Archiv für November 2010

28
November

Wenn wir schon beim Social Network sind, dann kann ich auch direkt Path erwähnen. Path geht einen anderen Ansatz, wie die Platzhirsche Twitter und Facebook. Es wird nicht der Status in Schrift in die Welt geblasen, sondern mit Hilfe des Smartphones wird ein Foto der Situation geschossen und samt GPS Daten des Standorts veröffentlicht. Dazu dann nur zwei oder drei Worte und das war es.

Damit jeder sich ein Bild davon machen kann, hier mal ein Video dazu:

Path
Vimeo — Path

Ich finde die Idee ziemlich cool und hätte diese eher so umgesetzt, für dieses Weblog hier. Leider habe ich bei Path gerade mal zwei Freunde und die haben es mit zwei Testshots nur kurz getestet. Dazu kommt noch, dass Path möchte, dass man nur seine wirklichen Freunde (aus deinem richtigen Leben, also aus DEM RICHTIGEN Leben, ohne Internet) in seiner Freundesliste hat. Daher ist diese auch auf nur 50 Leute begrenzt.

Nutzt Path eigentlich noch jemand ausser mir?

Abgeheftet in: Angesurft | Tags: , , , | 18:11 Uhr | 0

Diaspora

28
November

Diaspora ist keine Darmkrankheit, wie man bei dem Namen zuerst denken würde, sondern schickt sich an, Facebook zu überrollen.

Die Datenschleuder Facebook ist nicht jedermanns Liebling, daher soll Diaspora alles offener und persönlicher machen, so dass man Herr (oder Frau) über seine Daten bleiben kann. Daher wird es auch möglich sein, Diaspora auf seinem eigenen Webserver betreiben zu können — also schön dezentral. Aber ich kann mich nur Caschys Meinung anschließen, dass man mit Facebook und auch mit Diaspora seine Daten ins WWW bläst. Was das heisst, sollte jeder selbst wissen.

Im Moment ist Diaspora aber noch im Alpha-Stadium. Und wie von Google mit ihrem Mail-Dienst eingeführt, kann man sich nur anmelden, wenn man eine Einladung zur Anmeldung bekommen hat. Eine davon hatte ich (danke Martin!) und habe mich angemeldet.

Man hat die Möglichkeit, sein Profil mit Twitter und Facebook zu verknüpfen (letzteres macht nicht wirklich Sinn, wenn man eigentlich weg von Facebook will) und hackert auch seinen täglichen Status dort ein und irgendjemand kommentiert dann. Das war es eigentlich zu Diaspora. Mehr kann es im Moment nicht. Und ich glaube auch nicht, dass sich der Dienst jemals weiter durchsetzen wird. Wie Martin schon anmerkte, gab es vor einiger Zeit Identi.ca, dass auch einen dezentralen Ansatz hat und Twitter überholen wollte. Und? Hat es? Nö! Twitter wurde immer größer und an Identi.ca denkt heute niemand mehr.

Oder sehe ich das wieder nur zu schwarz?

Abgeheftet in: Angesurft | Tags: , , | 19:11 Uhr | 0

ICQ vs. Adium

14
November

Chatten ist eigentlich total 90ziger! Irgendwann in dem Jahrzehnt habe ich mir auch meinen ICQ Account. ICQ wurde bisher von AOL betrieben. Ihr wisst schon, der, der in den 90zigern einem mit CDs auf der die AOL Software war, zugemüllt hat. Und genau dieses AOL hat einen weiteren Chat-Dienst, genannt AIM.

Da es AOL wohl seit langem finanziell nicht mehr so gut geht, wurde der Chat-Dienst ICQ vor ein paar Monaten an Mail.ru verkauft. Erste Amtshandlung war vorgestern, dass man sich nicht mehr mit dem Mac Chat Client Adium einloggen konnte. 95% meiner Uralt-Kontakte waren für mich nicht mehr erreichbar. Es wurde wohl der Login Server gewechselt. Standardmäßig ist im Adium ein AIM-Server (login.oscar.aol.com) eingetragen. Dieser muss einfach nur auf login.icq.com geändert werden, dann klappt es auch wieder mit ICQ.

Hintergrund ist wohl, dass der neue Besitzer von ICQ Geld von den Chat-Client-Anbietern sehen will. Lizenzgebühren nennt man das und die sollen pro verkauftem Client fällig werden. Wohin das noch führen wird, wird man wohl in den nächsten Monaten sehen.

Ein weitere Grund für mich, auf einen freien Chat-Dienst zu setzen. Viele gibt es nicht. Um genau zu sein, eigentlich nur einen. Dieser nennt sich Jabber. Jabber ist auch kein zentraler Dienst, wie ICQ, AIM, MSN und wie sie alle heissen. Jeder kann einen Jabber Server betreiben. Wenn einer von den vielen Jabber Servern ausfällt, dann sind nur ein paar User weg und nicht alle, wie bei den anderen Diensten. Verkauft und monetarisiert werden kann der Dienst auch nicht.

Einen Jabber-Account zu bekommen ist einfach. Jeder, der einen GoogleMail Account hat, hat einen Jabber Account. Nennt sich bei Google nur Google Talk, ist aber das gleiche. Jeder GMX und Web.de User hat auch bereits einen. Wer bei keinem der drei Anbieter ist, kann sich auch einen bei jabber.org einen Account besorgen. Die Anmeldung geht schnell, indem man nur einen Usernamen und Passwort angibt. Das wars dann schon.

Ich betreibe meinem Server einen eigenen Jabber-Dienst. Mich erreicht man unter thorsten ät puzich dot com . Äts und Dots sind durch @ und . zu ersetzen. Bin gespannt, ob sich einer meldet, der wechselt!

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Timelapse Deluxe

9
November

Ihr kennt mich ja, ich stehe auf Videos. Das heutige ist ein Hammer Zeitraffervideo. Viel Spaß damit.

Timelapse Deluxe
Vimeo — Timelapse Deluxe

[via neunzehn72.de]

Hanging Monk
Beam me up!