Archiv für März 2011

Abgeheftet in: Website | Tags: , , , , | 13:03 Uhr | 3

no nofollow!

10
März

Ein Kommentar zu meinem Plugin Lightview Plus brachte mich doch dazu, kopfschüttelnd vor dem Monitor zu sitzen. Der Kommentator setzt tatsächlich ein Plugin ein, dass jeden externen Link mit dem „nofollow“-Tag ergänzt.

Der nofollow-Tag wurde 2005 von Google eingeführt und zeitnah von den anderen Suchmachinen übernommen, der dem Suchroboter mitteilt, dass dieser Link — wie man in meiner Heimat sagt — kappes ist, also nichts Wert, unnütz ist. Aber, wie Kollege Dennis und Fabian erkannt haben, ist doch genau das, was das Internet ausmacht: VERLINKEN!

Ich bin ja total 90er, was das Internet angeht. Ja, solange habe ich schon einen Internetzugang und eine eMail Adresse. Und damals hat man mit seiner Webseite auf alles und jeden verlinkt, den man irgendwie lustig und interessant fand. Und wenn mal einer daher kam und sich in dem Gästebuch zu Wort meldete und seine Webseite angab, wurde darauf auch automatisch verlinkt.

Als es die ersten Weblogs gab, wurde auch verlinkt. Und auch jeder Kommentar und Trackback hat war ein Link zurück zum Kommentar und der Ursprungsseite.

Und heute? WordPress versieht automatisch alles was nicht von dem Blog-Autor kommt mit diesem dusseligen nofollow-Tag. Warum denn das ganze? Weil es Spambots gibt, die dir 100fach Kommentarmüll in den Blog schmeissen? Das ist doch total Quatsch! Jeder setzt doch Anti-Spam Module wie NoSpamNX oder AntiSpamBee ein, die 99,9% sicher ausfiltern.

Was soll denn sonst der Linkgeiz? Kann man denjenigen nicht belohnen, der einen netten Kommentar hinterlässt? Oder wenn schon jemand auf einen linkt, dies mit einem Trackback erwidern? Dafür wurden schließlich Trackbacks erfunden!

Um WordPress diese nofollow-Unsitte auszutreiben, kann man sog. Dofollow Plugins nutzen. Zwei, die ich einmal getestet habe sind, DoFollow und SMu Manual DoFollow.

Und jeder der mir zustimmt, sollte zur Tastatur greifen und seine Meinung dazu kund tun … und auf diesen Artikel verlinken ;-)

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: , , , | 13:03 Uhr | 2

Haus: gebraucht oder neu?

8
März

In unserem Freundes– und Bekanntenkreis sind im Moment sehr viele dabei eine Immobilie zu erwerben. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass man alt wird, oder anders ausgedrückt: „Willkommen im Spießertum!“.

Fast alle kaufen eine gebrauchte Butze. Meistens aus den 50ern, 60ern oder auch 70ern. Da stellt sich doch die Frage, warum wir neu bauen oder einen Fehler gemacht haben? Wie immer — es kommt darauf an!

Auch wir haben uns nach gebrauchten Objekten umgeschaut. Es wurde in der lokalen Zeitung gestöbert, die örtlichen Makler abgeklappert und sonstwo im Internet gesucht wo man gebrauchte Immobilien kaufen kann. Gefunden haben wir viel, gepasst hat uns nichts.

Fangen wir bei den Häusern aus dem 60ern/70ern an. Riesige Grundstücke, kleiner Preis und ein Haus wie man es aus der Zeit kennt. Und letzteres ist das Problem. Es mag Ausnahmen geben, aber schön ist anders. Und jede Menge Arbeit hätte man auch reinstecken müssen. Man darf nicht vergessen, dass die Gebäude schon über 40 Jahre auf dem Buckel haben. Da ich kein Heimwerker bin und ich auch keine Ahnung von der Materie „Renovierung“ habe und den Kostenaufwand nicht abschätzen konnte, haben wir es dann auch lieber gelassen. Aus gut unterrichteten Quellen aus unserem Bekanntenkreis weiß ich, dass zu den geplanten €20.000 mittlerweile €50.000 oben drauf gekommen sind.

Aus den 80ern waren bei uns eigentlich keine Häuser dabei, dafür aber aus den 90ern/2000ern. Und hierfür muss man dann auch schon mehr Geld hinlegen, hat dafür aber weniger Grundstücksfläche, aber auch weniger Arbeit mit der Renovierung.

Und warum denn doch neu bauen und kein 10 Jahre altes Haus? Einmal weil man mit einem gebrauchten Objekt immer die Vorstellungen, Wünsche und Ideen des Vorbesitzers übernimmt. Und zweitens, weil es nicht billiger ist. Gut, der Kaufpreis liegt niedriger, aber man darf nicht vergessen, dass der Kaufpreis nicht der Endpreis ist. Denn hinzu kommen noch Maklercourtage (irgendwo zwischen 6% und 7%), Grunderwerbssteuer (hier 4,5%) und Notarkosten (über den Daumen 1,5% des Kaufpreises). Insgesamt fallen also  noch einmal 13% Nebenkosten auf den Kaufpreis an. Wenn man nun aber eine neue Hütte in die Landschaft setzt, dann fallen diese Nebenkosten zwar auch an, aber nur auf den Grundstückspreis, der weit niedriger ist, als ein Grundstück mit Haus.

Bei uns war der Preis Alt zu Neu — die Nebenkosten mit einbezogen — fast gleich, so dass wir uns entschieden haben, neu zu bauen.

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: , , , , , | 16:03 Uhr | 8

Heizungstechnik

2
März

Ein Haus soll auch warm gehalten werden. Darum stellt sich jedem Häuslebauer irgendwann die Frage, welche Heizungsanlage in den Keller bzw. Technikraum kommt. Wenn man nicht gerade ein Passivhaus baut, wo keine große Heiztechnik nötig ist, kommen vier verschiedene Techniken zur Auswahl.

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Hanging Monk
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