Archiv für die Kategorie ‘Apple’

7
August
Abgeheftet in: Apple, Gewusst wie | Tags: , , | 19:08 Uhr | 0

Box der Pandora

Mein iTunes ist prall gefüllt, das iPhone auch, doch meistens weiß ich nicht was ich hören soll oder bin gelangweilt, weil ich die Songs schon kenne. Dieses Problem nimmt mir auf dem iPhone mittlerweile Pandora ab. Der Dienst wurde auf der letzten Apple Keynote von Steve zu Demozwecken des iOS 4 genutzt.

Bei Pandora gibt man die Band vor, auf dessen Stil man gerade Lust hat und der Dienst sucht die passende Musik nach dem eigenen Geschmack aus und lädt die Musik aus dem Internet dank Wifi oder UMTS ohne Verzögerung nach. Die eigenen MP3s werden dabei nicht angetastet. Gefällt einem der gerade gespielte Song nicht, tippt man kurz den Button der den Daumen nach unten zeigt und das nächste Lied wird abgespielt. Trifft der aktuelle Song den eigenen Geschmack ist der Button mit dem Daumen nach oben die richtige Wahl. Der Dienst passt sich so immer mehr den eigenen Geschmack an und bei mir wurde die Trefferquote immer höher.

Das große Problem ist aber, dass es den Dienst nur in den USA gibt. Dass heisst, eigentlich ist es aus good old Germany nicht möglich … eigentlich! Pandora verlangt „nur“ eine US-IP-Adresse. Diese kann man durch VPN Dienste erhalten. Ich nutze BlackVPN, denn diesen kann man über mehrere Protokolle verwenden (z. B. PPTP, OpenVPN) und daher klappt das ganze auch vom iPhone von unterwegs aus. Der ganze Spass kostet 5 Euro im Monat. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber der Spass ist es mir im Moment wert. Vorteil ist, dass der Zugang sich nicht automatisch verlängert, so dass man nicht daran denken muss, diesen irgendwann zu kündigen. Muss man alles nicht. Man kann natürlich den VPN Dienst nicht nur für Pandora nutzen, sondern auch für andere Dienste, wie Hulu oder dass man an einem Hotspot eine sichere Verbindung hat.

Und wer sich jetzt Musik hören möchte, aber noch wegen BlackVPN zögert, der kann sich mit meinem Referal Code (SBTNHRG) anmelden. Dadurch bekommt derjenige zu seinem gekauften Monat, zwei weitere kostenlose Monate obendrauf (und ich einen geschenkt).

24
Mai
Abgeheftet in: Apple | Tags: , , | 13:05 Uhr | 4

Unwiderstehlich

Ich konnte nicht widerstehen. In (hoffentlich) 9 Tagen wird es hier sein. Ein MacBook Pro mit 2,4 GHz, 500 GB an Festplatte mit 7200 Umdrehungen pro Minute. Und natürlich ein mattes Display.

Mehr GHz waren mir 57 Euro nicht wert und ich hoffe, dass die 7200er Festplatte auch wirklich schneller ist.

10
Mai
Abgeheftet in: Apple | Tags: , , | 19:05 Uhr | 3

DAS Apple iPad

Ab heute ist das iPad von Apple auch in Deutschland bestellbar. Geliefert wird am 28.5. (Anmerkung: 1 Tag nach meinem 34ten Jubiläum). Wie ich bei Twitter sehen konnte, schlugen auch sehr viele zu.

Ich habe heute mit einem Freund telefoniert. Der kam gerade aus New York wieder. Hat sich natürlich ein iPad dort gekauft. Und er ist begeistert. Nach seinen Erzählungen macht das iPad süchtig. Alles läuft „smooth“ und einfach nur angenehm. Er kann es nur noch schwer aus der Hand legen. Wobei er meint, dass es mit 700g auch relativ schwer ist. Soweit dazu.

Meine Frau fliegt morgen nach New York. Sie könnte mir also von der 5th Ave. ein iPad mitbringen. Billiger als in Deutschland und ich könnte es noch vor dem deutschen Veröffentlichungstermin haben. Aber will ich das überhaupt? Will ich überhaupt ein iPad besitzen?

Bei all dem Gerede, wie schön es ist, wie „smooth“ man damit surfen und eMails schreiben kann, weiß ich nicht, was der Vorteil gegenüber einem Laptop, wie dem MacBook Pro, ist. Mit einem Laptop bin ich auch mobil und kann gemütlich von der Couch surfen. Ich habe eine Tastatur mit der ich sehr viel schneller schreiben kann, als mit einer Bildschirmtastatur. Und für einen kurzen Trip in das weltweite Netz von unterwegs ist mein iPhone immer griffbereit.

Videos? Zu Hause schaue ich diese lieber auf dem Fernseher. Unterwegs? Dafür habe ich ein iPhone. Musik? iPhone! Bücher lesen? Mal ehrlich. Wer ist so bescheuert und kauft sich ein Buch in digitaler Version, wenn er für das gleiche Geld auch noch Papier dazu bekommt. Und an den Strand möchte ich ein iPad nicht nehmen um ein Buch zu lesen. Mal abgesehen davon, dass bei starker Sonneneinstrahlung eh nichts zu erkennen ist.

Ich gebe ja zu. Ich bin ein Apple Fanboy. Und ja, mit einem iPad möchte ich gern mal ein wenig spielen und ausprobieren. Aber dafür gleich €499 ausgeben?

Also, welchen Grund kann man haben, ein iPad zu kaufen?

22
März
Abgeheftet in: Mac | Tags: , , , | 19:03 Uhr | 12

Backup: Nicht immer sicher

Am Sonntag erlitt ich fast einen Herzinfarkt. Dazu aber von vorn!

Mein MacBook Pro hat jetzt schon etwas über 3 Jahre auf dem Buckel. Es lahmt und muckt, so dass es entweder mal neu installiert werden müsste oder das man direkt ein neues kauft. Zu ersterem habe ich keine Lust und bei letzteren hat Apple noch kein MacBook Pro mit integriertem UMTS im Angebot. Also warte ich noch.

Am Samstag fingen die Lüfter des MBPs an, auf Hochtouren zu laufen und die Kiste reagierte nicht mehr. Auch der Griff um bestimmte Programme abzuschießen machte keine Anstalten etwas gegen die Situation beizutragen. Mein Ausweg war, den Apple einfach auszuschalten — was sich im Nachhinein als fataler Fehler herausstellen sollte. Nach einem Neustart konnte ich mich mit meinem User nicht mehr einloggen. Nach der Passworteingabe kam nach kurzer Zeit das Login-Fenster zurück. Mit jedem anderen User auf dem Laptop konnte ich mich einloggen. Die Log-Konsole zeigte nur an, dass das Login-Fenster gecrasht ist. Von der Installations-CD habe ich die Festplatte prüfen und reparieren lassen. Einloggen konnte ich mich aber immer noch nicht. Um die Geschichte abzukürzen — ich habe noch einiges ausprobiert und getüftelt, aber irgendwann habe ich die Nerven und Lust verloren.

Wofür habe ich denn ein TimeMachine Backup erstellt, welches gerade mal eine Stunde alt ist? Samstag Abend habe ich dann den Restore gestartet und Sonntag in der Früh konnte ich mich dann wieder ganz normal anmelden.

Und dann bekam ich den ersten Schock und mir wurde schwarz vor Augen. TimeMachine hat nicht mein iPhoto-Archiv mitgesichert. 10 Jahre an digitalen Erinnerungen waren weg. Nach einer Stunde unter Magenschmerzen und Selbstvorwürfen fiel mir dann doch noch ein, dass ich ein etwas älteres, manuelles Backup der Bilder hatte. Es war vom 1. Oktober 2009 und es fehlt also das letzte halbe Jahr, aber ausser der Besuch der Tim Mälzer Show, einer Feier mit Freunden und der Dresdenbesuch mit der Firma, fehlt nichts weltbewegendes. Ich war froh, dass die Hochzeitsfotos wieder da waren und die Urlaubsbilder, sowie die Erinnerungen an meine verblichenen Vorfahren.

Ab jetzt werde ich mich nicht mehr allein auf TimeMachine verlassen. Fortan sicher ich meine Daten online bei Backblaze (Affiliate Link). Hierfür geht mein Dank an Martin für den Tipp und seine positiven Erfahrungen damit.

Backblaze ist ein Online-Datensicherungs-Dienst. Dort angemeldet, werden über ein Hintergrundprogramm die persönlichen Daten automatisch zu Backblaze verschlüsselt übermittelt und gesichert. Für schlappe $5 im Monat, was nicht einmal €4 sind, sind meine Daten gegen Diebstahl, Brand oder sonstiger Verlust gesichert. Im Moment lade ich meine Daten mit 1 MBit pro Sekunde hoch. 6 GB sind schon bei Backblaze, weitere 110 GB folgen noch. Ich denke, dass ich in einem Monat mit dem initialen Backup fertig bin.

Weiter werde ich mir eine zweite Festplatte zulegen und einmal im Monat meine Festplatte mit SuperDuper clonen. Damit wäre dann der Rechner wieder schnell einsatzbereit und ich habe ein weiteres Backup im Haus.

Zu guter letzt werde ich weiterhin auf TimeMachine vertrauen. Ich habe nicht geahnt, dass TimeMachine noch nicht fertig war mit einem vollständigen Backup.

Ich hoffe, dass ich nun gegen digitale Desaster und Herzinfarkte aufgrund von Datenverlust gesichert bin.

Ach ja, ein paar Fotos konnte ich sogar noch von der gelöschten Speicherkarte mit dem kostenlosen Exif Untrasher retten. Ein super Programm!

UPDATE 8. April 2009
Es hat 17 Tage gedauert, bis das 110 GB starke Backup bei Backblaze hochgeladen war. Theoretisch würde meine 16Mbit Leitung 1MBit im Upload schaffen, was ungefähr 10 GB am Tag entspricht. Da aber auch einige kleine Datei hochgeladen werden und dabei nicht die volle Leitungskapazität genutzt wird, kommt man im Schnitt auf 6–7 GB am Tag.

Ob sich der Aufwand lohnt? Das werde ich beim nächsten Datencrash sehen…

5
November
Abgeheftet in: iPhone | Tags: , , | 14:11 Uhr | 0

Tethering am iPhone aktivieren

Was man alles mit seinem iPhone anfangen kann, wenn man es „jailbreaked“, habe ich ja schon vor einiger Zeit geschrieben. Nun ist haben einige, z. B. mein Kollege hier im Büro, der sein iPhone providerfrei aus Italien bezogen hat, das Problem, dass sich seit der neues iPhone Firmware 3.1, das Tethering nicht mehr ohne weiteres mit einer selbsterstellten Datei, die die Mobilfunkproviderdaten enthält, aktivieren lässt.

Für alle die, die sich jetzt fragen, was „Tethering“ ist, können sich darunter einfach vorstellen, dass man seinen Laptop per Bluetooth oder USB-Kabel mit dem iPhone verbindet und dann darüber im Internet surfen kann.

Aber zurück zum Thema. Wer nun die Firmware 3.1 oder sogar die brandaktuelle Firmware 3.1.2 auf seinem iPhone hat, muss, falls nicht schon geschehen, diese jailbreaken. Am einfachsten geht dies mit der Software „Blackra1n“. Den Namen bei Google eingeben und auf die gleichnamige URL klicken. Wenn die Software gestartet wurde, ist der Rest so einfach, dass ich hier nicht weiter darauf eingehen muss.

Auf dem iPhone hat man nun einen schwarzen Regentropfen. Diesen drücken und Cydia installieren lassen. Über Cydia sucht man nun nach der kostenpflichtigen Software „myWi“ und installiert diese. Die ersten 10 Tage darf man diese kostenlos ausprobieren. Mit myWi wird auch das Paketverwaltungsprogramm „Rock“ installiert. Rock startet man nun und aktualisiert darüber myWi.

Wenn dies alles ausgeführt wurde, kann nun endlich myWi gestartet werden. Man scrollt bis ans Ende und aktiviert dort die Option, Tethering über Bluetooth und USB zu nutzen. Nun kann unter den Einstellungen -> Allgemein -> Netzwerk -> Internet-Tethering Tethering aktiviert werden. Rock und myWi werden nun nicht mehr benötigt und können über die iPhone Kommandozeile mit einem beherzten „rm –R /Applications/Rock.app“ und „rm –R /Applications/myWi.app“ gelöscht werden. Wenn man diese normal über Cydia deinstalliert, wird das Tethering auch wieder deaktiviert. Und wer jetzt nicht weiß, wie man auf seinem iPhone an die Kommandozeile kommt, der lässt den letzten Punkt einfach weg.

Wie gesagt, die Prozedur ist für alle, die ein netlockfreies iPhone aus dem Ausland haben. Ob das ganze auch mit einem T-Mobile iPhone funktioniert, kann ich natürlich nicht bestätigen und habe ich natürlich nicht ausprobiert, da man ja über eine Tarifoption Tethering bei T-Mobile freischalten lassen kann, was bei den netlockfreien iPhones nicht möglich ist.

WarnungAlles ist natürlich ohne Gewähr und sollte nur auf eigene Verantwortung durchgeführt werden. Wenn doch zusätzliche Kosten anfallen sollten, ich habe euch gewarnt.
21
Oktober
Abgeheftet in: Apple | Tags: , | 14:10 Uhr | 4

Magic Mouse

Magic MouseApropos Apple! Was soll das denn nun wieder? Bringt Apple eine Maus auf dem Markt, ohne Tasten, frei konfigurierbar, Bluetooth und mit Multitouch.

Ich erweitere mal meine Wunschliste:

  • MacBook Pro 15″, mit BluRay-Laufwerk und integriertem UMTS
  • Time Capsule
  • Magic Mouse

Sobald die ersten Testberichte der Magic Mouse raus sind, werde ich wohl auch bestellen.

21
Oktober
Abgeheftet in: Mac | Tags: , | 14:10 Uhr | 2

Wofür ein Backup so gut ist

Backups vom Rechner ist ja was für Weicheier. Macht man einfach nicht. Seit Mitte der 80ziger Jahre habe ich einen Computer und bis heute habe ich nie ein Backup benötigt. Mit Leopard führte Apple Time Machine ein, was Backups einfach gestalten soll. USB-Festplatte anschliessen und das Backup lief. Nur vergaß ich immer, die USB-Festplatte anzuschließen.

Apple brachte für solche Leute wie mich das Time Capsule auf den Markt, dass das Backup über WLAN im heimischen Netz macht. Schön … nur war es mir zu teuer. Aber der Spieltrieb in mir brachte mich dazu, eine eigene, kostengünstigere Lösung zu basteln.

Worauf ich eigentlich hinaus will ist, dass ich am Montag die Daten auf meiner Notebook-Festplatte zerschossen habe. Der Mac reagierte nicht mehr, ich schaltete im Betrieb aus und danach lief so gut wie gar nichts mehr. Ich konnte zwar noch booten, aber alles lief sehr sehr sehr langsam ab. Im der Log-Datei stand, dass ein I/O Error vor liegt.

Das Festplattenmanagement-Programm von der Mac OS X DVD versuchte zwar alles zu reparieren, aber scheiterte an der Index-Datei und riet mir, die Festplatte zu formatieren und alles neu zu installieren. Vorher sollte ich so viele Daten retten wie möglich. Ein guter Ratschlag, denn nach dem booten konnte ich mich nicht einmal mehr ans System anmelden. Einen zweiten Mac habe ich nicht in der Ecke rumstehen, dass darüber hätte auf die Festplatte zugreifen können.

Ich war so froh, dass Time Machine das letzte Backup einen Tag vorher gemacht hat und ich alle Daten wiederherstellen konnte.

Ich überlege jetzt, mir doch eine Time Capsule von Apple zu kaufen. Hätte ich diese gehabt, hätte ich nur von der Installations-DVD booten müssen und hätte das Backup zurückspielen können. Mit der obigen Lösung geht dies leider nicht. Man muss zuerst Mac OS X neu installieren und dann mit dem Migration-Assistenen die Daten zurückholen. Alles eben ein wenig umständlicher und des dauert länger.

Hanging Monk
Beam me up!