). Diesel. Verbrauch extrem niedrig, so dass eine Bahnfahrkarte weder geldwerten noch zeitlichen Vorteil hat. Also wird mit den beiden zur Arbeit gefahren. Einen fährt dementsprechend das Eheweib und einen ich. Der Smart von meiner Frau hat Matsch-und-Schnee-Reifen drauf, meiner nur Sommerreifen. Vor dem Winter fragte ich beim Reifenheini nach Winterreifen für die beiden Flitzer. Einfach nur, weil ich das bei meinem grossen Auto auch immer tue … also im Winter Winterreifen draufschrauben.

Da ich erst einen Winter in Hamburg mitgemacht habe und mit dem mediterranen Wetter hier im Norden noch nicht ganz so vertraut war, habe ich dem Pneu-Onkel einfach mal vertraut als er sagte, dass es hier eh sehr selten schneit und noch seltener glatt ist. Die M+S Reifen würden für den Winter hier locker reichen und für den kurzen Winter könnte ich, statt auf meinen Smart andere Reifen zu ziehen, doch mit dem grossen Auto fahren. Klang für mich einleuchtend.

Nur diese dämlichen M+S Reifen fahren sich erheblich schlechter, als die Sommerreifen auf meinem Smart. Eigentlich fahren diese sich gar nicht, da man überhaupt nicht damit vorwärts kommt, sobald etwas Schnee unter dem Reifen liegt. Vielleicht kann mir ja mal ein autoaffiner Mensch erklären, wofür das Schnee in Matsch-und-Schnee-Reifen steht.

Hat zufälligerweise jemand im Norddeutschen Raum einen oder zwei Satz Winterreifen auf Felgen für einen Smart in der Ecke stehen, die er los werden will? Oder jemand kennt jemanden, der jemanden kennt, usw.?

Abgeheftet in: Angesurft | Tags: , | 19:01 Uhr | 1

Mein schickes neues Growl Theme

3
Januar

Bei FixedGear gibt es zwei nette Growl Themes, die man sich unbedingt angesehen haben sollte.

[via]

Abgeheftet in: Aus dem Leben | Tags: , | 19:01 Uhr | 1

Silvesterabend-Ideen

3
Januar

Den Silvesterabend haben wir mit jede Menge Freunden bei einer Hauseinweihung verbracht. Neben den üblichen Getränken wurde als Speise Chili con Carne gereicht. Es war mäßig gewürzt, was aber den Hintergrund hatte, dass drei scharfe Chili-Soßen zum Nachschärfen zur Verfügung standen. Die „leichte“ Sosse hatte 250.000 Scoville, die mittlere 500.000 Scoville und die hammerharte Soße 1.000.000 Scoville.

Die S0ßen wurden von meinem Kumpel und mir am Vorabend getestet. Die leichte Sosse brannte mit ihren 250.000 Scoville schon recht ordentlich. Zum Vergleich, Tabasco hat nur 2.500 Scoville. Mit der mittleren Soße haben wir einen Zahnstocher benetzt und davon probiert. Bei mir krampfte sich der Magen zusammen, als ich probierte. Um die letzte Soße zu testen, verdünnten wir zur Sicherheit einen Tropen auf 0,4 Liter Wasser. Ein Schluck von der der Brühe brannte ordentlich in der Kehle. Uns beiden war in dem Moment klar, dass an dem Abend irgendein Mist damit passieren wird.

Wie auch immer, das Chili con Carne lief gut, die leichte Soße wurde ausgiebig verwendet, die mittlere ging gut, nur an die scharfe Soße trauten sich nur zwei Leute ran. Was für eine Verschwendung … dachte sich der Gastgeber zu später Stunde und verteilte einen Tropfen der scharfen Soße auf der Unterlippe eines übermüdeten, alkoholisierten, und in einem Stuhl schlafenden Freundes und wartete, dass etwas passiert. Und es passierte … nichts. Der Typ pennte einfach weiter.

Wach wurde er erst, als seine Blase zu drücken anfing. Dabei bemerkte er anscheinend auch, dass seine Unterlippe und sein Mund brannte und rieb sich mit den Händen erst einmal über die Unterlippe und dann durchs Gesicht. Auf dem Weg zum Klo fing dann auch das Gesicht an zu brennen, da die Soße auf der Unterlippe mit den Händen gut durchs Gesicht verteilt wurde. Aber das war erst einmal egal, da die Blase drückte. Und bei dem Vorgang wurde die Soße auch im Schritt verteilt.

War der sauer. Und das Gesicht war nicht nur von der Soße hochrot. :D

Hanging Monk
Beam me up!