Archiv für die Kategorie ‘Computer’

Abgeheftet in: Computer | Tags: , , , | 08:02 Uhr | 7

UNIX lehren

5
Februar

Mein Arbeitgeber ist ja so einer, der lagert gern aus. Neudeutsch auch „Outsourcen“ genannt. Das ist ja im Moment total hip und so. Also kam er auf die Idee einen First-Level-Support in Russland aufzubauen, genauer St.-Petersburg. Die Anforderungen an die neuen Sklaven Mitarbeiter sind aus recht logisch. Die Jungs da drüben müssen irgendwie Ahnung von EDV haben und deutsch sprechen. Nur passt EDV und Deutsch im Ausland nicht gerade perfekt zusammen. Also entschloss man sich auf das Computer-EDV-Zeugs zu verzichten und stellte Germanistikstudentinnen ein. Jawoll! Studentinnen!

Also, ich freue mich. Ich hatte bisher wenige weibliche Kollegen. Und jetzt sitzen diese zwar mehrere tausend Kilometer von mir weg, aber es ist doch schön zu wissen, das sie da sind. Aber wenn die Mädels schon Germanistik studiert haben, dann kann man doch daraus schließen, dass ihr Interesse an den ganzen digitalen Kram doch eher sekundär ist und sie doch eher den First-Level-Support in Anspruch nehmen würden … so rein aus privater Sicht, oder? Aber genau diesen sollen sie leisten. Mit — so wie ich es verstand — wenig Vorwissen.

Dieses Vorwissen bekommen sie gerade beigebracht und saugen das Wissen auf wie ein nasser Schwamm. Nur von UNIX haben sie noch keine Ahnung. Und genau das soll sich ändern, indem sie einen UNIX-Grundkurs erhalten. Und von wem? Richtig! Von mir. Ich soll diesen halten.

Ich bin ja auch weniger der Sprachkünstler, im Gegensatz zu den russischen Mädels, sondern mehr so ein Computer-Fuzzi. Wissen darüber habe ich. Aber das Wissen vermitteln ist eine ganz andere Sache. Zumindest habe ich noch nie einen Kurs geleitet. Aber das ist ja wie mit dem Schwimmen. Irgendwann fängt man damit an (ja ja, es gibt auch anderer Vergleiche).

Aber hat dort draussen irgendwer schon UNIX-Grundwissen vermittelt und kann mir ein paar Folien dafür bereitstellen? Wäre super. Nur, damit ich schon einmwal weiß, wie ich die Sache angehen kann.

Abgeheftet in: Mac | Tags: , , , , , | 13:01 Uhr | 0

Wenn der Brenner nicht mehr brennt

27
Januar

Ich bin nicht der Typ, der alles auf CDs oder DVDs sichert. Plattenplatz kostet ja auch nicht mehr viel. Letztens wollte ich dann aber mal wieder eine DVD brennen. DVD-Rohling rein in das MacBook Pro, Toast 9 geöffnet, die DVD fing an zu drehen und .… und dann brach der Vorgang ab.

OK, kann vorkommen. Also, neuen DVD-Rohling genommen  und die gleiche Prozedur von vorn. Wieder mit dem gleichen Ergebnis. Der Vorgang brach ab. Ich schob die Schuld erst einmal auf mein neu erworbenes Toast 9. Daher ein anderes Brennprogramm, Burn, geöffnet, aber das brach mit dem gleichen Ergebnis ab. Ich war sauer drei Rohlinge zu Müll verarbeitet zu haben. Aber um doch noch zu der gebrannten DVD zu kommen, kopierte ich über Netzwerk die Daten auf das MBP eines Freundes und er konnte die angeblich von mir verbrannten DVDs ohne Probleme bebrennen.

Erklären konnte ich mir die Sache erst einmal nicht, aber vermutete ein Softwareproblem. Vielleicht eine installierte Kernelextension die mir in die Quere kam?

Gestern wollte ich eine CD mit iTunes brennen. Der Vorgang brach wieder damit ab, dass der Laser nicht kalibriert werden konnte. Lesen von einer anderen CD war dagegen kein Problem.

Eine kurze Frage im Apfeltalk Forum ergab, dass sich evtl. Staub auf die Linse gelegt haben könnte. Gestern hatte ich eine Luftdruckpistole in der Hand und pustete damit in den CD-Schacht. Der Tipp aus dem Apfeltalk Forum war Gold wert. Der Brenner brennt wieder.

Abgeheftet in: Apple | Tags: , , | 13:01 Uhr | 1

Keynote MacWorld 2009

7
Januar

Gestern war ja die Keynote zur MacWorld 2009. Ich war gestern nicht live vorm Rechner dabei um die Neuigkeiten zu verfolgen. Was gestern alles vorgestellt wurde, lest ihr besser in anderen Blogs und auf Computer-Seiten nach.

Ich vermisse aber eine Sache schon seit langer Zeit und wundere mich, warum dies gestern immer noch nicht vorgestellt wurde. Mit Einführung der iPhone Firmware V2.0 sollte doch ein Dienst kommen, der es ermöglicht das z. B. Instant Messanger im Hintergrund weiter Nachrichten empfangen, usw.

Diese Ankündigung ist nun rund sechs Monate her und ausser bei der Vorstellung der Firmware V2.0 ist davon auch nicht mehr zu hören.

Abgeheftet in: Mac | Tags: , , , | 17:12 Uhr | 5

Time Machine im Netzwerk

26
Dezember

Seitdem mit Leopard Time Machine für das regelmäßige Backup des Macs ausgeliefert wurde, habe ich eine USB-Festplatte auf der diese Backups gesichert werden sollen. Time Machine ist wirklich eine feine Sache, denn es erstellt jede Stunde ein Backup der eigenen Daten, wenn … ja wenn … man auch immer die USB-Festplatte am Mac angeschlossen hat. Ich hatte mir vorgenommen, dass ich, wenn ich zu Hause bin, die Platte mindestens einmal am Tag an meinem Laptop habe. Von dem stündlichen, automatischen Backup würde so zumindest noch ein tägliches übrig bleiben.

Letztendlich war es so, dass mich Time Machine alle zehn Tage davor gewarnt hat, dass ich schon länger kein Backup gemacht habe. So ist es gekommen, dass mein letztes Backup vom 29. September ist. Apples Time Capsule könnte abhilfe schaffen, aber einmal ist mir das Ding zu teuer und der Router hat zu wenig Funktionen. Nächste Lösung ist die USB-Festplatte an meinen kleinen Server im Heimnetzwerk zu hängen und dort Time Machine die Backups erstellen lassen. Und das geht wie folgt:

Nachdem die Platte an dem Server im Netz ist und gemountet wurde, muss der Mac einmal darauf vorbereitet werden, die Backups im Netz zu erstellen und die Platte muss mit hdiutil noch bearbeitet werden.

1.) Auf dem Mac im Verzeichnis „Programme -> Dienstprogramme“ das Programm „Terminal“ öffnen. In dem neuen Fenster dann folgendes eingeben:

1
defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1

Das bewrirkt, dass Time Machine die Backups auf nicht unterstützte Netzwerklaufwerke erstellt.

2.) Ein sogenanntes Sparebundle muss erstellt werden. Erst einmal lokal, da bei mir ein Fehler auftrat, wenn ich versuchte, das Sparebundle direkt auf dem Netzlaufwerk zu erstellen. Hierfür wird im Terminal dies eingegeben, wobei GRÖSSE durch die grösse des Backups in Gigabyte ersetzt wird, „NAME BACKUP“ durch einen frei vergebbaren Namen, wie ihr das Backup-Volume nennen wollt. COMPUTERNAME wird durch den Namen des Mac-Rechners ersetzt und MACADRESSE durch die MAC-Adresse der ersten Netzwerkschnittstelle in eurem System ohne Doppelpunkte. Diese fragt man ab, wenn man im Terminalfenster ifconfig en0 | grep ether eingibt.

1
hdiutil create –size <strong>GRÖSSE</strong>g –fs HFS+J –type SPARSEBUNDLE –volname<strong>NAME BACKUP</strong><strong>COMPUTERNAME</strong>_<strong>MACADRESSE</strong>.sparsebundle

UPDATE: 11.06.2010
Geht  sogar noch einfacher mit folgendem Befehl!

1
hdiutil create –library SPUD –megabytes 51200 –fs HFS+J –type SPARSEBUNDLE –volname $(hostname –s) TM“ $(hostname –s)_$(ifconfig en0 ether |grep ether | cut –c 8– |sed –e ‚s/[:| |\t]//g‘).sparsebundle“

Die nun erstellte Datei kopiert man auf das Netzlaufwerk, auf dem das Backup erstellt werden soll.

3.) Nun Time Machine öffnen und das Laufwerk wählen, auf dem das Backup erstellt werden soll. Dann Time Machine einschalten.

Ab jetzt sollte es laufen und das erste Backup dauert sehr lang, weil erst einmal alles über das Netzwerk kopiert werden muss. Bei mir sind nach zwei Stunden gerade einmal sechs Gigabyte gesichert worden und das Backup wird noch lange andauern. Aber danach sollte es schneller gehen, da nur noch kleine Änderungen gesichert werden müssen.

UPDATE: Mit freundlicher zuhilfe nahme von Meetinx Anleitung!

Abgeheftet in: Apple | Tags: , , , | 12:12 Uhr | 0

12 iTunes Geschenke

26
Dezember

Ab heute, dem 26. Dezember 2008 bis zum 6. Januar 2009 verschenkt Apple im iTunes Store jeden Tag etwas. Heute ist es ein Video von den „The Ting Tings“.

Klick mich!

27
November

Wie der Ad haue ich auch eine 1Password Lizenz von Agile raus. Wer zuerst kommentiert, malt auch bekanntlich zuerst.

Der einzige Haken: Keine Update-Berechtigung!

UPDATE: Mir fällt auf, dass ich zwei sechs zu verschenken habe. Eine ist Zwei schon weg und eine vier sind noch da.…

Abgeheftet in: iPhone | Tags: , , | 22:11 Uhr | 3

iPhone repariert zurück

22
November

Mein iPhone war kaputt. Also nicht richtig kaputt, aber ich hatte Gründe es in Reparatur zu geben. Einmal hatte ich einen hell leuchtenden Fleck auf dem Display. Und zwischen Display und Rahmen schaute etwas schwarzes hervor. Ich dachte es wäre Schmutz, wollte es entfernen und zog dran … und hatte die Dichtung des Displays in der Hand.

Also ran ans Telefon, T-Mobile Hotline gewählt und Austausch gefordert. Nur meinte die Kollegin, dass ich doch einen Mitarbeitervertrag habe und mich darum auch an die Mitarbeiter-Hotline zu wenden habe. Dort durchgeklingelt, ausnahmsweise sofort jemanden an der Strippe gehabt und wurde umgehend wieder zurück an die T-Mobile Hotline verwiesen, da die Kollegen von der Mitarbeiter Hotline keinen Zugriff auf die T-Mobile Daten haben.

Also, neuer Versuch an der T-Mobile Hotline. Die Kollegin war schon dabei den Austausch ins System zu hacken als ihr auf einmal auffiel, dass ich einen Mitarbeitervertrag habe. MIST! Sie verwies mich dann an den T-Punkt. Ich jammerte, dass die Rechnung beim Umzug verloren ging (ja ja, ich war nur zu faul zum Suchen) und ob ich auch ohne umtauschen kann. Die Kollegin konnte sehen, dass ich einen iPhone Complete Vertrag habe, aber anscheinend heißt das noch lange nicht, dass ich ein iPhone habe. Nee, ist klar! Also, ohne Rechnung kein Umtausch. Aber als Tipp gab sie mir mit, dass die Apple Care Hotline mir sicher weiterhelfen kann.

Dort also auch angerufen. Der Kerl fragte, ohne lange zu reden, nach der Serien– oder IMEI-Nummer. Diese durchgegeben und die nächsten Worte von dem Apple-Kerl waren:

Schönen guten Tag, Herr Puzich! Schön das Sie anrufen. Ihre Garantie läuft übermorgen ab!

Bei Apple klappte alles ohne Rechnung und es war auch egal, dass ich irgendwo im Telekom-Konzern arbeite. Am nächsten Tag kam UPS mit der Rücksendeverpackung. Diese habe ich dann zwei Werktage später wieder an UPS übergeben. Am nächsten Tag war das iPhone morgens in Holland zum Austausch und Abends ging das neue Gerät schon wieder raus und war am nächsten Tag bei mir.

Das nenne ich mal perfekten Support!

Und das iPhone klingelt nun lauter als vorher, so dass ich es auch mal höre, wenn ich in meiner Hosentasche ist. Die Vibration ist auch stärker als vorher und das Display passt nun auch die Beleuchtung der Umgebung an. So wie ich es sehe, war mein altes iPhone vorher nie wirklich in Ordnung gewesen. Dafür freue ich mich um so mehr über mein neues iPhone!

Hanging Monk
Beam me up!