Archiv für die Kategorie ‘Aus dem Leben’

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Jahesrückblick 2008

11:37 Uhr Keine Kommentare

Das war es dann mal wieder mit diesem Jahr. Wenn ich auf mein persönliches Jahr 2008 zurückblicke, dann hatte es enorme Höhen und extreme Tiefen. Leider endet das Geschehene nicht mit dem 31.12. jeden Jahres und man kann nicht im kommenden Jahr neu beginnen.

Mein persönliches Highlight war, dass ich einen in meiner Firma nach Hamburg wechseln konnte und so endlich mit meiner Frau in einer Stadt arbeiten und wohnen kann. Hat alles etwas länger gedauert, als erwartet, dafür habe ich neue nette Kollegen, einen vernünftigen Chef und wohne nun vor den Toren der schönsten Stadt der Welt. Dafür haben wir jetzt eine nette, grosse Wohnung und wir konnte uns recht zügig auf eine Einrichtung einigen.

Der Tiefpunkt war definitv der Tod meiner Mutter. Das sie am letzten Abend ihres Besuchs, hier bei mir, plötzlich und unerwartet verstarb. Einhergehend damit kommen dann auch viele Verwandte aus ihren Löchern gekrochen, getrieben von Gier.

Die einen wollen noch irgendetwas abgreifen, wie auf einem Basar. Wenn sie dann doch nichts bekommen, wird man noch beschimpft.

Dann ist da noch der andere Part von Cousinen, die von Neugier getrieben werden. Man hat von denen ewig nichts gehört, aber irgendwie haben sie von dem Tod erfahren und melden sich aufeinmal. Nachdem man ihnen dann die Nachricht mitgeteilt hat, hört man auch wieder nichts von ihnen. Keine Ahnung was denen die Information bringt, aber anscheinend ergötzen sie sich daran, das jemand gestorben ist.

Ich wünsche ja niemanden etwas schlechtes. Aber genau dieser Typ Mensch sollte sich eines bewußt sein. Eure Eltern werden auch sterben. Und euch wünsche ich die dann die gleichen Verwandten an den Hals, wie ihr es seid.

Aber zum Glück gibt es noch andere. Meine Frau, mein Vater, Freunde, Schwiegereltern und Bekannte standen mir tatkräftig und tröstend zu Seite. Vielen Dank hierfür.

Rückblickend gibt es noch einiges mehr, wie unser Trip nach New York und unzählige andere Dinge, die aber diesen Eintrag noch länger werden lassen würden. Von daher … wir lesen uns morgen!

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Schöne Bescherung mit Sixt

15:18 Uhr 2 Kommentare

Ich war in letzter Zeit öfter in Stuttgart. Um dort irgendwie mobil zu sein, mietete ich mir am Flughafen bei Sixt immer ein Auto. Soweit eigentlich eine einfache Geschichte.

Beim vorletzten mal wurde die Karre von mir irgendwo auf dem Weg zurück zum Flughafen an einer Tankstelle voll gemacht. Von der Tankstelle bis zum Flughafen waren es irgendwo zwischen 10 km und 15 km. Ich weiß nicht wie es Sixt hinbekommen hat, aber sie schafften es noch vier Liter in den Tank zu quetschen und mir wurden dafür rund 15 Euro in Rechnung gestellt. OK, gelernt für das nächste mal und direkt am Flughafen eine Tankstelle suchen.

Letzte Woche war ich wieder in Stuttgart. Wieder bei Sixt einen Mietwagen genommen. Ärgerlich war einmal die zehn Meter lange Schlange vor dem Sixtschalter, so dass ich 45 Minuten warten konnte. Avis, Budget und Europcar hatten insgesamt vielleicht zehn Kunden.

Als ich dann endlich an der Reihe war bekam ich einen Audi A3 Sportsback. Schönes Auto, leider war der aber zugeparkt. Also, neues Auto bekommen. Wieder, Audi A3 Sportsback … der nicht zugeparkt war. Da ich eh schon eine Stunde zu spät dran war, hatte ich nicht die Zeit alles zu kontrollieren und wenn ich Zeit gehabt hätte, hätte mir die Lust gefehlt.

Als ich Abends von dem Termin zum Hotel fahren wollte kamen mir der hintere, linke Reifen etwas platter vor, als er eigentlich sollte. Zwar nicht ganz platt, voll sieht aber auch anders aus. An der Tankstelle kurz den Luftdruck geprüft und es war 1 bar in dem Reifen. Von den vorgeschriebenen 2,8 bar also weit entfernt. Ich vermutete schon einen defekten Reifen und schöne, ausgiebige Gespräche an der Sixt-Hotline, aber der Reifen hielt den Druck die ganze Woche über. Meine Vermutung ist, dass beim aufziehen der Winterreifen einfach vergessen wurde, den Reifen vollzupumpen.

Ich vermisste nicht nur Luft in den Reifen, sondern auch jeden Morgen einen Eiskratzer, mit dem ich die Scheiben hätte vom Eis befreien können. War nicht im Auto und im Reisegepäck hatte ich auch keinen. Meiner liegt schließlich in meinem Auto. So mussten die Scheibenwischer und das Scheibenwischwasser herhalten. Ging auch, dauerte aber länger.

Freitags gab ich den Wagen dann ab. Aus Fehlern gelernt, tankte ich den Audi direkt am Flughafen voll. Damit auch Sixt ja keinen Liter irgendwie noch reinpressen kann, packte ich den Tiger in den Tank und tankte so richtig voll, so dass bei öffnen des Tankdeckels schon Diesel entgegen schwappte.

Heute kam die Rechnung von Sixt. Es wurden 0 Liter nachgetankt! Für diese 0 Liter nachtanken stellt man mir rund 170 Euro in Rechnung. Muss ich nicht verstehen! Aber ich verstehe, dass Sixt mich als Kunden nicht mehr haben will. Europcar wollte mich als Kunden immer wieder gern haben und machte mir nicht solche Probleme. Leider liegt Europcar in Hamburg nicht so schön dicht an meinem Büro wie Sixt. Darum wechselte ich auch den Vermieter, als ich nach Hamburg zog.

Aber es gibt Dinge, für die läuft man gern etwas weiter….

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Dämlicher HVV Ticketautomat

10:52 Uhr 2 Kommentare

Wofür sind Automaten eigentlich da? Aus Unternehmenssicht, um Arbeitsplätze durch diese Blechdinger zu ersetzen. Aus der Sicht des Kunden - also meiner Sicht - dass ich mich nicht mehr mit einem mürrischen Mitarbeiter rumschlagen muss, dass es schneller geht UND das mir weiterhin das Denken ein klein wenig abgenommen wird.

Heute Morgen bin ich mit der Bahn nach Hamburg rein gefahren. Ich stand am Bahnsteig, die Bahn kommt, also schnell noch ein Tagesticket mit der EC Karte gekauft.

Bildschirm berührt, Tagesticket ausgesucht, die Anzahl der Ringe ausgesucht (also wie weit ich fahren möchte) und den letzten Bildschirm mit zwei Optionen vollkommen ignoriert, weil einmal der Zug gerade einfuhr und ich nur etwas von 1. Klasse-Zugschlag bemerkt habe. Wollte ich nicht, also sofort bezahlt, sollte ja schnell gehen.

Was ich aber erst nach dem bezahlen bemerkte war, rechts oben, in ganz kleiner roter Schrift, dass das Ticket erst ab 9 Uhr gilt. Es war aber erst 7:54 Uhr.

WAS IST DAS DENN FÜR EIN DÄMLICHER AUTOMAT, DER MIR UM KURZ VOR 8 UHR ALS VORAUSWAHL EIN 9-UHR-TICKET UNTERSCHIEBT?

Ich hätte also ein neues Ticket kaufen müssen. Nur im HVV Bereich sind die gekauften Tickets sofort gültig und können nicht umgetauscht werden. €10,30 für die Katz war mir auch zu dämlich, also habe ich mal gehofft, dass keine Schaffnerin kommt.

Aber nach Murphys Law … naja, sie kam. Und war zum Glück sehr nett und meinte nur: “Beim nächsten mal etwas genauer hinschauen”.

Trotzdem … Drecksblechkiste!

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Ausblick von der Kehrwiederspitze

13:16 Uhr Keine Kommentare

Sonntag, 23. November 2008

Besuch aus Kölle und ich brauche eine DSLR

22:08 Uhr 2 Kommentare

Vor einer Woche hatten wir Besuch aus Köln bei uns. Natürlich wurde auch wieder eine Sightseeing Tour durch Hamburg gemacht. Der männliche Part - nennen wir ihn einfach mal Marko - hatte eine Canon EOS 400 dabei um den Tag auch minutiös festzuhalten.

Ein paar Fotos schoss ich auch und ich finde, dass mir diese wirklich gut gelungen sind. Und mir wurde wieder klar, dass eine Spiegelreflexkamera einfach bessere Bilder macht und weckte meinen tief vergrabenen Wunsch, auch so ein Goodie mein eigenen zu nennen.

Soviel Spass ich mit der EOS auch hatte, aber nach kurzer Zeit hatte ich Krämpfe in der rechten Hand. Ich finde den Griff der Canon für meine Pranken einfach zu klein. Und obwohl an der EOS eine Handschlaufe war, womit man die Kamera lockerer halten und nicht fallen lassen kann, fand ich das alles nicht so entspannend.

Nach der ganzen Rennerei durch Hamburg kehrten wir noch in den roten Elektronikfachmarkt ein, für den Olli Dittrich zur Zeit Werbung macht. Dort blieb ich, mal wieder, bei den Nikons hängen. So weit ich es sehe, ist eine eine reine Glaubensfrage, ob man eine Canon oder Nikon nimmt, oder einfach eine Frage der Handgrösse.

Ich sah mir die Nikon D90 genauer an. Auf Herz und Nieren konnte ich die D90 nicht testen. Einmal weil es kurz vor Ladenschluß war und weil der Akku leer war. Aber die D90 liegt perfekt in meiner Hand, als wenn die kleinen Japaner von Nikon meine Hand als Maßstab nah, um den Griff zu formen.

Welche Spiegelreflex ich gern hätte steht fest. Stellt sich für mich nur noch die Frage wie ich diese bezahle, denn auf meinem Konto ist im Moment Ebbe. Ich werde mal die Nacht darüber schlafen und in der Zeit können einige Fotos der Hamburg-Tour betrachtet werden.

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Samstag, 22. November 2008

iPhone repariert zurück

22:55 Uhr Keine Kommentare

Mein iPhone war kaputt. Also nicht richtig kaputt, aber ich hatte Gründe es in Reparatur zu geben. Einmal hatte ich einen hell leuchtenden Fleck auf dem Display. Und zwischen Display und Rahmen schaute etwas schwarzes hervor. Ich dachte es wäre Schmutz, wollte es entfernen und zog dran … und hatte die Dichtung des Displays in der Hand.

Also ran ans Telefon, T-Mobile Hotline gewählt und Austausch gefordert. Nur meinte die Kollegin, dass ich doch einen Mitarbeitervertrag habe und mich darum auch an die Mitarbeiter-Hotline zu wenden habe. Dort durchgeklingelt, ausnahmsweise sofort jemanden an der Strippe gehabt und wurde umgehend wieder zurück an die T-Mobile Hotline verwiesen, da die Kollegen von der Mitarbeiter Hotline keinen Zugriff auf die T-Mobile Daten haben.

Also, neuer Versuch an der T-Mobile Hotline. Die Kollegin war schon dabei den Austausch ins System zu hacken als ihr auf einmal auffiel, dass ich einen Mitarbeitervertrag habe. MIST! Sie verwies mich dann an den T-Punkt. Ich jammerte, dass die Rechnung beim Umzug verloren ging (ja ja, ich war nur zu faul zum Suchen) und ob ich auch ohne umtauschen kann. Die Kollegin konnte sehen, dass ich einen iPhone Complete Vertrag habe, aber anscheinend heißt das noch lange nicht, dass ich ein iPhone habe. Nee, ist klar! Also, ohne Rechnung kein Umtausch. Aber als Tipp gab sie mir mit, dass die Apple Care Hotline mir sicher weiterhelfen kann.

Dort also auch angerufen. Der Kerl fragte, ohne lange zu reden, nach der Serien- oder IMEI-Nummer. Diese durchgegeben und die nächsten Worte von dem Apple-Kerl waren:

Schönen guten Tag, Herr Puzich! Schön das Sie anrufen. Ihre Garantie läuft übermorgen ab!

Bei Apple klappte alles ohne Rechnung und es war auch egal, dass ich irgendwo im Telekom-Konzern arbeite. Am nächsten Tag kam UPS mit der Rücksendeverpackung. Diese habe ich dann zwei Werktage später wieder an UPS übergeben. Am nächsten Tag war das iPhone morgens in Holland zum Austausch und Abends ging das neue Gerät schon wieder raus und war am nächsten Tag bei mir.

Das nenne ich mal perfekten Support!

Und das iPhone klingelt nun lauter als vorher, so dass ich es auch mal höre, wenn ich in meiner Hosentasche ist. Die Vibration ist auch stärker als vorher und das Display passt nun auch die Beleuchtung der Umgebung an. So wie ich es sehe, war mein altes iPhone vorher nie wirklich in Ordnung gewesen. Dafür freue ich mich um so mehr über mein neues iPhone!

GEZ … doch ein Freund?

22:29 Uhr 1 Kommentar

Hier habe ich ja ein wenig über die GEZ gelästert, dass diese einfach keine Kündigungen entgegen nehmen würden. Und die Jungs behaupten auch, dass man nicht im nachhinein kündigen kann. Alles gelogen!

Heute kam die Kündigungsbestätigung für meine Mom bei mir an, rückwirkend zu Ende September 2008. Sterbeurkunde half. Hiermit auch ein Dank an die GEZ!

Wintereinbruch 2008

22:23 Uhr Keine Kommentare

Wintereinbruch 2008

Der Winter ist da! Gestern Nacht hat es kräftig geschneit, so dass heute morgen erst einmal fünf Zentimeter Schnee vom Auto entfernt werden mussten. Im Moment sind es -4°C draussen und allein der Gedanke daran lässt mich frieren…

Dienstag, 18. November 2008

Ein Dank an O2

16:33 Uhr 2 Kommentare

Es gibt ja Unternehmen und Behörde, die machen es einen wirklich nicht einfach. Aber es gibt auch Unternehmen wie O2!

Meine Mutter ist am 30. September verstorben - was auch der Grund ist, warum ich hier so lange nichts mehr schreiben wollte - und es dauert immer etwas länger, bis man die Sterbeurkunden in den Händen hält. Mit diesen ist es erst möglich, die ganzen Verträge der Verstorbenen zu kündigen.

Mit diesen in der Hand kündigte ich den Handyvertrag meiner Mom bei O2. Erst einmal passierte nichts! Ich schob es darauf, dass ich die Kündigung nicht per Einschreiben eingesandt habe, sondern mit normaler Post. Ein Einschreibe hielt ich nicht für nötig, da ich mir sicher war, dass O2 auf anhieb einsehen würde, dass das Fortführen eines Vertrages mit einer Toten unmöglich ist.

Wie auch immer, also das ganze noch einmal per Fax an O2. Drei Tage später war auch die - wirklich nette - Kündigungsbestätigung in meinem Postkasten. Es wurde sich entschuldigt, dass man auf mein erstes Schreiben nicht reagiert hat. Weiter hieß es dort, dass man den Vertrag erst ab Kenntnisnahme (d. h. ab Zusendung der Sterbeurkunde an O2) kündigen könne, aber aus Kulanz mir die Kosten erstatten würde.

Kulanz finde ich immer gut, macht ein Unternehmen sympathisch. Vielen Dank O2! Ich werde auf Euch zurück kommen und den Vertrag meiner Frau weiter bei euch laufen lassen.

Im krassen Gegensatz hierzu fällt die GEZ auf. Auf dem Kündigungsformular pranken zwei fette Sätze. Einmal, dass eine rückwirkende Kündigung nicht möglich sei und dass man nachweisen muss, dass die Kündigung überhaupt angekommen sei. Die Kündigung an die GEZ habe ich zeitgleich mit der von O2 versandt. Bis heute habe ich keine Kündigungsbestätigung, bekomme aber seit dem an meine aktuelle Adresse Aufforderungen meine Rundfunkgeräte anzumelden. Ich denke die GEZ ist der Meinung, dass es egal ist, in welchem Zustand man sich befindet, Radio und Fernsehen kann man überall empfangen…

Dienstag, 14. Oktober 2008

Der schwärzeste Tag in meinem Leben

19:42 Uhr Keine Kommentare

Zuerst wollte ich über den 30. September 2008, dem schwärzesten Tag meines bisherigen Lebens schreiben. Um mich zu befreien, um loslassen zu können. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es nicht gut ist, an alle schlimmen Details dieses Abends erinnert zu werden und werde versuchen nur die schönen Momente vor diesem Abend in meinem Herzen zu halten.

Ich wünsche mir zumindest, dass folgender Bibelvers bald in Erfüllung geht:

Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

- Offenbarung 21:4