Archiv für die Kategorie ‘Info’

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Test: Bower & Wilkins C-5

29
April

Kurz vor Ostern drückte der Postbote mir ein Paket in die Hand. Inhalt waren In-Ear Kopfhörer aus dem Hause Bowers & Wilkins. Um genau zu sein, waren es Bower & Wilkins C-5. Ich hatte also ausgiebig Zeit die Kopfhörer zu testen.

Verpackung

Die Bower & Wilkins C5 kommen in einer Schachtel aus Pappe daher, welche sehr aufwändig wirkt. Die Front, die mit Magneten gehalten wird, kann man aufklappen um im Laden die Kopfhörer anschauen, ohne die Schachtel zu öffnen.

Für mich gab es die C5 aber nicht nur zum anschauen, ich durfte auch auspacken. An der Seite geöffnet, lukt eine Schlaufe heraus, um das Innenleben einfach herauszuziehen. Einfache, aber sehr gute Idee.

Die Kopfhörer selbst, nebst Kabel, sind auf einem Plastikträger fein säuberlich in Ösen auf einem Plastikträger aufgereiht, damit diese nicht verrutschen. Es wurde alles getan, um die In-Ears perfekt zu präsentieren. Ich aber hatte meine Probleme die Kopfhörer wieder aus den Ösen zu befreien. Ich hatte etwas Angst, dass ich das Kabel beschädige. Meine Angst war aber unberechtigt. Nach etwas Fummelei hatte ich das Problem dann aber auch gelöst.

Bower & Wilkins C-5 Verpackung Bower & Wilkins C-5 Verpackung 2 Bower & Wilkins C-5 Schlaufe Bower & Wilkins C-5

Lieferumfang

Neben den Hauptdarsteller, den In-Ears C-5, befindet sich in der Verpackung noch eine Bedienungsanleitung, sowie eine wertige Tasche, in der man die Kopfhörer, bei Nichtgebrauch, verpackt.

Test

Kommen wir jetzt zum wesentlichen. Die Kopfhörer selbst. Das erste war mir auffiel war, dass die Kopfhörer bzw. das Kabel nicht roch. Klingt banal? Ja, so sollte es sein. Aber ich erinnere mich noch an meine V-Moda Kopfhörer die ich mir anno 2008 in New York für $120 gekauft habe. Obwohl die V-Moda in das obere Preissegment einzuordnen waren, stanken diese erst einmal ein paar Tage nach Kunststoff. Aber hier war von dem Überzug des Kabels nichts zu riechen. Wobei ich mir die Frage stelle, ob man das Kabel nicht mit einem Stoff hätte überziehen können.

Die Kopfhörer an das iPhone angestöpselt, fällt auf, dass man mit der Fernbedienung das iPhone steuern kann. Lauter, leiser, Pause, nächster Track, vorheriger Track, Gesprächsannahme … alles ist möglich. Sehr schön.

Wenn wir gerade beim Kabel sind. Die Länge stimmt. Bei meiner Körpergröße von 198cm kommt es schon mal vor, dass das Kabel von meiner Hosentasche nicht bis zu den Ohren reicht. Hier stimmt die Länge aber.

Die C5 In-Ear in die Ohren zu bekommen war erst einmal etwas schwieriger. Das Secure Loop Kabel hinderte mich erst einmal daran, die C5 in das Ohr zu bekommen. Wenn man aber den Sinn und die Funktion von Secure Loop verstanden hat, dann merkt man auch, wie perfekt und bombensicher diese im Ohr sitzen.

Der perfekte Sitz ist auch nötig, um auch den perfekten Klang zu bekommen. Hier war dann auch bei mir der Wow-Effekt zu spüren. Sehr tiefe Bässe und glasklare Höhen drangen an mein Ohr. Ich hatte das Gefühl, dass ich im Lied wäre und auch mehr Details der Songs mitbekommen würde. Und das bei meinen altersschwachen Ohren! Für eine Blindvertestung habe ich die C5 meinem Arbeitskollegen in die Hand gedrückt. Auch er kam zu dem gleichen Ergebnis und gab sie mir mit einem „Wow!“ zurück. Man mag kaum glauben, was aus so kleinen Kopfhörern hier herausgeholt wurde.

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Fazit

Soll man sich die Bower & Wilkins C-5 zulegen? Meiner Meinung nach, sind das die Besten In-Ear Kopfhörer, die ich je in meinen Ohren hatte. Sie sind angenehm zu tragen und der Sound ist perfekt. Man sollte sich aber klar machen, dass solch eine Perfektion ihren Preis hat. €179,- sind über den Ladentisch zu schieben, um das Klangerlebnis zu haben. Aber Perfektion war nun immer etwas teuer. Ich würde hier gern, die Metapher mit ein paar Auto bringen, die ich mir überlegt habe, aber diese wäre zu ausführlich. Aber  heutzutage beschleunigt jeder Mittelklassewagen in ungefähr 6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Je weiter man unter diese Wert kommen möchte, desto teurer wird es. Wenn es unter die 5 Sekundenmarke geht, dann kostet jede 0,1 Sekunde mehr, richtig viel Geld.

Genauso ist es auch hier. Für etwas perfekteren Klang, muss man hier auch ein paar Euro mehr bezahlen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er den Supersportler im Ohr haben möchte, oder eher eine Ente … also die Citröen 2CV.

Kauf mich

Wenn du jetzt zugreifen musst, kannst du direkt über den Amazon Link zuschlagen:

Bowers & Wilkins C5 In-Ear-Kopfhörer (118 dB, 1,2m) inkl. MFi-Anschlusskabel für Apple iPhone/iPod/iPad schwarz

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LED Lenser M7

26
Juli

[Trigami-Review]

Damals, so Mitte der 90er, ich war noch mitten in der Ausbildung, wollte ich mir von meinem bescheidenen Ausbildungsgehalt eine richtige Taschenlampe leisten. Kein billiges Kunststoffmodell, sondern eine richtige Stabtaschenlampe aus Metall. Ich entschied mich für eine Stablampe von Maglite. Diese lag schön schwer in der Hand und für die Tasche war diese von der Grösse nicht mehr geeignet. Dafür, so dachte ich, könnte man einem evtl. Angreifer damit kräftig vors Knie zimmern, so dass man genügend Zeit zur Flucht hat. Der Fall ist — zum Glück — nie eingetreten. Auch ansonsten habe ich die Lampe selten verwendet. Zu schwer, zu gross und heute sind die ersten Batterien von damals, die immer noch in der Lampe sind, bereits leer. Cool finde ich meine Maglite aber trotzdem noch.

Aber über die Jahre wird bekanntlich alles kleiner. Angefangen bei Handies von damals, die man auch locker zur Verteidigung hätte nutzen können und sogar Taschenlampen wurden kleiner. Dank Trigami darf ich die die LED LENSER M7 testen, die eine unglaubliche Lichtleistung hat. Aber dazu später mehr.

Erst einmal zu den technischen Details. Die Taschenlampe besitzt eine LED als Leuchtmittel und wird durch 4 AAA-Batterien befeuert. Die Lampe hat ein Gewicht von 193g und eine Länge von 137mm. Durch das geringe Gewicht und der angenehmen Abmessung liegt die Lampe sehr gut in der Hand. Sie ist nicht zu leicht oder zu schwer und hat auch die perfekte Grösse. Die Leuchtdauer soll bei 11 Stunden liegen und die Leuchtweite soll bei 255m liegen. Beides habe ich nicht nachgeprüft, aber was ich bis jetzt erleben durfte ist eine unglaubliche Lichtleistung, die ich von einer grossen Lampe noch nicht erlebt habe.

Die Leuchtweite ist natürlich abhängig von der Reflektoreinstellung. Je enger der Fokus, desto weiter scheint auch die Lampe. Das Advanced Fokus System macht es möglich, dass man durch den Schiebemechanismus am Reflektor in Bruchteilen von Sekunden den Fokus verstellt hat. Kein schwergängiges drehen am Fokus mehr, wie bei anderen Herstellern, wo ich mich immer fragte, was es überhaupt bringt. Hier sieht man die Veränderung sofort und ahnt es nicht nur.

Die LED Lenser M7 wird durch einen Microcontroller gesteuert, der die Leuchtstärke steuert, sowie einzelne Lichtprogramme bereit stellt, durch die man sich mit einem Knopf durch verschiedene Lichtprogramme und Modi schalten kann. Das ganze nennt sich Smart Light Technology. Es gibt drei Lichtprogramme und acht Lichtfunktionen. Als Lichtprogramm gibt es Easy, Professional und Defense.

Der Easy-Mode ist mit einer normalen Taschenlampe zu vergleichen. Einschalten und leuchten und ein weiterer kurzer Druck auf den Einschaltknopf verringert die Helligkeit etwas, was die Laufzeit der Taschenlampe dann erhöht.

Im Professional Mode stehen dann neben verschiedenen Helligkeitsstufen auch Signalfunktionen wie Blinken oder SOS-Signal zur Verfügung. So kann man sich mit Hilfe der M7 im Dunkeln verständigen oder in Notsituationen auf sich aufmerksam machen.

Der Defense Mode ermöglicht es die M7 in einen schnellen Stroboskopblitz zu verwandeln. Wenn man diesen nutzt und zu lange in den Stroboeffekt schaut, wird einem schon etwas schummerig im Kopf. Und mit diesem Modi punktet die M7 bei mir. Vorher 10 Jahren dachte ich darüber nach, einem eine schwere Taschenlampe vors Knie zu zimmern, heute hält man einem die Taschenlampe ins Gesicht und hat den gleichen Effekt — Zeit zur Flucht. Das nenne ich mal einen technologischen Fortschritt.

Und so ergeben sich dann alles in allem 8 verschiedene Lichtprogramme: Boost, Power, Lower Power, Morse, Strobe, dim, Blink und SOS.

Die einfache Bedienung der M7 erfolgt über den Einschaltknopf an der Rückseite. Zum Einschalten drückt man kräftig drauf und um durch die Modi zu wechseln tippt man diesen nur an. Wer ich die ganzen Modi und Einstellungen nicht merken kann, für den haben Zweibrüder eine Kurzbedienungsanleitung im Scheckkartenformat beigepackt.

Geliefert wird die M7 in einer hübschen, schwarzen Verpackung. Vier Batterien sind gleich enthalten, damit man gleich loslegen kann. Weiter findet sich in der Verpackung ein kleiner Gürtelclip, der sich drehen lässt und in unterschiedlichen Positionen einrastet.

Von der M7 gibt es auch ein Schwestermodell, die MT7. Das T steht hier für Tactical. Die MT7 hat die gleichen Funktionen wie die M7, nur dass diese mit einer rutschfesten Oberfläche ausgeliefert wird und eine Glasbruch-Endkappe hat.

Und wer jetzt von diesem Stück Hightech nicht nur lesen möchte, sondern auch sehen will, dem habe ich drei Bilder geschossen:

Wem meine Bilder nicht genug sind, kann auch in der Gallery von Zweibrüder weitere Bilder sehen, sich im Forum weiter schlau lesen und mit anderen austauschen, Fan bei Facebook werden und bei Twitter dem Hersteller folgen.

Jetzt zum Produkt!

Abgeheftet in: Info | Tags: , , | 20:01 Uhr | 0

HVV Audiotour

21
Januar

Wenn mal wieder Besuch hier ist und Hamburg gezeigt bekommen möchte und ich keine Zeit, keine Lust oder was auch immer habe, werde ich denen einen MP3 Player in die Hand drücken und den Besuch in die Linie U3 setzen mit der HVV Audiotour. Ziemlich gute Idee, die ich selbst mal Gelegenheit ausprobieren werde.

Abgeheftet in: Info | 12:08 Uhr | 0

Laconica

12
August

Bei Gelegenheit mal Laconica ausprobieren. Dezentrales Microblogging klingt interessant und man hätte nicht mehr mit der Nichterreibarkeit von Twitter zu kämpfen. Fehlt nur noch ein iPhone-App dafür…

Bei Onkel Heise wird etwas mehr darüber erzählt!

Abgeheftet in: Info | Tags: , | 16:03 Uhr | 0

Übersicht deutscher Barcamps

27
März

Eine Übersicht der Barcamps in Deutschland gibt es hier bei Medienrauschen. Vielleicht sehen wir uns Ende Oktober in Hamburg?!

Abgeheftet in: Info | Tags: , , | 15:11 Uhr | 3

Machs gut und danke für den Fisch

28
November

Und wieder einer weniger! Langsam macht es keinen Spaß mehr, aber Entscheidungen müssen akzeptiert werden, auch wenn es schwer fällt.

Machetjoot und ich hoffe man hört noch von einander!

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Der Peking-Trojaner

27
August

Was lese ich heute bei SpOn? Die Chinesen haben auf Bundesregierungsrechner Trojaner installiert bekommen. Diese wurden versteckt in Powerpointdateien geliefert. Ich frage mich, was die Beamten in den Powerpoint-Dateien erwartet haben, die aus China kamen bzw. sicherlich von einem unbekannten Absender?!? Ich vermute mal, daß sie dachten, daß die Powerpointdatei eine neue Witz-Präsentation ist, damit man sich mal wieder so richtig auf die Schenkel klopfen kann. :D

War wohl leider nicht so! Statt dessen waren schon 160 GB an Daten auf dem Weg zum Reich der Mitte. Das nennt man wohl dann Spionage.

Nicht, daß ich diese Spionage verharmlosen will, aber eine gewisse Schadensfreude kommt bei mir schon auf, wenn ich daran denke, das unser Herr Schäuble unbedingt seinen Bundestrojaner durchdrücken will, um meine privaten Dateien einsehen zu können.

Hanging Monk
Beam me up!