Archiv für die Kategorie ‘Aus dem Leben’

Dienstag, 27. Mai 2008

Sch**** Tag heute

18:53 Uhr 1 Kommentar

Heute ist so ein richtig mieser Tag! Nicht nur, dass ich heute wieder einen Tag älter geworden bin (womit man gerade noch leben kann), fiel mir heute morgen auf, dass meine V-Moda iPhone Kopfhörer, die ich mir aus New York mitgebracht habe, nicht mehr auffindbar sind. Keine Ahnung wann und wo ich diese verloren haben könnte, aber es ärgert mich doch sehr.

Und auf dem Weg zur Arbeit lag ein Blatt Papier auf der Strasse. Ich trete natürlich drauf … vielleicht weil ich mich für klüger und stärker hielt als DIN A4. Dumm nur, dass es einlaminiert und daher schön rutschig war. In bester Chuck Norris-Art habe ich meinem Kollegen, der neben mir lief, im Fall erst einmal die Beine weggetreten, damit dieser auch noch auf mir landet. Arm schmerzt, Knie immer noch dick und ich kann nicht richtig laufen.

So ein richtiger sch**** Tag eben!

Montag, 26. Mai 2008

Geocaching

22:43 Uhr Keine Kommentare

Geocaching ist die moderne Art der Schnitzeljagd. Es geht darum, dass man auf geocaching.com einen Cache aussucht und diesen versucht zu “heben”. Heben ist im Geocacher-Jargon das Wort für “finden & loggen”. Loggen bedeutet, dass man in dem Cache seinen Namen und Datum sowie Uhrzeit hinterlässt und auf der oben genannten geocaching.com-Webseite diesen Cache abhakt.

Die Caches selbst sind gut versteckte Dosen in verschiedenen Grössen - von Filmdose bis 6-Liter Tupperdose. Und damit der Technikaffine Kerl überhaupt mitmacht benötigt man für die ganze Geschichte auch noch ein GPS-Gerät. Klingt alles bekloppt, ist es auch irgendwie, macht aber auch richtig Spass und holt den Computer-Nerd auch mal wieder an die Sonne.

Auf die ganze Sache wurde ich erst richtig durch meinen Arbeitskollegen Michael “Oleg” B. aufmerksam, als dieser mich durch meine Heimatstadt Krefeld schleifte, um im strömenden Regen eine dämliche Filmdose zu finden.

Ein weiterer Kollege Stefan, der, so dachte ich, eine ablehnende Haltung gegenüber Geocaching hat, ist mitlerweile auch infiziert und rennt 10 km durch die Pampa um diese Dinger zu finden.

Heute auf dem Lehrgang fing ein Teilnehmer auch noch von diesem Thema an zu quatschen und dass er seit vier Tagen “infiziert” sei und um den ganzen die Krone aufzusetzen, komme ich heute aus dem Büro und dort steht ein Kerl mit tarnfarbenden GPS-Garmin-Gerät in der Hand. Ich meinte nur: “Na, Geocaching?” und er grinste und nickte nur. Das Thema scheint nicht nur eine kleine Gruppe “infiziert” zu haben.

Meinen ersten Geocache habe ich letzten Samstag “gehoben”. Das Ding war an einer Bushaltestelle versteckt und ich suchte ohne GPS und fand auf anhieb. Lag aber auch daran, dass dieser sehr sehr leicht zu finden war. Bei anderen ist ein GPS-Gerät unbedingt nötig. Aber das GPS-Gerät muss leider noch etwas warten. Mit 90 Euro geht es los, aber es müssen in der neuen Wohnung erst einmal andere Dinge gekauft werden. Auch wenn ich der Meinung bin, dass Schränke, Schlafzimmer und alle Sitzmöbel total überbewertet werden, kann ich meine “Mitbewohnerin” davon nicht ganz überzeugen.

Aber wer weiß. Vielleicht spendet ja der eine oder andere von den 6.000 Lightview-Plus Usern mal ‘nen Euro. Müssen ja nur 90 von denen machen … ;)

Donnerstag, 15. Mai 2008

Es ist angegerillt

12:33 Uhr 2 Kommentare

Letztes Wochenende wurde auf unsere Terrasse angegrillt. Als Grill stand ein Landmann Grill für 7,99 Euro bereit. Der Ausdruck “Grill” für dieses Blechding ist eine zu nette Bezeichnung, aber für die erste Grillsaison muss dieser herhalten … dachte ich mir so. Nur nach einmal grillen habe ich von diesem Notbehelf so etwas die Nase voll von, dass etwas größeres her muss. Ein richtiger Männergrill! Ein Grill, auf dem die selbstgeschlachtete Kuh direkt in einem Stück gegrillt werden kann. So ein Grill ist der Weber One Touch 57 Platinum.

Ein vollemailierter Rundkugelgrill, mit Aschetopf, klappbaren, 3-fach vernickeltem Grillrost und großer Arbeitsplatte. Und der Grill selbst hat einen Durchmesser von 57 Zentimetern. Tim Tailor, der Heimwerker-König, würde jetzt grunzen vor Freude!

Das schicke Teil soll lächerliche 375 Euro kosten! 375 EURO???? Ich sah den Preis und aus der gedanklichen ganzen Kuh wurde nur ein abgepacktes, trockenes Stück Fleisch von Penny und mein Rindslederportmonee fühlte sich sehr dünn und leer an. So männliche fühle ich mich nicht mehr bei dieser Summe und so ein Landmann für eine Saison kann doch locker auch vier oder fünf Saisons mitmachen, oder?

Aber sofort aufgeben ist gar nicht meine Art. Ein Freund von mir, der in Dänemark wohnt, hat schliesslich auch so ein Teil. Den mal schnell angemailt und raus kam, das der Weber Platinum Männer Grill dort drüber nur 260 Euro kostet. Weniger als ein viel kleinerer Webergrill hier. Der Traum vom Weber im Garten ist also noch nicht ganz ausgeträumt.

Nur wie und vorallem wie schnell bekomme ich denn das Ding nun auf meine Terasse? Daran rätsel ich noch…

Freitag, 9. Mai 2008

Rüdiger, bist du es?

22:29 Uhr 1 Kommentar

Diese Frage, ob ich Rüdiger bin, bekam ich heute am Telefon gestellt. Mal wieder falsch verbunden! Und das habe ich an meinem neuen Anschluss - alle MSNs zusammen genommen - drei bis fünfmal täglich. Und das sind nur die Anrufe die ich entgegen nehme, wenn ich nicht auf der Arbeit bin. Das Anrufprotokoll zeigt noch weitere unbekante Vorwahlen und Rufnummern. An meinem alten Anschluss war nur alle paar Wochen jemand falsch verbunden.

Die Anrufer werden dann noch penetrant und fordern, dass man seinen Namen mehrmals wiederholt, aber haben während des ganzen kurzen Gesprächs nicht einmal ihren eigenen genannt.

Gestern war eine ältere Mutti am Telefon, welche erst einmal fragte, ob ich Inge sei. Ich wollte dann wissen, welche Telefonnummer Inge denn hat und sie nannte genau meine. Nur diese Inge wohnt nicht in Holm-Seppensen wie ich. Ich habe ihr dann mal kurzerhand die richtige Vorwahl rausgesucht, damit sie mit Inge doch noch “schnacken” kann ;)

Donnerstag, 8. Mai 2008

Arbeitsumgebung

19:28 Uhr 2 Kommentare

Ich “arbeite” seit Montag hier in Hamburg. “Arbeiten” kann ich auch nur in Anführungszeichen setzen, weil es direkt mit einer Weiterbildung losging. So kann es sich “einarbeiten” lassen. Abgesehen von den 50 Minuten Arbeitsweg gefällt es mir hier gut. Es mag an dem Wetter liegen, aber die Leute hier wirken auf mich um einiges entspannter als in Krefeld. Bisher gefällt es mir also…

Um einen kleinen Eindruck zu geben, habe ich in der Mittagspause - auf dem Weg zur Beachbar ;) - ein paar Fotos geschossen.

ArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebung

Donnerstag, 1. Mai 2008

Ausstand & Umzug

18:48 Uhr Keine Kommentare

Ausstand

Man man! Wie die Zeit vergeht! Am 16. April gab ich meinen Ausstand in Krefeld. Es gab neben Brötchen auch einen Bären, einen Igel und ein Schwein …. zusammengesetzt aus ingesamt 6 kg Mett. Um das alles hinunter zu spülen gab es - da ich vor die Tore Hamburgs gezogen bin - Astra Urpils. Zum Abschied haben mir die Jungs ein Poster gebastelt. Passend zu meiner nach Gummi stinkenden “Captain Jack Sparrow”-Action Figur, gab es dazu das passende Poster mit mir in allen drei Hauptrollen: “Pirates of the Carribean - Fat Man’s Chest”.

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Nachdem meine Krefelder Kollegen wieder weg waren, kamen zur Überraschung noch Kollegen aus Saarbrücken und Darmstadt um die Ecke um mir auch noch die Hand zu schütteln. Ein wenig schade finde ich es schon, dass ich nicht mehr mit meinen alten Kollegen zusammen arbeite kann. Hat richtig Spass gemacht und privat verstand man sich auch gut.

Ich werde sicherlich öfter an Micha denken, der sich nur von Frikadellen ernährte, da dort die wichtigen Vitamine H, A, C und K drin sind, oder auch Micha “Oleg” B., bei dem jeder Satz mit “Ei” begann und mit “Oleg” endete. Ich fragte mich zuerst, warum er immer einen Polen erwähnte, bis ich darauf kam, das “Oleg” nur der Anfang von “Oh, leck mich am A****” war. Nicht zu vergessen wäre noch Stefan, der in jeder Situation eine Lösung wusste und jetzt auch das bloggen begonnen hat. Oder auch Marko, den ich mit Becking Kaffee angefixt habe, dass dieser an einem Abend direkt eine Packung durch die Kaffemaschine gejagt hat. Ich hoffe wir hören noch von einander - ich bleibe ja im Unternehmen.

Nun wohne ich schon seit einer Woche 400 km weiter nördlich, die Wohnung ist gestrichen und die alten Möbel stehen erst einmal, bis Anfang Juni unsere neuen geliefert werden. Montag beginne ich meinen neuen Job in der neuen Abteilung und bin gespannt was mich noch erwartet.

Ach ja, warum ich heute erst schreibe? Weil ich vor dem Umzug vor lauter einpackerei nicht mehr dazu kam und gestern mein neuer Telefonanschluss geschaltet wurde.

PS: Weitere Fotos zum Ausstand gibt es in der Gallery!

Mittwoch, 16. April 2008

Arbeitsplatzrechner

15:07 Uhr 2 Kommentare

Cheffe hat mir im vorbeigehen mitgeteilt, dass ich mein Arbeitsplatzsystem nicht mit nach Hamburg nehmen darf, obwohl ich im Konzern bleibe. Naja, die Kiste ist nun wirklich nicht die schnellste und so gibts ein moderneres Gerät. Schade nur um den UMTS-Stick :(

Für mich zum merken ist folgende Must-Have-Software die ich auf jeden Fall wieder brauch:

Samstag, 12. April 2008

Twitter - mein Fazit

13:01 Uhr 3 Kommentare

Twhirl Fazit

Seit 20 Tage nutze ich Twitter. Zu Beginn machte es mir Spass zu sehen, was andere den ganzen Tag treiben und auch selbst mitzuteilen was man treibt. Aber mehr und mehr stelle ich fest, das Twitter nicht mein Ding ist. Ich stelle fest, das andere das gleiche, normale Leben führen, wie ich auch. Sie gehen einkaufen, fahren zum Autohändler oder gehen aufs Klo. Interessiert mich das so brennend? Muss ich anderen mitteilen wenn bei mir die Blase drückt?

Für mich ist Twitter nur wieder ein Tool, was mir die Zeit stiehlt und mich von anderen Dingen ablenkt. Ich steige aus und werde es - wenn überhaupt - nur noch selten nutzen. So, und ich gehe jetzt mal aufs Klo… ;)

Dienstag, 8. April 2008

Wallsticker

15:05 Uhr 3 Kommentare

Habe bis heute nie davon gehört, aber Wallsticker sind eine neue Art seine kargen Wohnwände mit grossen Aufklebern zu verschönern. Mir ist “A better tomorrow” aufgefallen und ich überlege für die neue Wohnung mir dort ein paar Sticker zu bestellen.

Mir gefällt “Space Invaders in your Room“  aber auch der “Inka Clan“. Mal sehen für welches Motiv ich mich schlussendlich entscheide.

Donnerstag, 3. April 2008

Dyson Airblade

08:52 Uhr Keine Kommentare

Gestern mal wieder geschmeidig ein Bier mit einem Kumpel trinken gewesen. So weit nicht sonderlich spannend. Aber wie das nunmal nach einigen Gläsern Hopfenkaltschale ist, meldet sich irgendwann das Bier und will den Körper wieder verlassen. Ich bin ja ein sauberer Blogger und wasche mir nach dem Toilettegang die Hände.

Bisher kannte ich es, dass man die Hände mit einem sechsfach recycleten Papier abtrocknet oder unter einen Heisslufttrockner - auch Bakterienschleuder genannt - hält und nach rund einer Minute mit immer noch nassen Händen wieder auf den Weg zum nächsten Bier macht.

Gestern hing aber ein Dyson Airblade an der Wand. Dyson? Der Name ist bekannt von diesen Turbinenstaubsaugern in poppigen Farben in denen kein Staubsaugerbeutel mehr kommt. Wie auch immer, Dyson hat auch einen Handtrockner im Programm.

Der Airblade bläst nicht mehr von oben heisse Luft auf die Hände, sondern man hält seine Hände von oben in das Gerät hinein und zieht diese langsam durch einen starken Luftstrahl hindurch nach oben. Nach 10 Sekunden sind die Hände trocken … richtig trocken.

Ich war gestern so fasziniert von diesem Gerät, dass ich bereit gewesen wäre noch mehr Bier zu kippen um wieder zur Toilette zu müssen. Aber da ich mit dem Auto da war ließ ich es lieber.  Aber diesen Airblade hätte ich auch gern für die eigene Toilette. Schneller kann man seine Hände nicht trocknen.