Was lese ich hier? Yahoo hatte ihren CEO von eBay? Und er entsprach nicht dem, wie in der Beschreibung angegben?
Nein, das ist keine Ironie! Definitiv nicht!
Was lese ich hier? Yahoo hatte ihren CEO von eBay? Und er entsprach nicht dem, wie in der Beschreibung angegben?
Nein, das ist keine Ironie! Definitiv nicht!
Wer noch nichts über den Darwin Award gehört hat, kann den passenden Wikipedia Artikel dazu lesen.
Ich nominiere zumindest die Piloten des russischen Superjet 100, der vorgestern an einem Vulkan zerschellte, für den Darwin Award 2012. Warum? Darum!
Gestern habe ich ein wenig Unterstützung zum Thema WordPress geleistet und dabei geholfen, WordPress auf auf eine MySQL 5 Datenbank zu hieven und im gleichen Schritt von Latin1 auf UTF-8 umzustellen. Damit mir meine Schritte nicht verloren gehen, hier eine kurze Anleitung dazu. Wer dieser Anleitung folgt, macht dies auf eigene Gefahr, daher immer vorher ein Backup machen.
Die Konfigurationsdatei von WordPress wp-config.php öffnen. Ob per FTP runterladen, ändern, hochladen oder per SSH direkt auf dem Server ist egal.
Dort folgenden Eintrag setzen:
define(‘DB_CHARSET’, ‘utf8′);Nun mit phpMyAdmin oder einem anderen bevorzugten MySQL-Admin Tool die Datenbank öffnen und alle Kollationen auf utf8_general_ci umstellen.
Um nun zum Schluss die falschen Umlaute, wie z. B. Ä, Ö, Ü wieder korrekt anzeigen zu lassen, müssen folgende SQLs auf der Datenbank ausgeführt werden.
update wp_posts set post_content = replace( post_content,'ü','ü'); update wp_posts set post_content = replace( post_content,'ä','ä'); update wp_posts set post_content = replace( post_content,'ö','ö'); update wp_posts set post_content = replace( post_content,'ß','ß'); update wp_posts set post_content = replace( post_content,'Ü','Ü'); update wp_posts set post_content = replace( post_content,'Ä','Ä'); update wp_posts set post_content = replace( post_content,'Ö','Ö'); update wp_posts set post_title = replace( post_title,'ü','ü'); update wp_posts set post_title = replace( post_title,'ä','ä'); update wp_posts set post_title = replace( post_title,'ö','ö'); update wp_posts set post_title = replace( post_title,'ß','ß'); update wp_posts set post_title = replace( post_title,'Ü','Ü'); update wp_posts set post_title = replace( post_title,'Ä','Ä'); update wp_posts set post_title = replace( post_title,'Ö','Ö'); update wp_comments set comment_content = replace( comment_content,'ü','ü'); update wp_comments set comment_content = replace( comment_content,'ä','ä'); update wp_comments set comment_content = replace( comment_content,'ö','ö'); update wp_comments set comment_content = replace( comment_content,'ß','ß'); update wp_comments set comment_content = replace( comment_content,'Ü','Ü'); update wp_comments set comment_content = replace( comment_content,'Ä','Ä'); update wp_comments set comment_content = replace( comment_content,'Ö','Ö'); update wp_comments set comment_author = replace( comment_author,'ü','ü'); update wp_comments set comment_author = replace( comment_author,'ä','ä'); update wp_comments set comment_author = replace( comment_author,'ö','ö'); update wp_comments set comment_author = replace( comment_author,'ß','ß'); update wp_comments set comment_author = replace( comment_author,'Ü','Ü'); update wp_comments set comment_author = replace( comment_author,'Ä','Ä'); update wp_comments set comment_author = replace( comment_author,'Ö','Ö'); update wp_term_taxonomy set description = replace( description,'ü','ü'); update wp_term_taxonomy set description = replace( description,'ä','ä'); update wp_term_taxonomy set description = replace( description,'ö','ö'); update wp_term_taxonomy set description = replace( description,'ß','ß'); update wp_term_taxonomy set description = replace( description,'Ü','Ü'); update wp_term_taxonomy set description = replace( description,'Ä','Ä'); update wp_term_taxonomy set description = replace( description,'Ö','Ö');
Kurz vor Ostern drückte der Postbote mir ein Paket in die Hand. Inhalt waren In-Ear Kopfhörer aus dem Hause Bowers & Wilkins. Um genau zu sein, waren es Bower & Wilkins C-5. Ich hatte also ausgiebig Zeit die Kopfhörer zu testen.
Die Bower & Wilkins C5 kommen in einer Schachtel aus Pappe daher, welche sehr aufwändig wirkt. Die Front, die mit Magneten gehalten wird, kann man aufklappen um im Laden die Kopfhörer anschauen, ohne die Schachtel zu öffnen.
Für mich gab es die C5 aber nicht nur zum anschauen, ich durfte auch auspacken. An der Seite geöffnet, lukt eine Schlaufe heraus, um das Innenleben einfach herauszuziehen. Einfache, aber sehr gute Idee.
Die Kopfhörer selbst, nebst Kabel, sind auf einem Plastikträger fein säuberlich in Ösen auf einem Plastikträger aufgereiht, damit diese nicht verrutschen. Es wurde alles getan, um die In-Ears perfekt zu präsentieren. Ich aber hatte meine Probleme die Kopfhörer wieder aus den Ösen zu befreien. Ich hatte etwas Angst, dass ich das Kabel beschädige. Meine Angst war aber unberechtigt. Nach etwas Fummelei hatte ich das Problem dann aber auch gelöst.
Neben den Hauptdarsteller, den In-Ears C-5, befindet sich in der Verpackung noch eine Bedienungsanleitung, sowie eine wertige Tasche, in der man die Kopfhörer, bei Nichtgebrauch, verpackt.
Kommen wir jetzt zum wesentlichen. Die Kopfhörer selbst. Das erste war mir auffiel war, dass die Kopfhörer bzw. das Kabel nicht roch. Klingt banal? Ja, so sollte es sein. Aber ich erinnere mich noch an meine V-Moda Kopfhörer die ich mir anno 2008 in New York für $120 gekauft habe. Obwohl die V-Moda in das obere Preissegment einzuordnen waren, stanken diese erst einmal ein paar Tage nach Kunststoff. Aber hier war von dem Überzug des Kabels nichts zu riechen. Wobei ich mir die Frage stelle, ob man das Kabel nicht mit einem Stoff hätte überziehen können.
Die Kopfhörer an das iPhone angestöpselt, fällt auf, dass man mit der Fernbedienung das iPhone steuern kann. Lauter, leiser, Pause, nächster Track, vorheriger Track, Gesprächsannahme … alles ist möglich. Sehr schön.
Wenn wir gerade beim Kabel sind. Die Länge stimmt. Bei meiner Körpergröße von 198cm kommt es schon mal vor, dass das Kabel von meiner Hosentasche nicht bis zu den Ohren reicht. Hier stimmt die Länge aber.
Die C5 In-Ear in die Ohren zu bekommen war erst einmal etwas schwieriger. Das Secure Loop Kabel hinderte mich erst einmal daran, die C5 in das Ohr zu bekommen. Wenn man aber den Sinn und die Funktion von Secure Loop verstanden hat, dann merkt man auch, wie perfekt und bombensicher diese im Ohr sitzen.
Der perfekte Sitz ist auch nötig, um auch den perfekten Klang zu bekommen. Hier war dann auch bei mir der Wow-Effekt zu spüren. Sehr tiefe Bässe und glasklare Höhen drangen an mein Ohr. Ich hatte das Gefühl, dass ich im Lied wäre und auch mehr Details der Songs mitbekommen würde. Und das bei meinen altersschwachen Ohren! Für eine Blindvertestung habe ich die C5 meinem Arbeitskollegen in die Hand gedrückt. Auch er kam zu dem gleichen Ergebnis und gab sie mir mit einem „Wow!“ zurück. Man mag kaum glauben, was aus so kleinen Kopfhörern hier herausgeholt wurde.
Soll man sich die Bower & Wilkins C-5 zulegen? Meiner Meinung nach, sind das die Besten In-Ear Kopfhörer, die ich je in meinen Ohren hatte. Sie sind angenehm zu tragen und der Sound ist perfekt. Man sollte sich aber klar machen, dass solch eine Perfektion ihren Preis hat. €179,- sind über den Ladentisch zu schieben, um das Klangerlebnis zu haben. Aber Perfektion war nun immer etwas teuer. Ich würde hier gern, die Metapher mit ein paar Auto bringen, die ich mir überlegt habe, aber diese wäre zu ausführlich. Aber heutzutage beschleunigt jeder Mittelklassewagen in ungefähr 6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Je weiter man unter diese Wert kommen möchte, desto teurer wird es. Wenn es unter die 5 Sekundenmarke geht, dann kostet jede 0,1 Sekunde mehr, richtig viel Geld.
Genauso ist es auch hier. Für etwas perfekteren Klang, muss man hier auch ein paar Euro mehr bezahlen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er den Supersportler im Ohr haben möchte, oder eher eine Ente … also die Citröen 2CV.
Wenn du jetzt zugreifen musst, kannst du direkt über den Amazon Link zuschlagen:
Dieses Blog läuft auf meinem eigenen Webserver. Neben diesem hier, administriere ich noch drei weitere. Einer davon ist der vom Hochzeitsfotografen aus Hamburg, Patrick Ludolph und sein Blog neunzehn72.de. So viel zur Einleitung.
So ein Webserver steht in der Regel in einem Rechenzentrum. Wenn man Änderungen an irgendeiner Software machen will, muss man über das Internet darauf zugreifen. Hierzu verwendet man (mal von wenigen Ausnahmen abgesehen) SSH, wenn es ein Linux Server ist (was wohl meistens der Fall ist). Wer bis hierhin weiter gelesen hat und bisher nur Bahnhof verstanden hat, dem kann ich versichern, dass es so weiter geht. Für alle anderen versuche ich mich kürzer zu fassen.
Zu Administrationszwecke arbeitet man immer mit dem root-User auf dem Server. Ja ja, ich weiß. Man sollte sich zu erst immer mit einem weniger privilegierten User auf dem System anmelden und dann zum root-User switchen, aber wer macht das schon? Wie auch immer. Da jeder Depp und jeder angehende Hacker aus Russland von der Faulheit vieler weiß, wird er versuchen, an das Passwort per Brute-Force Methode zu kommen. Damit das nicht so schnell geschieht, sollte man ein kryptischen Passwort mit mehr als 8 Stellen haben. Nachteil ist, dass es einmal schwer zu merken und noch schwieriger ist, es einzutippen.
Die andere Möglichkeit ist, dass man per Public-Key-Authentifizierung sich an den Server anmeldet. Auf dem Server ist ein sogenannter privater Schlüssel hinterlegt und auf dem System, von dem man sich anmelden möchte, ist ein öffentlicher Schlüssel. Die Methode ist sehr sicher, hat aber einen entscheidenden Nachteil. Wenn man mal unterwegs ist, keinen Laptop mit seinem öffentlichen Schlüssel dabei und auch den USB-Stick wo der Schlüssel auch drauf ist, nicht in der Tasche hat, aber trotzdem dringend auf den Server zugreifen muss, dann ist man ganz schön gekniffen und wünscht sich die Sache mit dem Passwort zurück.
Hier kommt nun der Google Authenticator ins Spiel. Google hat vor einiger Zeit eine App für das Apple iPhone und für Android Smartphone herausgegeben, die im 30 Sekunden Takt einen sechsstelligen Code generiert. Mit der App und dem Code kann man seinen Code bei Google weiter absichern. Man ist dann gezwungen nicht nur seinen Usernamen und das Passwort bei der Anmeldung bei Google anzugeben, sondern auch diese, sich dauernd ändernde, sechsstellige Ziffer.
Ihr seid sicherlich schon selbst darauf gekommen, aber ja, man kann dieses Mechanismus auch für seinen eigenen Server nutzen. Dann meldet man sich auf dem Server mit dem Usernamen, Passwort und dem Google Authenticator an. Stimmt alles drei nicht überein, gelangt man nicht auf den Server.
Das Einrichten des Google Authenticator ist relativ einfach. Einmal installiert man Authenticator App auf sein Smartphone. Den Link dazu hänge ich an das Ende des Artikels.
Dann geht es auch schon auf dem Server weiter. Dort installiert man den Google Authenticator indem man per git den Code aus dem Reposittory holt.
1 | git clone https://code.google.com/p/google-authenticator/ |
Nachdem das relativ schnell geschehen ist, wechselt man in das neue Verzeichnis und kompiliert die Sourcen mit:
1 | make install |
Anschließend fügt man die folgende Zeile in seine pam.d Konfiguration ein:
1 | auth required pam_google_authenticator.so |
Bei einem Gentoo System in der Datei /etc/pam.d/system-remote-login direkt nach
1 | auth include system-login |
Bei einem Ubuntu Server in die Datei /etc/pam.d/common-auth ganz am Ende. Weiter muss darauf geachtet werden, dass in der Konfiguration /etc/ssh/sshd_config die Zeile für die Challenge Response Authentication auf „yes“ steht, also wie hier.
1 | ChallengeResponseAuthentication yes |
Wenn dies nicht der Fall sein sollte, dann muss dies geändert werden und der SSHd neu gestartet werden.
Wenn dies alles geschehen ist, muss man noch den Authenticator auf dem Handy konfigurieren. Hierfür führt man auf dem Server noch
1 | google-authenticator |
auf dem Kommando-Zeile des Servers aus. Die Ausgabe, die man erhält, sollte man sich sicher weg speichern. In der Ausgabe ist auch ein Link enthalten. Diesen per Browser aufrufen und den QR-Code den man sieht mit der Google App auf dem Smartphone abscannen.
Nun kann man etwas ruhiger schlafen und falls man mal von irgendwo auf der Welt sich einloggen will, kann man dies nun mit dem Authenticator sicher machen.
Google AuthenticatorMartin und seine Analysen. Er ist so etwas wie der Graf Zahl unter uns. Es wird alles was, irgendwie in Zahlen zu fassen ist, in Zahlen gefasst. Ich finde es interessant. Seine letzte Analyse über die durchschnittlichen Kommentare pro Jahr in seinem Blog brachte mich dazu, auch mal ein paar Zahlen rauszuhauen.
Über den Sinn von solchen Zahlenspielereien kann man streiten. So wie es aussieht, war wohl 2008 mein Jahr. Aber die Anzahl der Kommentare hängt wohl eher damit zusammen, dass ich mein WordPress Plugin Lightview Plus rausgebracht habe und wohl doch mehr Supportkommentare kamen.
Das 2011 ein wenig einknickt, liegt an meiner geringen Posting-Frequenz. Zu meiner Entschuldigung kann ich nur meinen Hausbau anbringen. Und 2012 liegt auch schon wieder im Schnitte. Na dann. Auf 2012…
Beim Thema Hausbau geht es auch langsam weitere. Meine Terrasse ist nun gepflastert und ein paar Bambusse und ein Baum sind auch gepflanzt. Das Grill-Wetter kann nun kommen, bzw. war letztes Wochenende bereits schon da.
UPDATE: Erst einmal ein Dank an meine Kommentatoren für die Hinweise auf den Bambus und dessen Wurzeln. Ich habe bei meinen Garten– und Landschaftsbauern nachgefragt. Bei dem Bambus handelt es sich um die Gattung Fargesia, die nicht solch ein erschreckendes Wurzelwerk bilden und somit auch keine Wurzelsperre nötig macht. Trotzdem noch einmal Danke. Es hätte ja auch anders sein können.