Archiv für die Kategorie ‘Hausbau’

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: , , , , , | 16:03 Uhr | 8

Heizungstechnik

2
März

Ein Haus soll auch warm gehalten werden. Darum stellt sich jedem Häuslebauer irgendwann die Frage, welche Heizungsanlage in den Keller bzw. Technikraum kommt. Wenn man nicht gerade ein Passivhaus baut, wo keine große Heiztechnik nötig ist, kommen vier verschiedene Techniken zur Auswahl.

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Abgeheftet in: Hausbau | Tags: , , | 08:02 Uhr | 10

Bauantrag gestellt

23
Februar

Ende Februar 2010 — also vor genau einem Jahr — haben wir uns mit dem Gedanken beschäftigt ein Haus zu bauen. Wir waren auf Besuch einer sogenannten Immobilien-Messe der hiesigen Sparkasse in Hamburg und wir haben uns unzählige Häuser in Musterhausparks angeschaut.

Nach so einer Immobilienmesse merkten wir, dass diese Hausbau-Verkäufer hauptsächlich einen schmierigen Eindruck machen und uns kam es vor, als würden die alles versprechen, nur damit man unterschreibt. Was dann am Ende auf dem Grundstück steht, wäre denen sicher egal.

Der einzige, der bei einen positiven Eindruck hinterließ war Herr Bartnick und sein Kollege (sorry, den Namen habe ich vergessen) von Schwörer-Haus. Die Beiden waren mehr Berater und hoben sich stark von allen anderen ab. Mit Schwörer bauen wir aber nun nicht. Wir konnten uns mit der Holzständerbauweise nicht anfreunden. Aber dabei gibt es wohl eh ein Süd-Nord-Gefälle. Je weiter südlich man in die Republik schaut, desto öfter wird mit der Holzständerbauweise gebaut und hier im Norden ist es eigentlich total unüblich.

Wir haben uns jetzt für ein Haus in Massivbauweise entschieden mit einem Bauträger hier im Ort. Wir werden mit Wito Haus bauen. Vom ersten Sondierungsgespräch vor 9 Monaten bis heute, stand uns der Geschäftsführer Herr W. Wildemann beratend zur Seite und wir hatten durchweg ein gutes Gefühl.

Das „gute Gefühl“ wurde mehrmals bestärkt. Einmal, weil die ersten Seiten im Muster-Haus-Katalog nur Referenzhäuser angeführt werden. Bei einen kleinen, willkürlich ausgesuchten Teil sind wir auch vorbei gefahren und haben nach den Erfahrungen mit Wito Haus gefragt. Alle hatten einen Bausachverständigen, der den Bau kontrollierte. Und jeder von den Sachverständigen fand keine Mängel.

Als wir Finanzierungsangbote bei den umliegenden Banken einholten, wurden wir gefragt, mit dem wir den planen zu Bauen. Auch hier wurde von den Bankberatern der gute Ruf von Wito Haus bestätigt.

Und so gingen dann vom ersten Sondierungsgespräch vor 9 Monaten und von der definitiven Entscheidung mit Wito Massivhaus zu bauen, weitere 6 Monate mit planen, gestalten, Pläne über den Haufen werfen, wieder planen, gestalten, Ausstattungsmerkmale festlegen ins Land. Vorletze Woche haben wir dann den Vertrag unterschrieben. Letzte Woche haben wir unseren Bauleiter kennen gelernt, der unser Grundstück ein wenig vermessen hat um festzustellen, ob das Grundstück noch angeschüttet werden sollte. Tja, und letze Woche Mittwoch, also am 16. Februar 2011, haben wir unseren Bauantrag bei der Stadt eingereicht.

In max. 6 Wochen ist dieser (hoffentlich) durch und dann geht es kurz darauf schon los mit Kelleraushub. Bis dahin muss ich mich aber noch um die Baustrasse kümmern und dass fast zeitgleich unter der zukünftigen Zuwegung noch Gas, Wasser, Strom, Telekom und Kabelanschluss gelegt werden. Ein fast unmögliches Unterfangen!

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: , , | 11:02 Uhr | 7

Greenpeace in da House

4
Februar

Schon mal ein Haus gebaut? Soll ja bekanntlich immer Ärger machen. Aber so einen Typen von Greenpeace hatte ich dabei überhaupt nicht auf dem Schirm. Nichts ahnend schlage ich das Wochenblatt (eine Zeitung von hier, die zweimal die Woche ins Haus flattert) und ich schmecke den Kaffee von gestern wieder.

Hintergrund ist, dass auf unserem Grundstück mal Bäume standen. Wald könnte man auch dazu sagen. In so einem Wald kann man aber kein Haus bauen. Also mussten die weg und die wurden auch weg gemacht. Die gleiche Situation hatten bereits alle Nachbarn in der gleichen Strasse Jahrzehnte zuvor auch. Auch bei den werten Nachbarn wurde gerodet, weil wohl auch niemand eine Kiefer mittem im Wohnzimmer beim wachsen zusehen wollte.

Jetzt steht bei uns nichts mehr. Kein Wald! Kein Baum! Nix! Nada! Nijente! Und jetzt kommt einer vom Greenpeace Ortsverein mit der örtlichen Zeitung im Schlepptau an um seine, an den Haaren herbeigezogene, Prognose in die Welt zu posaunen.

Der Vogel macht sich Sorgen, dass das wohnen im Grünen durch solche Maßnahmen bald vorbei sein könnte. Weiter wundere er sich, wer soetwas bevorzugt. Er geht davon aus, dass dort (also auf unserem Grundstück) 16–20 Wohneinheiten demnächst gebaut werden würden und dadurch würden künftig 40 Autos mehr Richtung Norden rollen und die Verkehrsprobleme noch verschärfen.

Was für einen gequirlten Mist einige von sich geben um in die Zeitung zu kommen ohne auch nur einmal die Behauptung zu überprüfen. Wahnsinn! Sollte einer, der sich für den Naturschutz engagiert denn nicht wenigstens etwas von der Materie verstehen?

Warum wir alles gerodet haben? In Absprache mit der lokalen Försterei? Weil die einzelnen Bäume, die man hätte stehen lassen können, zu hoch und dabei so dünn waren, dass die Gefahr bestand, dass diese beim nächsten Sturm umknicken und jemanden erschlagen. Dass Geschrei wäre dann aus der gleichen Richtung wieder groß gewesen. Interessant ist, dass der Robin Hood von Greenpeace auf der gleichen Strasse wohnt. Als er oder sein Vorbesitzer gebaut hat, wurde bestimmt auch alles weggeholzt und neu angepflanzt.

16–20 Wohneinheiten schätzt er! Setzen! 6! Genau 3 werden gebaut. Also auch keine 40 Autos die Richtung Norden fahren und den Verkehr behindern werden. Wobei genau sein Verein bis jetzt erfolgreich die Ortsumgehungsstrasse verhindert hat. Warum? Ein Grund ist, weil dort, wo die Umgehungsstrasse hin soll, ab und an Fledermäuse nisten. Gesehen hat dort bisher keine.

Also, auf eine entspannte Nachbarschaft!

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: | 14:01 Uhr | 5

Küchenplanung

23
Januar

Zu jedem Wohnraum gehört auch eine Küche, so auch in einem Haus. Man sollte rechtzeitig mit dem Grundriss zum Küchenstudio gehen und die Küche planen lassen, um evtl. nötige Änderungen noch im Haus einfließen zu lassen. Einige Beispiele gefällig? Da ich mit meinen 1,98m doch etwas größer bin als der Durchschnitt, wird die Arbeitsplatte auch etwas höher sein als normal. Da diese aber dann nicht über den Fenster liegen soll, ist es wichtig, dass die Fenster die richtige Höhe haben. Weiter ist muss ein Fenster noch verschoben werden, damit Spüle und Dunstabzugshaube besser passen.

Wir sind mit der Planung aber auch ein wenig sehr früh dran. Bei uns ist noch kein Spatenstich erfolgt und wir planen schon die Küche. Hat aber auch den Vorteil, dass man dann in der stressigeren Bauphasen sich dann auch keinen Kopf um eine Küche machen muss.

Gut, ich muss auch zugeben, dass ich dachte, dass die ganze Sache auch etwas schneller von statten geht. Umso mehr bin ich froh, dass wir jetzt schon alles haben planen lassen. Geschätzt habe ich, dass wir in ca. 3 Stunden mit der Planung durch sind. Geht ja schließlich „nur“ um eine Küche. Um es kurz zu machen, wir waren dreimal im Küchenstudio à 3 Stunden. Von Küchen und Planung habe ich erst einmal die Nase gestrichen voll.

Einen guten Tipp, den ich noch am Schluss geben kann ist, dass man alle Geräte nicht im Küchenstudio kaufen sollte oder aber ein Smartphone dabei hat, um die Preise gegenzuprüfen. In unserem Fall ist es so, dass die Internetpreise samt Lieferung um gut 50% günstiger sind, als im Studio. Der Einbau direkt durch das Studio kostet 80 Euro. Bei 5 Geräten ein überschaubarer Preis, wenn man im Hinterkopf hat, dass die Ersparnis bei gut 3.500 Euro liegt. Der Studio argumentiert zwar dagegen, dass man bei den Internetpreisen keine Garantie hätte, was vollkommener Quatsch ist. 6 Monate Garantie gibt es bei in Deutschland gekauften Geräten überall und wenn doch etwas defekt sein sollte, kommt der Kundendienst von Markengeräten immer raus. Ich habe dabei keine Bedenken!

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: , | 20:01 Uhr | 0

Grundstücksvermessung

8
Januar

Der Vermesser war auf unserem Grundstück. Da wir mit zwei weiteren Parteien ein riesiges Stück Land gekauft haben, muss es nun entsprechend des Notarvertrags zwischen uns aufgeteilt werden. Dafür ist der Vermesser da. Dieser setzt nun die einzelnen Grenzsteine auf die Grundstücke.

Zu besprechen gab es mit dem Vermesser nicht viel. Er erhielt von uns die Aufteilungszeichnung vom Notar. Dann wurde geklärt, wie bei einer Mehr– oder Mindermessung die Quadratmeter verteilt werden sollen, ob eine digitale oder Papierkarte der Vermessung verlangt wird und ob es gewünscht ist, bei dem ideell geteilten Grundstück auch Grenzsteine gesetzt werden sollen.

Erst einmal zu dem Punkt, was eine reelle Teilung und eine ideelle Teilung eines Grundstücks ist. Sicherlich kann ein Mann vom Fach das besser erklären als ich, aber laienhaft ausgedrückt geht es darum, das nicht alle Grundstücke reell geteilt werden können und ob dies geht, hängt von dem jeweiligen Bebauungsplan des Gebiets ab, wo gebaut werden soll. In unserem Fall beträgt die Mindestgrundstücksgröße, damit reell geteilt werden kann, 1500 Quadratmeter. Wir liegen mit 1100 qm etwas darunter. Darum kann ist bei uns nur eine ideelle Grundstücksteilung mit unserem Nachbarn möglich. Hierbei werden in der Regel keine Grenzsteine gesetzt, sondern stattdessen wohl nur einfache Holzpflöcke mit rosa Farbe oben drauf. Wenn diese nicht vom Bagger weggebaggert werden, dann sind diese spätestens nach 3 Jahren weggemodert. Rein rechtlich haben die auf Wunsch gesetzten Grenzsteine keine Wirkung, aber man beugt evtl. Streitigkeiten mit seinem neuen Nachbarn vor.

Ansonsten ist kein großer Unterschied mehr vorhanden zwischen einer reellen und ideellen Teilung. Ein klitzekleiner Nachteil sei noch erwähnt: Wenn der Nachbar, mit dem man auf dem ideell geteilten Grundstück wohnt, irgendwann die städtischen Abgaben, wie Müllabfuhr, Grundsteuer, Abwasser, usw., nicht mehr bezahlt, dann kann die Stadt die Abgaben bei der anderen Partei einfordern. Aber wenn es soweit kommen sollte, dass diese Abgaben nicht mehr bezahlt werden können, dann ist das Haus eher Zwangsversteigert, bevor die erste Rechnung kommt.

Warum sich Mehr– oder Minderquadratmeter bei einem Grundstück ergeben, ist auch einfach erklärt. Das gesamte Grundstück wurde das letzte mal vermessen, als es noch kein GPS oder digitale Technik gab. Daher kann es sein, dass wir etwas weniger Grund bekommen, als wir eigentlich bezahlt haben. Aber in der Regel soll es sich dabei um eine Abweichung von unter 1% handeln, was bei uns gerade mal einen Quadratmeter ausmachen würde.

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: , , , | 21:12 Uhr | 4

Rodung des Grundstücks

16
Dezember

Wie schon geschrieben, habe ich mit Frau im Oktober unseren Wilhelm (also unsere Unterschrift) im Beisein des Notars gesetzt und ein Grundstück gekauft. Am 6. Dezember wurde es nun rechtskräftig unser Eigentum (warum das etwas länger gedauert hat, ist eine noch längere Geschichte) und heute wurde es endlich mit einem Harvester von dem noch darauf stehenden Wald befreit.

Einen besseren Termin konnte man sich für die Arbeit nicht aussuchen. Frau Holle meint es heute besonders gut und schütte in kurzer Zeit 15 cm Neuschnee runter. Für Norddeutsche Gefilde reicht es, um ein Verkehrschaos auszulösen — aber das soll jetzt nicht Thema sein.

Von der ganzen Aktion wurden ein paar Fotos geschossen und damit man sich einen noch besseren Eindruck dieser Teufelsmachine von Harvester machen kann, habe ich noch ein Video dazu gemacht.

Abholzen
Vimeo — Abholzen

Hanging Monk
Beam me up!