Archiv für die Kategorie ‘Apple’

Abgeheftet in: Apple | Tags: , | 14:10 Uhr | 5

Magic Mouse

21
Oktober

Magic MouseApropos Apple! Was soll das denn nun wieder? Bringt Apple eine Maus auf dem Markt, ohne Tasten, frei konfigurierbar, Bluetooth und mit Multitouch.

Ich erweitere mal meine Wunschliste:

  • MacBook Pro 15″, mit BluRay-Laufwerk und integriertem UMTS
  • Time Capsule
  • Magic Mouse

Sobald die ersten Testberichte der Magic Mouse raus sind, werde ich wohl auch bestellen.

Abgeheftet in: Mac | Tags: , | 14:10 Uhr | 2

Wofür ein Backup so gut ist

21
Oktober

Backups vom Rechner ist ja was für Weicheier. Macht man einfach nicht. Seit Mitte der 80ziger Jahre habe ich einen Computer und bis heute habe ich nie ein Backup benötigt. Mit Leopard führte Apple Time Machine ein, was Backups einfach gestalten soll. USB-Festplatte anschliessen und das Backup lief. Nur vergaß ich immer, die USB-Festplatte anzuschließen.

Apple brachte für solche Leute wie mich das Time Capsule auf den Markt, dass das Backup über WLAN im heimischen Netz macht. Schön … nur war es mir zu teuer. Aber der Spieltrieb in mir brachte mich dazu, eine eigene, kostengünstigere Lösung zu basteln.

Worauf ich eigentlich hinaus will ist, dass ich am Montag die Daten auf meiner Notebook-Festplatte zerschossen habe. Der Mac reagierte nicht mehr, ich schaltete im Betrieb aus und danach lief so gut wie gar nichts mehr. Ich konnte zwar noch booten, aber alles lief sehr sehr sehr langsam ab. Im der Log-Datei stand, dass ein I/O Error vor liegt.

Das Festplattenmanagement-Programm von der Mac OS X DVD versuchte zwar alles zu reparieren, aber scheiterte an der Index-Datei und riet mir, die Festplatte zu formatieren und alles neu zu installieren. Vorher sollte ich so viele Daten retten wie möglich. Ein guter Ratschlag, denn nach dem booten konnte ich mich nicht einmal mehr ans System anmelden. Einen zweiten Mac habe ich nicht in der Ecke rumstehen, dass darüber hätte auf die Festplatte zugreifen können.

Ich war so froh, dass Time Machine das letzte Backup einen Tag vorher gemacht hat und ich alle Daten wiederherstellen konnte.

Ich überlege jetzt, mir doch eine Time Capsule von Apple zu kaufen. Hätte ich diese gehabt, hätte ich nur von der Installations-DVD booten müssen und hätte das Backup zurückspielen können. Mit der obigen Lösung geht dies leider nicht. Man muss zuerst Mac OS X neu installieren und dann mit dem Migration-Assistenen die Daten zurückholen. Alles eben ein wenig umständlicher und des dauert länger.

Abgeheftet in: Mac | Tags: , , , | 13:09 Uhr | 3

MySQL und Snow Leopard

2
September

Mit vier Tagen Verspätung kam gestern auch bei mir das neue Apple Betriebssystem Snow Leopard an. Damit einhergehend sollen alle Programme von 32-bit auf 64-bit ge-updated werden. Bei fast allen Programmen ist eine automatische Update-Routine eingebaut, so dass diese nach dem Start automatisch die aktuellste Version vom Server laden.

Da ich auf meinem MacBook Pro auch z. B. für Basteleien an dieser Webseite nutze, habe ich auch MySQL installiert. Um Problemen vorzubeugen, sollte man ein Update von MySQL auf die 64-bit Version machen.

Hierzu lädt man von der MySQL-Seite die aktuelle Version für MacOS X 10.5 (x86_64). Nachdem das Diskimage geöffnet wurde, startet man die Datei „mysql-5.1.37-osx10.5-x86_64.pkg“ und installiert mit den Standardeinstellungen. Wenn MySQL mit jedem Start des Rechners auch geladen werden soll, dann doppelklickt man noch das Paket „MySQLStartupItem.pkg“. Zu guter Letzt wird noch das Preference Pane „MySQL.prefPane“ installiert. Leider ist das MySQL PrefPane noch 32bittig, was aber in Zukunft noch geändert werden wird.

Damit die alten Datenbank in die neue Version übernommen werden, kopiert man aus dem Verzeichnis „/usr/local/mysql-<alte MySQL-Version>“ das Verzeichnis „data“ nach „/usr/local/mysql“. Danach startet man MySQL und hat eine neue, 64bittige Version.

Wer Platz sparen möchte, löscht noch das alte MySQL-Verzeichnis unter „/usr/local“.

Abgeheftet in: iPhone | Tags: , | 20:08 Uhr | 7

Jailbreak und die ungeahnten Möglichkeiten

2
August

Apple verkündet ja seit nun fast zwei Jahren, dass man gefälligst die Finger von dem Jailbreak des eigenen iPhones lassen soll. Gründe werden einige vorgebracht. Von reduzierter Geschwindigkeit des Gerätes, über Instabilitäten bis zum totalen Defekt.

Wer nicht weiß, was ein Jailbreak des iPhones bedeutet, hier ein kurzer, einfacher Abriss davon. Apple sieht vor, dass Fremdprogramme nur über den hauseigenen AppStore auf das iPhone gelangen. Jegliche weitere Software, die die (nicht vollständig bekannten) Regeln für den AppStore nicht erfüllen und von Apple nicht zugelassen werden, gelangen auch nicht auf das iPhone. Die Programme, auch Apps genannt, aus dem AppStore haben auch nur eingeschränkten Zugriff auf das iPhone.

Nun gibt es aber den sogenannten Jailbreak. Der eröffnet auf dem iPhone direkten Zugriff auf das Dateisystem. Weiter kann man Programme und Erweiterungen ohne den Segen von Apple installieren. Und diese haben vollen Zugriff auf das iPhone.

Nun aber zu dem Teil, zu dem ich eigentlich kommen wollte. Und zwar möchte ich mal die Programme und Erweiterungen vorstellen, die man sich durch den Jailbreak aufs iPhone packen kann.

biteSMS
Der eigentliche Grund für den Jailbreak meines iPhones war das Programm biteSMS. biteSMS versendet SMS weltweit in alle Mobilfunknetze über die Internetverbindung und das für 6 Cent pro SMS — was meiner Meinung nach unschlagbar günstig ist. Dabei integriert sich aber biteSMS nahtlos in das iPhone, so dass man die Apple’s Messaging-Programm nicht mehr beachtet.

Weiter bietet es den Vorteil der QuickSMS. Ein Knopfdruck auf die Lautstärketaste und ein Tipp auf den Touchscreen und man kann, ohne das aktuell gestartete Programm zu verlassen, eine neue SMS schreiben, eine eingetroffene lesen und beantworten.

Notifier
Zeigt in der obersten Zeile, zwischen Uhr und Akkustand einige nützliche Informationen an, z. B. ob neue eMails vorliegen, eine IM– oder SMS-Nachricht reinkam, das iPhone Lautlos ist oder man einen Anruf verpasst hat.

SBSettings
Durch streichen über die oberste Zeile öffnet sich ein kleines Menü, in dem man ohne lästiges gefummel in den den Settings-Menü UMTS ein-/ausschalten kann (spart Akku), Wifi und Bluetooth auch ein-/ausschalten kann oder das iPhone in den Flugzeugmodus versetzt.

WinterBoard
Ermöglicht Themes auf dem iPhones. D. h. man kann das aussehen der iPhone Oberfläche nach seinen wünschen anpassen. Weiter ist es möglich die integrierten Töne des iPhones durch eigene zu ersetzen. Da bei mir im Büro immer mehr Kollegen ein iPhone haben kommen wir uns langsam mit dem SMS-Ton ins Gehege, von dem Mail-Ton darf ich gar nicht erst anfangen. Sobald irgendwo der Mail-Ton läutet, greifen alle zu ihrem iPhone.

Wer — so wie ich — nicht wirklich künstlerisch begabt ist, greift zu dem Theme „Illumine“. Bei Fairbloggt habe ich darüber gelesen und dort wird auch ausführlich darüber gesprochen.

FiveIconDock
Mit dieser kleinen Erweiterung kann man fünf Icons in die unterste Zeile schieben. Sieht mit den Standard-Icons ein wenig gepresst aus, aber sobald man das Illumine-Theme installiert hat, wirkt es wieder chique.

OpenSSH
Für jeden Unix-Nutzer und Computer-Nerd muss ich über SSH nicht mehr wirklich viel erzählen. Für alle anderen: Es ermöglicht per SFTP den Zugriff aufs Dateisystem des iPhones.

GVMobile
GVMobile wurde für den App-Store abgelehnt, da es die Dienste von Google Voice auf das iPhone bringt. Per Jailbreak kein Problem zu nutzen.

Das war jetzt nur eine sehr kleine Auswahl an Programmen, die zur Verfügung stehen. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und einen Jailbreak durchführen möchte, findet eine bebilderte Anleitung bei AptGetUpdate, welche nur bis Punkt 4 durchgeführt werden muss.

Vor dem Jailbreak aber bitte ein Backup über iTunes durchführen. Und alles ist auf eigene Gefahr durchzuführen. Hardware kann man mit dem Jailbreak nicht zerstören, aber einige Programme die man dort findet, haben das Potenzial dazu.

Abgeheftet in: iPhone | Tags: , , | 20:06 Uhr | 4

iPhone 3Gs — Der erste Eindruck

23
Juni

Pünktlich am Samstag zur Mittagszeit lieferte DHL mein neues iPhone 3Gs. Ich hatte eigentlich vor, Fotos von der Auspackzeremonie zu machen, aber es sah eher so aus, dass ich das Paket aufriss, die Folie von der iPhone-Verpackung riss und schnellst möglich eine Sim-Karte einlegte. Naja, beim nächsten mal dann ;-)

Drei Tage konnte ich nun damit rumspielen und hier Stichpunktartig mein Eindruck:

  • Das S steht für Speed und das merkt man deutlich. Alles startet schneller und reagiert flüssiger.
  • Der Lautsprecher ist lauter. Ich kann keinen Vergleich zum 3G herstellen, aber da drei 2Gs durch meine Hände gingen und jedes Modell einen besseren Lautsprecher hatte, kann ich nur sagen, dass das 3Gs merklich lauter ist.
  • Die Akku-Laufzeit ist miserabel. Mag aber auch daran liegen, dass ich im Moment viel damit rumspiele. Erst recht, als heue BeeJive mit Push-Funktion im App-Store reinrutschte und ich im Zug saß. Zumindest hielt der Akku am Sonntag gerade einmal vom Aufstehen bis zum Abendbrot. Und heute von 5:30 Uhr Morgens bis genau Mittag. Das Gerät wurde ziemlich heiss. Das dauernde App-switchen saugt an den Kapazitäten.
  • Der Kompass im iPhone ist nützlich. Hätte ich nicht gedacht, aber die Karte wird in Laufrichtung gedreht. Brachte mich heute in Darmstadt ungemein weiter … und zum Ziel.
  • Meinen im Apple-Store erworbenen V-Moda Kopfhörer mit Mikro, den ich mir im Januar 2008 für mein iPhone 2G zugelegt habe, kann ich am 3Gs nicht mehr nutzen. Sobald ein Geräusch in das Mikro dringt, wird der Kopfhörer kurz stumm geschaltet. Der Knopf zur Rufannahme funktioniert auch nicht mehr am 3Gs.
  • Die Sprachsteuerung erkennt sehr gut anzuwählende Namen. Mit Musiktiteln dagegen, tut er sich schwer. Oder vielleicht auch ich englische Künstler stumpf deutsch auszusprechen.
Abgeheftet in: iPhone | Tags: , , | 19:06 Uhr | 1

Nun ist es raus: iPhone OS 3.0

18
Juni

Nun ist es offiziell raus: iPhone OS 3.0. Was habe ich mich gestern bekloppt gemacht bis es 21:00 Uhr war. Um 19 Uhr stellte Apple die Firmware bereit, ich hatte aber erst um 21:00 Uhr Zeit. Der Download brauchte voraussichtlich 3 Stunden. Mir dauerte das zu lange, also ging es erst einmal in Bett.

Heute dann um 5:30 Uhr aufgestanden und statt zuerst unter die Dusche, erst einmal das Update angeschmissen. Soweit die Vorgeschichte.

Und was hat es denn nun alles — aus meiner Sicht — gebracht? Nicht viel bis jetzt.

  • Copy & Paste — Funktioniert und ich denke es ist nützlich. Wird die Zeit zeigen
  • Push Notifications — Bis heute nur eine App im App Store. Die wirklichen nützlichen Apps kommen noch … irgendwann.
  • MMS — gibt es mit meinem iPhone der 1. Generation nicht
  • Video — gibt es mit meinem iPhone der 1. Generation nicht
  • Tethering — gibt es mit meinem iPhone der 1. Generation nicht. Und ob es Gegenstand meines T-Mobile Vertrags ist, steht auch noch nicht fest
  • Voice Control — gibt es … ach, hatten wir schon
  • Querformat in allen (Standard-)Apps — mir gefällt, dass ich nun SMS oder eMail quer tippen kann und so die Tasten besser treffe
  • CalDAV im Kalender — damit ist es z. B. den Google Kalender ohne Umwege über NuevaSync synchron mit dem iPhone Kalender synchron zu halten. Mit etwas trickserei ist es möglich, nicht nur den Google Hauptkalender zu abonnieren. Ich bleibe aber vorerst bei Nuevasync. Mal sehen, wann ich das ändere.
  • Voice Memo — oder auch Sprachaufnahmen zu gut Deutsch. Mal sehen, ob ich das je nutzen werde. Gab es aber auch schon vorher kostenlos im App-Store
  • Notes — werden nun mit den lokalen Notizen synchron gehalten. Keine Ahnung warum Apple das nicht schon vorher eingeführt hat, aber ich finde es sehr nützlich.

Und es gibt noch einige hundert weitere Kleinigkeiten, die sich geändert und gebessert haben. Alles in allem ein nettes Update nur verrückt hätte man sich nicht machen müssen.

Abgeheftet in: Mac | Tags: , , , | 11:06 Uhr | 0

Ich bin auf Safari

16
Juni

Seitdem der Firefox Browser noch in den Beta-Schuhen steckte und ich noch Windows-User war, benutze ich diesen zum surfen. Auch als ich von Windows auf den Apple Mac wechselte — auch switchen genannt — blieb ich dem Feuerfuchs treu. Dessen Tage sind nun gezählt.

Bei mir muckte der Firefox in letzter Zeit immer häufiger auf. Verbrauchte unmengen an Resourcen auf dem Mac, war träge und brauchte teilweise ewig zum starten. Um ihm dieses Verhalten abzugewöhnen sollte man alles löschen, was irgendwie mit dem Firefox zu tun hat. War mir zuviel Aufwand und ich hatte eh schon die Nase voll von dem Browser.

Apple brachte dann auch die finale Version des Safari 4 Browser raus. Ich schaue mir diesen seit einer Woche an und bin begeistert. Safari 4 startet schneller, läuft runder und schneller. Gepimpt habe ich Safari mit der Erweiterung Safari Stand. Lästige Werbung unterdrücke ich mit dem GlimmerBlocker, was den charmanten Vorteil hat, dass auch in anderen webbasierten Programmen auf dem Mac die Werbung verschwindet. Und meine alten Bookmarks halte ich synchron zwischen meinem Arbeits-Firefox unter Windows und Safari auf dem Mac mit Xmarks.

Hanging Monk
Beam me up!