Archiv für die Kategorie ‘Computer’

Abgeheftet in: Apple, Computer, iPad | Tags: , | 11:03 Uhr | 6

Gegen die Vernunft!

8
März

Ich bin ja ein Junkie. Ein kleiner zwar, aber ich bin einer. Aber seit zwei Jahren widerstehe ich meiner Sucht, während um mich herum alle abhängig werden und dies mir auch noch Stolz präsentieren. Ich rede hier von Apples iPad. Als es vor zwei Jahren auf den Markt kam war ich mir sicher, dass ich es nicht brauchen würde. Die Vernunft siegte.

Als das iPad 2 raus kam, sah es schon etwas anders aus. Viele Freunde waren schon auf dem iPad 1, viele andere auf dem iPad 2. Ich fand des iPad definitv sexy. Es konnte alles, was ich mit meinem iPhone und MacBook Pro so täglich mache. Es sprach definitv nichts dafür noch ein weiteres Device zu kaufen. NICHTS! REIN GAR NICHTS! Damit meine innere Stimme endlich die Fresse hält, wollte ich kein iPad 2, weil es auch kein Retina Display hatte. Man konnte Pixel sehen. Das gefiel mir nicht, denn ich brauchte ja kein iPad.

Gestern wurde „das NEUE iPad“ vorgestellt. Weiß der Geier warum es nicht iPad 3 genannt wird. Mit good old Steve wäre das nicht passiert. Wie auch immer, die innere Stimme meldete sich wieder. Das iPad 3 hat nun auch ein Retina Display. Mein letztes Gegenargument war gefallen. Meine Willensstärke auch. Meine Frau … muss es akzeptieren und wird es auch … bestimmt … irgendwann.

So wird, wenn der Postbote will, am 16.3. ein iPad mit 4G (also UMTS) und 16 GB in schwarz bei mir eintreffen und das, wo doch eher meine Terasse gepflastert werden muss.  Ob ich den mobilen Datenquatsch brauche, weiß ich noch nicht einmal. Aber meine innere Stimme ist nun endlich still und ich kann nach zwei Jahren wieder ruhig schlafen.

Abgeheftet in: Apple | Tags: , , , , | 18:06 Uhr | 1

Taskmanager Things für Mac im Test

11
Juni

Die Dinge, die ich erledigen muss, hatte ich bisher immer im Kopf. Vergessen habe ich nie etwas und wenn doch, konnte ich mich sowieso nicht mehr daran erinnern. Worauf ich hinaus will ist, dass ich im Moment etwas mehr um die Ohren habe und wenn etwas vergessen werden sollte, dann könnte sich das böse rächen.

Aber um die zu bewältigenden Aufgaben nicht zu vergessen, gibt es digitale Helfer, oder auch GTD-Apps, was für „Getting Things Done“ steht.

Ansprüche hatte ich ja ein paar wenige. Es sollte eine iPhone App dafür geben, die sich automatisch synchronisiert mit dem Mac zu Hause oder online, dass ich die Aufgaben nicht nur am iPhone bearbeiten muss. Ach ja, selbsterklärend sollte alles sein und viel kosten sollte es auch nicht.

Der Weg

So bin dann über einen im Beta Stadium befindlichen Dienst gestartet, der wirklich gut war. Nur nach kurzer Zeit wollten die Jungs dann $99 im Jahr. Um ein paar Aufgaben zu verwalten, fand ich es überteuert (den Namen zum Dienst habe ich dann auch schon vergessen). Dann ging es zu Remember the Milk. Guter Dienst, aber nicht gerade übersichtlich und selbsterklärend. $25 Jahresgebühr ist auch nicht gerade wenig, wäre aber noch akzeptabel gewesen. Dann ging es auch noch über Wunderlist. Es ist kostenlos, es gibt eine iPhone App, Mac App und Webdienst. Schön sieht die Anwendung auch aus und sie ist relativ selbsterklärend … aber für mich stimmte der Workflow nicht. Daher war ich auch hiermit nicht zufrieden.

Der Cousin meiner Frau brachte mich dann auf Things und lobt es in den höchsten Töne. Und so kam es, dass die Jungs von Cultercode mir eine Testversion für den Mac bereit stellten.

Anspruchserfüllung?

Eins direkt vorweg. Things ist keine grafische Augenweide, im direkten Vergleich zum kostenlosen Wunderlist. Aber das soll es auch gar nicht sein. Dafür ist es mac-typisch funktional und keine Grafik lenkt einen ab. Und was kann nun Tings?

In erster Linie genau das, was man von einer Todo-App erwartet: Aufgaben verwalten, diese in Projekte einordnen und vielleicht noch ein Ablaufdatum setzen. Aber das wird mit einer solchen Bravour erfüllt, dass es Things ein täglicher Begleiter und Helfer wird. Hier stimmt der Workflow einfach.

Es geht schon los, wenn man eine Aufgabe anlegen möchte. Kommt z. B. eine zu bearbeitende Sache in digitaler Form rein, dann markiert man einen gewünschten Text, drückt eine Tastenkombination und zack, ist die Aufgabe in Things. Man vergibt noch eine Überschrift, evtl. ein paar Tags zum einfachen wieder finden. Die Aufgabe einem Projekt zuzuordnen oder ein Ablaufdatum zu setzen, kann man später oder lässt es sein.

Und so sieht es auch mit der Abarbeitung aus. Es werden in erster Linie nur die Aufgaben angezeigt, die abzuarbeiten sind. Entweder die, bei denen das Ablaufdatum der Aufgabe oder des Projekts ansteht oder aber die Aufgaben, die man mit einem klick auf den Stern zur heutigen Abarbeitung gesetzt hat.

Aufgaben, kann man mit einem klick als erledigt markieren. Aus der Übersicht verschwinden diese aber erst, nach einem eingestellten Zeit in ein Archiv. Das hat den Vorteil, dass durch versehentliches als erledigt markieren, diese ohne Probleme zurück holen kann, diese aber z. B. nach einem Tag in der Übersicht nicht mehr stören. Klingt selbstverständlich? Ja, aber bei den anderen GTD Apps waren die Aufgaben entweder sofort im Nirvana oder störten noch nach Wochen, da diese nur durchgestrichen, aber noch in der Übersicht waren.

Klingt gerade alles wie jede andere Anwendung auch? Dann schaut doch einfach mal das Video von zu Things an, dann sollte alles klarer werden.

Synchronisation

Things kann man mit seinem iPhone bzw. iPad noch nicht über die Cloud, also automatisch über das Internet, synchronisieren. Dies ist aber bereits in Arbeit und wird bald nachgeliefert. Aber auch so ist die Synchronisation zwischen Mac und iPhone (mit dem iPad wird es genauso sein, aber ich habe leider keines) mehr als einfach.

Man muss nur einmal das iPhone mit Things für den Mac verknüpfen. Ab dann wird jedes mal automatisch synchronisiert, wenn sich beide im gleichen Netz befinden. Ich für meinen Teil kann damit sehr gut leben.

Fazit

Things ist nicht kostenlos und auch kein Schnäppchen. Aber wenn ich sehe, das andere Dienste eine Jahresgebühr verlangen und weit weniger bieten, dann relativiert sich das ganze. Dafür ist Things eine solide Software, die das tägliche Leben enorm vereinfacht und auch sonst gerne benutzt wird, da alles locker von der Hand geht. Da mir durch Things eine Menge wichtiger Dinge nicht mehr durch die Lappen gegangen ist, war mir Things jeden Cent wert.

Kaufen

Für all jene, sich mal im App-Store alles mal genauer anschauen wollen, ein paar weitere Kundenmeinungen lesen möchte oder auch direkt zuschlagen wollen, für die habe ich die Links zu den Apps eingefügt. Von oben nach unten iPhone (und iPod Touch), iPad und Mac.

Things (AppStore Link) Things
Hersteller: Cultured Code GmbH & Co. KG

Freigabe: 4+
Preis: 7,99 € Download

Things for iPad (AppStore Link) Things for iPad
Hersteller: Cultured Code GmbH & Co. KG
Freigabe: 4+
Preis: 15,99 € Download

Things (AppStore Link) Things
Hersteller: Cultured Code GmbH & Co. KG
Freigabe: 4+
Preis: 39,99 € Download

6
Dezember

Der neue Personalausweis ist seit dem 1. November 2010 zu haben. Und dieser soll rechtsgültige Geschäfte im Internet (eher über das Internet) einfacher und rechtsgültiger machen. Dafür benötigt man den neuen Personalausweis und einen geeigneten Kartenleser. Die einfachste Ausführung kostet um die 40 Euro und sollte für den normalen Gebrauch reichen. OK, OK, der Rechner muss auch frei von Trojaner und Viren sein, damit die ganze Sache sicher ist, da man PIN-Nummern über die Computertastatur eingibt und die sonst von Trojaner ausgelesen werden könnten. Wer es ganz sicher haben möchte, kauft sich so ein Gerät für über 100 Euro mit eingebauter Tastatur.

Aber worauf ich eigentlich hinaus möchte ist, dass man den einfachen Kartenleser für schlappe €3,70 haben kann. Auf der aktuellen ComputerBild klebt das Gerät auf der Zeitschrift. Ich habe schon zugeschlagen und der Leser funktioniert auch unter Mac OS X und Linux. Die Treiber dazu gibt es auf der Seite des Herstellers Reiner-SCT.

Abgeheftet in: Apple, Aus dem Leben | Tags: , , , , | 17:10 Uhr | 0

iPhones für alle

22
Oktober

Es gibt so Meldungen die sind wie ein innerer Rei.… ach nee, darf man aus „political correctness“ nicht sagen, aber ist nun mal so.

Aber zurück zum Anfang. Das iPhone wurde seit dem 9.11.2007 exklusiv von T-Mobile in Deutschland vertrieben. Das Fluchen war groß in unserem Lande, da es einmal die verhasste Telekom war, die das iPhone anbot und weil doch die Preise so dermaßen überzogen waren. Das ganze Spiel ging sogar so weit, dass man im privaten Umfeld für bescheuert erklärt wurde, ein iPhone sein eigen zu nennen, da man doch damit zwangsläufig einen Vertrag bei T-Mobile abgeschlossen hat, der zu teuer und zu viele Einschränkungen hat. VoIP ist nicht erlaubt, Netlock vorhanden, Tethering kostet Aufpreis, etc. pp.

Das ganze war einmal. Ab kommender Woche Mittwoch fällt das Exklusivrecht von T-Mobile und auch die anderen Mobilfunkanbieter dürfen das iPhone in Good Old Germany anbieten. Und wieder kamen sie alle aus ihren Löchern gekrochen, da doch jetzt Vodafone und O2 zeigen können, wie richtige Tarife aussehen werden, wo alles erlaubt ist. VoIP, Tethering, ohne SIM-Lock und alles zu einen kleinen Preis, denn Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft.

Heute wurden die Tarife für das iPhone von Vodafone und O2 bekannt gegeben. Teurer als bei T-Mobile, kein VoIP in allen Tarifen, kein Tethering in allen Tarifen (beides nur in den ganz großen), Netlock bei Vodafone vorhanden und kein Visual Voicemail, eines der coolen Features des iPhones. Und das gute Gerät selbst, kostet immer noch einen Haufen Asche und noch mehr als bei T-Mobile.

Endlich! Endlich, nach 3 Jahren darf ich auch mal zurück bashen. Danke, Vodafone und O2. You made my day!

Abgeheftet in: Computer | Tags: , , | 20:08 Uhr | 2

Belkin Bluetooth Empfänger

17
August

Nach dem vorherigen Artikel kam die Frage auf, wie man denn die Musik, die Pandora liefert, auf die heimische Stereoanlage bekommt. Die ultimative und einzigartige Lösung gibt es nicht dafür. Die billigste Möglichkeit ist, dass man ein einfach Klinken-zu-Cinch-Kabel in gewünschter Länge kauft und sein MacBook, Laptop oder iPhone einfach an das Kabel anschliesst.

Eine weitere Möglichkeit stellt das AirPort Express dar. Hier streamt man einfach vom iTunes zur Airport Express, die an die Stereoanlage angeschlossen ist. Weiter bekommt man noch dazu einen WLAN-Router. Der ganze Spass kostet aber auch rund €89. Wenn man noch einen Router braucht, ist der Preis in Ordnung, aber nur zum streamen von Musik doch etwas hochpreisig.

Ich habe mich für den Bluetooth Empfänger von Belkin entschieden. Der Empfänger ist ungefähr 5 cm x 5 cm groß und wird per Cinch-Kabel an den Verstärker angeschlossen. Ein kleines Netzteil der den Belkin mit Strom versorgt, ist auch noch dabei.

Im iPhone wird die ganze Sache ruck zuck über Bluetooth gekoppelt und das war es. Danach wird die Musik schon über die Stereoanlage abgespielt. Vom MacBook ist es genauso einfach. Wieder über die Bluetooth-Einstellungen den Empfänger suchen lassen und koppeln. Auch hier wird direkt alles über den Empfänger abgespielt. Einziger Nachteil ist, dass der Sound-Qualität zu Beginn etwas zu wünschen übrig lässt. In den Amazon-Bewertungen hat ein User dazu ein paar Einstellungen hinterlassen, die im Terminal eingegeben werden müssen. Hier diese zur Vollständigkeit:

defaults write com.apple.BluetoothAudioAgent „Apple Bitpool Max (editable)“ 80
defaults write com.apple.BluetoothAudioAgent „Apple Bitpool Min (editable)“ 48
defaults write com.apple.BluetoothAudioAgent „Apple Initial Bitpool (editable)“ 40
defaults write com.apple.BluetoothAudioAgent „Negotiated Bitpool“ 58
defaults write com.apple.BluetoothAudioAgent „Negotiated Bitpool Max“ 58
defaults write com.apple.BluetoothAudioAgent „Negotiated Bitpool Min“ 48

Und das Beste ist, das Gerät kostet nur €27. Und dafür macht das Gerät richtig Spaß. Wer es sich auch kaufen möchte, der hat über diesen Link die Möglichkeit bei Amazon (Affiliate Link) zu bestellen.

Abgeheftet in: Apple, Gewusst wie | Tags: , , | 19:08 Uhr | 0

Box der Pandora

7
August

Mein iTunes ist prall gefüllt, das iPhone auch, doch meistens weiß ich nicht was ich hören soll oder bin gelangweilt, weil ich die Songs schon kenne. Dieses Problem nimmt mir auf dem iPhone mittlerweile Pandora ab. Der Dienst wurde auf der letzten Apple Keynote von Steve zu Demozwecken des iOS 4 genutzt.

Bei Pandora gibt man die Band vor, auf dessen Stil man gerade Lust hat und der Dienst sucht die passende Musik nach dem eigenen Geschmack aus und lädt die Musik aus dem Internet dank Wifi oder UMTS ohne Verzögerung nach. Die eigenen MP3s werden dabei nicht angetastet. Gefällt einem der gerade gespielte Song nicht, tippt man kurz den Button der den Daumen nach unten zeigt und das nächste Lied wird abgespielt. Trifft der aktuelle Song den eigenen Geschmack ist der Button mit dem Daumen nach oben die richtige Wahl. Der Dienst passt sich so immer mehr den eigenen Geschmack an und bei mir wurde die Trefferquote immer höher.

Das große Problem ist aber, dass es den Dienst nur in den USA gibt. Dass heisst, eigentlich ist es aus good old Germany nicht möglich … eigentlich! Pandora verlangt „nur“ eine US-IP-Adresse. Diese kann man durch VPN Dienste erhalten. Ich nutze BlackVPN, denn diesen kann man über mehrere Protokolle verwenden (z. B. PPTP, OpenVPN) und daher klappt das ganze auch vom iPhone von unterwegs aus. Der ganze Spass kostet 5 Euro im Monat. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber der Spass ist es mir im Moment wert. Vorteil ist, dass der Zugang sich nicht automatisch verlängert, so dass man nicht daran denken muss, diesen irgendwann zu kündigen. Muss man alles nicht. Man kann natürlich den VPN Dienst nicht nur für Pandora nutzen, sondern auch für andere Dienste, wie Hulu oder dass man an einem Hotspot eine sichere Verbindung hat.

Und wer sich jetzt Musik hören möchte, aber noch wegen BlackVPN zögert, der kann sich mit meinem Referal Code (SBTNHRG) anmelden. Dadurch bekommt derjenige zu seinem gekauften Monat, zwei weitere kostenlose Monate obendrauf (und ich einen geschenkt).

Abgeheftet in: Apple | Tags: , , | 13:05 Uhr | 4

Unwiderstehlich

24
Mai

Ich konnte nicht widerstehen. In (hoffentlich) 9 Tagen wird es hier sein. Ein MacBook Pro mit 2,4 GHz, 500 GB an Festplatte mit 7200 Umdrehungen pro Minute. Und natürlich ein mattes Display.

Mehr GHz waren mir 57 Euro nicht wert und ich hoffe, dass die 7200er Festplatte auch wirklich schneller ist.

Hanging Monk
Beam me up!