Archiv für März 2010

Abgeheftet in: Computer | Tags: , | 17:03 Uhr | 3

Dropbox

31
März

Was, du kennst Dropbox noch nicht? Ich nutze es seitdem ich zur geschlossenen Betaphase eingeladen wurde. Dropbox ist eine Online-Festplatte, die den Vorteil hat, dass alles im Hintergrund synchron gehalten wird, so dass lange Netzwerk-Latenzzeiten ausfallen.

Hier noch einmal die Features von Dropbox:

  • schnell
  • alle Rechner, auf denen Dropbox läuft, sind synchron
  • 2 GB kostenlos, zzgl. bis zu 10 GB, wenn man User wirbt, daher hier mein Link ;-)
  • Einfaches Webinterface
  • iPhone-App (demnächst auch auch für Android)
  • Auf allen System verfügbar (Linux, Mac, Windows)
  • einfache Freigabe von Dateien
  • integrierte Fotogalerie inkl. Cooliris-Fähigkeit
  • Es werden Versionen von den Dateien gespeichert, d. h. z. B. gelöschtes kann einfach zurückgeholt werden.
  • und noch vieles mehr!

Wenn du jetzt also jetzt also Dropbox haben möchtest, dann mach dies über diesen Referal-Link, denn dann gibt es auch noch 250 MB zusätzlich auf die kostenlosen 2 GB. Und für jeden Nutzer, den du dann wirbst, gibt es wieder 250 MB, usw., bis die 10 GB erreicht sind.

Anmerkung: Die Registrierung von Dropbox ist erst abgeschlossen, wenn man den Client installiert hat. Und erst dann erhält man die 250 MB!

Abgeheftet in: Mac | Tags: , , , | 19:03 Uhr | 14

Backup: Nicht immer sicher

22
März

Am Sonntag erlitt ich fast einen Herzinfarkt. Dazu aber von vorn!

Mein MacBook Pro hat jetzt schon etwas über 3 Jahre auf dem Buckel. Es lahmt und muckt, so dass es entweder mal neu installiert werden müsste oder das man direkt ein neues kauft. Zu ersterem habe ich keine Lust und bei letzteren hat Apple noch kein MacBook Pro mit integriertem UMTS im Angebot. Also warte ich noch.

Am Samstag fingen die Lüfter des MBPs an, auf Hochtouren zu laufen und die Kiste reagierte nicht mehr. Auch der Griff um bestimmte Programme abzuschießen machte keine Anstalten etwas gegen die Situation beizutragen. Mein Ausweg war, den Apple einfach auszuschalten — was sich im Nachhinein als fataler Fehler herausstellen sollte. Nach einem Neustart konnte ich mich mit meinem User nicht mehr einloggen. Nach der Passworteingabe kam nach kurzer Zeit das Login-Fenster zurück. Mit jedem anderen User auf dem Laptop konnte ich mich einloggen. Die Log-Konsole zeigte nur an, dass das Login-Fenster gecrasht ist. Von der Installations-CD habe ich die Festplatte prüfen und reparieren lassen. Einloggen konnte ich mich aber immer noch nicht. Um die Geschichte abzukürzen — ich habe noch einiges ausprobiert und getüftelt, aber irgendwann habe ich die Nerven und Lust verloren.

Wofür habe ich denn ein TimeMachine Backup erstellt, welches gerade mal eine Stunde alt ist? Samstag Abend habe ich dann den Restore gestartet und Sonntag in der Früh konnte ich mich dann wieder ganz normal anmelden.

Und dann bekam ich den ersten Schock und mir wurde schwarz vor Augen. TimeMachine hat nicht mein iPhoto-Archiv mitgesichert. 10 Jahre an digitalen Erinnerungen waren weg. Nach einer Stunde unter Magenschmerzen und Selbstvorwürfen fiel mir dann doch noch ein, dass ich ein etwas älteres, manuelles Backup der Bilder hatte. Es war vom 1. Oktober 2009 und es fehlt also das letzte halbe Jahr, aber ausser der Besuch der Tim Mälzer Show, einer Feier mit Freunden und der Dresdenbesuch mit der Firma, fehlt nichts weltbewegendes. Ich war froh, dass die Hochzeitsfotos wieder da waren und die Urlaubsbilder, sowie die Erinnerungen an meine verblichenen Vorfahren.

Ab jetzt werde ich mich nicht mehr allein auf TimeMachine verlassen. Fortan sicher ich meine Daten online bei Backblaze (Affiliate Link). Hierfür geht mein Dank an Martin für den Tipp und seine positiven Erfahrungen damit.

Backblaze ist ein Online-Datensicherungs-Dienst. Dort angemeldet, werden über ein Hintergrundprogramm die persönlichen Daten automatisch zu Backblaze verschlüsselt übermittelt und gesichert. Für schlappe $5 im Monat, was nicht einmal €4 sind, sind meine Daten gegen Diebstahl, Brand oder sonstiger Verlust gesichert. Im Moment lade ich meine Daten mit 1 MBit pro Sekunde hoch. 6 GB sind schon bei Backblaze, weitere 110 GB folgen noch. Ich denke, dass ich in einem Monat mit dem initialen Backup fertig bin.

Weiter werde ich mir eine zweite Festplatte zulegen und einmal im Monat meine Festplatte mit SuperDuper clonen. Damit wäre dann der Rechner wieder schnell einsatzbereit und ich habe ein weiteres Backup im Haus.

Zu guter letzt werde ich weiterhin auf TimeMachine vertrauen. Ich habe nicht geahnt, dass TimeMachine noch nicht fertig war mit einem vollständigen Backup.

Ich hoffe, dass ich nun gegen digitale Desaster und Herzinfarkte aufgrund von Datenverlust gesichert bin.

Ach ja, ein paar Fotos konnte ich sogar noch von der gelöschten Speicherkarte mit dem kostenlosen Exif Untrasher retten. Ein super Programm!

UPDATE 8. April 2009
Es hat 17 Tage gedauert, bis das 110 GB starke Backup bei Backblaze hochgeladen war. Theoretisch würde meine 16Mbit Leitung 1MBit im Upload schaffen, was ungefähr 10 GB am Tag entspricht. Da aber auch einige kleine Datei hochgeladen werden und dabei nicht die volle Leitungskapazität genutzt wird, kommt man im Schnitt auf 6–7 GB am Tag.

Ob sich der Aufwand lohnt? Das werde ich beim nächsten Datencrash sehen…

11
März

Falls es jemand doch noch nicht mitbekommen haben sollte, dann hier noch einmal für den Rest zur Info. Nachdem Monkey Island, der erste Teil sozusagen, als Special Edition vor einiger Zeit erschien, kündigte LucasArts heute an, dass auch Monkey Island 2: LeChucks Revenge auch als Special Edition erscheinen wird. Diesmal nicht nur für den PC und XBbox 360, sondern auch für den Apple Mac und die Playstation 3.

Das ganze gibt es dann ab diesen Sommer. Hier noch ein Video der Special-Über-Edition:

Monkey Island 2: LeChucks Revenge - Special Uber Edition
YouTube — Monkey Island 2: LeChucks Revenge — Special Uber Edition

5
März

Am Montag war ich in der Vorpremiere von „Männer die auf Ziegen starren“. Es geht darum, dass der Journalist Bob Wilton, gespielt von Ewan McGregor, erfährt, dass eine Spezialeinheit der US-Army dazu ausgebildet wurde, mit bloßen Blicken töten zu können. Diese Fähigkeit wurde an Ziegen getestet — daher also auch der Filmtitel. Bob reist nach Kuweit und trifft dort auf Lyn Cassedy (George Clooney), den Besten der Spezialeinheit. Mit Lyn reist Bob durch den Irak. In vielen Rückblicken wird dann erzählt, wie es zu der Spezialeinheit kam.

Der Film ist hochkarätig besetzt und man könnte davon ausgehen, dass der Film dementsprechend hochkarätig vom Inhalt ist. Weit gefehlt! George Clooney spielt brilliant, Jeff Bridges auch und Ewan McGregor ist eigentlich wie in jedem Film. Ansonsten ist der Film gääääähnend langweilig. Alle guten Gags kennt man aus der Vorschau und ob man nun nach 30, 60 oder die vollen 90 Minuten bleibt, ist eigentlich egal, denn man verpasst nicht viel von der Story, da keine durchgehende vorhanden ist. Der Film hat dermaßen viele Längen, dass ich ständig auf die Uhr schaute und froh war, dass er endlich vorbei war. Empfehlen kann ich den Film überhaupt nicht und wenn die Schauspieler nicht eine so gute Leistung abgeliefert hätten, hätte er keine einzige Popcorntüte verdient.

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Abgeheftet in: Angesurft | Tags: , | 21:03 Uhr | 0

The Sandpit — Ein Tag in New York

2
März

Sam O’Hare durfte einen Tag lang auf das Dach eines New Yorker Penthouse um von dort aus zu fotografieren. Entstanden ist dieser Kurzfilm. Ich stehe ja auf diese Art von Filmchen!

The Sandpit
Vimeo — The Sandpit

[via]

Hanging Monk
Beam me up!