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21
April
Abgeheftet in: Urlaub | Tags: , , , | 12:04 Uhr | 0

Bei Fidel auf einen Mojito

kuba_headerWir sind schon etwas über einer Woche zurück, aber dafür kommt jetzt erste der Urlaubsbericht. Kurzfristig entschlossen meine Frau und ich uns dazu in den Urlaub zu fliegen um dem Alltag etwas zu entflieh(g)en. Ab zum Hamburger Flughafen, den erstbesten Tourismusstand gestürmt, kurz beraten lassen und den Flug nach Kuba gebucht — genauer nach Guardalavaca. Hier also in kurzen Worten der Urlaubsbericht.

Anreise & Flug
Für uns ging es am Mittwoch, dem 25. März 2009 los. In Hamburg in den ICE nach Frankfurt gestiegen. Die Aussentemperatur betrug 1°C , es fiel Schnee und ich sagte mir, dass es die beste Entscheidung war, in ein Land zu fliegen, wo gerade das Thermometer mindestens 25°C anzeigt. Vier Stunden und dreimal umsteigen kamen wir dann am Frankfurter Flughafen an.

Der Flug ging dann mit Thomas Cook/Condor los. Wie immer in der Holzklasse, waren die Sitzreihen ziemlich eng, aber ich empfand diese noch etwas enger, als in anderen Flugzeugen. Also die Stewardess gefragt ob noch irgendwo ein Sitz mit etwas Beinfreiheit ist, da man mir beim Check-In den Notausgang noch nicht zuteilen konnte. Bei Condor gibt es die sogenannte „Premium Economy Klasse“. Diese bietet zehn Zentimeter mehr Beinfreiheit, man bekommt ein kleines Täschchen mit einer Schlafmaske, Socken, Kopfhörern und noch ein paar Gimicks, ein besseres Essen und die Alkoholika sind im Preis mit inbegriffen. Kostenpunkt €80 pro Person, pro Flug. Bevor ich eine Trombose bekomme, haben wir dann im Flieger das Upgrade gemacht.

Ich wollte das Upgrade mit den kostenlosen Alk wieder reinsaufen. Nach 20 Drinks hätte ich es auch geschafft … aber nach dem 5ten war dann auch irgendwann bei mir Schluss. Dann doch lieber den Sitz zurücklehnen, die Schuhe ausziehen und den Platz geniessen. Aber warum die Gasmasken herunterfielen, als ich meine Schuhe auszog, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären.

Hotel
Untegebracht waren wir in den Villas im Hotel Brisas in Guardalavaca. 4 Sterne Landekatagorie. All Inklusive. Obwohl alle Gäste All Inklusive gebucht hatten — weil es einfach nicht anders geht — bekam jeder ein gelbes Armbändchen. Mit natloser Bräune wurde das also nichts mehr. Apropos Bräune. Sie Sonne brennt. Und das ist wörtlich zu nehmen. Ich bin ja nicht so ein Typ der schnell rot wird — in keiner Lebenssituation. Und für eine Memme halte ich mich auch nicht.  Aber am ersten Tag schön dick mit 20er Sonnencreme eingeschmiert und eine kleine Stelle vergessen. Keine 20 Minuten später war diese saftig rot und ich denke, ich hätte die Stelle auch gar bekommen, wenn ich nur länger durchgehalten hätte.

Die Zimmer waren sauber und ausreichend ausgestattet. Badezimmer mit Badewanne. Ein Einbauschrank, der in unserem ersten Zimmer etwas brüchig wirkte. Da ist mein Möbiliar von jumbo-discount.de eindeutig hochwertiger. Zwei King-Size-Betten. Ein paar Stühle, Couch und ein TV. Unser ersten Zimmer hatte einen etwas unangenehmen, muffigen Geruch. Nach dem Lüften ging es, aber schön fand ich es nicht. Andere Gäste, mit denen wir gesprochen hatten, berichteten uns, dass ihre Zimmer auch einen leichten Geruch hätten. Naja, weitere Gedanken wollte ich mir darum nicht machen.

Das grosse ABER kommt aber jetzt. Als wir von unserem 2-Tages-Ausflug nach Havanna wieder zurück kamen und ich mich in mein Bett legte, wunderte ich mich etwas über die vielen kurzen Harre die dort unter dem Kissen — welches ich mir aus dem etwas brüchigen Einbrauchschrank genommen hatte — lagen. Nach genauerem hinsehen fielen mir auch ein paar kleine Flügel auf. Ich sagte noch zu meiner Frau, dass wir wohl Tiere in unseren Betten hatten, als sie locker sagte: „Nicht hatten! Haben! Die sind alle hinter dir und kommen gerade angekrabbelt“.

Dann also zur Rezeption des Haupthauses und der Rezeptionistin versucht zu erklären, dass wir Insekten in unserem Bett haben. Die wollte dann wissen, welche Insekten genau. Bin ich Entomologe oder was? Woher soll ich das denn wissen? Als ich dann mich gerade noch zurück halten konnte der Tante mit nacktem Hintern ins Gesicht zu springen, sagte sie mir, dass sie vermutet welche Insekten das sind, die wir im Bett haben. Diese würden vom Meer angeflogen kommen und sind für den Menschen ungefährlich. Diese Viecher würden nur etwas beissen, Blut saugen und man bekommt eine kleine Beule wie bei einem Moskito. Aber ich kann in mein Zimmer zurück, da diese doch vollkommen ungefährlich seien.

Ich weiß nicht warum, aber ich rechnete fest damit, dass Paola und Kurt Felix um die Ecke gebogen kommen und mir zeigen, wo die Kamera versteckt ist. War aber nicht so. Wir bekamen dann doch noch vom Manager im Dienst ein neues Zimmer, in einer neuen Villa. Ohne irgendwelche Gerüche und ohne Tiere.

Ach ja, die Tiere im Bett waren Termiten. Die haben wir uns wohl mit dem Kissen aus dem Schrank ins Bett geholt. Die wohnte wohl schon etwas länger darin.

Havanna (La Habana)
Ein Trip im Urlaub irgendwohin muss sein. Also wurde beim Reiseleiter den Ausflug nach Havanna gebucht. Es ging mit Aero Caribian — der lokalen kubanischen Airline — die 800 km nach Havanna. Der Flieger stammte geschätzt aus den 70ern. Aussen war ein Reifen etwas platt und Flüssigkeit tropfte von irgendwoher auf den Boden. Innen funktionirte die Exit-Beleuchtung nicht, einige Lampen im Flieger flackerten und die mitreisenden Kubaner kannten nichts, während des Fluges ihr Handy einzuschalten um zu schauen, ob eine SMS gekommen ist. Mir wars egal, denn runter kommen alle Flugzeuge … irgendwie.

Havanna selbst, oder La Habana, wie die Kubaner es nennen, ist einen Besuch wert. 2,2 Millionen Einwohner leben dort. Die Häuser sind alle in dem Kolonialstil, wie man es sich in der Karibik vorstellt. Leider sind auch viele Häuser ziemlich heruntergekommen und in Good Old Germany wären diese längst abgesperrt worden, aber in Kuba leben dort immer noch Menschen drin. Andere Häuser dagegen wurden durch die UNESCO gefördert und wieder restauriert.

Ich bekomme das alles gar nicht mehr zusammen wo wir waren und was wir gesehen haben. Das hat auch zwei Gründe. Einmal war der Akku der Digi-Cam leer und ich hatte das Ladegerät auf dem Zimmer liegen gelassen. Schön zu sehen, dass es den anderen Mitreisenden nicht besser ging. Es könnte aber an dem Mojtio gelegen haben, den ich im Hotel National de Cuba getrunken habe. Der war richtig lecker, stieg aber auch mächtig in den Kopf.

Ich werde demnächst mal das Videomaterial sichten um mich wieder zu erinnern. Aber ich weiß noch, dass wir im Havanna Club Museum waren und in der Hemmingway-Bar…

Als wir wieder kamen teilte uns unser Reiseleiter mit, dass er versehentlich €40 zu wenig berechnet hätte und bat uns, ob wir ihn helfen würden diesen Betrag auszugleichen, da er diesen sonst aus eigener Tasche zahlen muss, was bei ihm vier Monatsgehälter sind. Alle anderen hielten uns für total bescheurt, dass wir darauf eingegangen sind und meinten, dass es sein Pech wäre, wenn er einen Fehler gemacht hat. Aber uns tat der Kerl irgendwie Leid, also haben wir die ausstehende Differenz bezahlt. Als Dank gab es einen 7jährigen Santiago de Cuba Rum. Ich fragte ihn noch, ob er mir denn auch einen Gefallen tun kann und mir einen Sitzplatz mit mehr Beinfreiheit besorgen kann. Ein guter Freund von ihm arbeitet zufälliger Weise bei Condor auf Kuba. Was soll ich sagen? Während alle anderen auf der Rückreise beim Check-In an einer 10 Meter langen Schlange anstanden um in die Holzklasse zu kommen, stand vor uns nur eine Person und im Flieger hatten wir mehr Beinfreiheit. So ein kostenloses Upgrade ist doch was feines!

Essen
Das Essen in Kuba ist immer etwas unterwürzt und fast alles, was es an Gemüse gibt, ist säuerlich angemacht. Ich fand es alles auch etwas eintönig, da sich alles auch irgendwie identisch war und sich wiederholte. Nicht falsch verstehen, es war nicht schlecht, aber auch kein kulinarischer Hochgenuss. Mag einmal daran liegen, dass die Kubaner keine Nationalspeise haben und eher nur Reis mit Bohnen essen und dass Kuba immer noch ein sozialistischen Land ist. Aber nach zwei Wochen war ich froh wieder etwas bekanntes zu essen.

Trinken
Es gab „nur“ nationale Getränke. Was für eine Schande dass Havana Club aus Kuba kommt und eine Barkeeperin im Hotel richtig gute Cocktails mixen konnte. Und bis dato hatte ich noch nie Rum pur getrunken. Nun bin ich ein Bekenner!

Menschen
Obwohl Kuba ein drittes Welt Land ist und die Kubaner nicht wirklich viel haben, sind diese glücklich und sehr freundlich. Kriminalität muss man auf den Strassen, wenn man Nachts allein unterwegs ist, nicht erwarten. Insgesamt ist das Land sehr sicher.

Strand
Weisser Strand, türkises Meer, Palmen. Was soll ich sagen? Der perfekte Ort zum entspannen, abschalten und um auf andere Gedanken zu kommen. Der Urlaub tat richtig gut.

Touristen
Neben ein paar Deutschen und Holländern sind auf Kuba sehr viele Kanadier. Diese haben All Inklusiv perfektioniert und jeder Kanadier bringt seinen 2-Liter Thermobecher mit um diesen jeden Morgen voll zu machen mit einer Fruchtsaft-Rum-Mischung. Zum nächsten Urlaub brauche ich auch so einen Becher. Ansonsten ein paar nette Kanadier kennen gelernt und gut verstanden. Dann noch Rene (gesprochen Rönnnne) aus dem südlichsten Teil Deutschlands getroffen und mit ihm Allemannisch gelernt, was in meinen Augen klingt, als würde ein Schweizer versuchen hochdeutsch zu sprechen.

Alles in allem würde ich wieder nach Kuba fliegen und es jedem empfehlen einmal dort gewesen zu sein. Als Tipp rate ich aber, ein 5-Sterne-Hotel zu buchen.

New York Skyline

Es ist ja nicht zu überlesen, daß ich von unserem New York Trip wieder zurück bin. Wir waren vom 4.1. — 11.1.2008 in New York City — genauer gesagt in Manhatten.

Anreise
DSCN0137.JPG Los ging es am 4. Januar gegen 8:30 Uhr ab Hamburg mit der Lufthansa. Wir hatten keinen Direktflug, da Lufthansa diese nur ab Frankfurt und München anbietet. Für uns ging es über München und unser Flug hatte ein wenig Verspätung. Der Anschlußflug zum JFK / New York war aber sehr knapp geplant, so daß wir sehr in Eile waren, um vom Ankunftsgate G, durch die Sicherheitskontrollen, zum Abflugsgate H zu kommen. Es war knapp, aber den Flug haben wir gerade noch bekommen.

Die eigentlich 8,5 Stunden Flug nach New York selbst waren unspektakulär.

In den USA angekommen wurden wir bei der Border Control mit einem freundlichen „Schönen Urlaub“ verabschiedet und zur Subway entlassen.

Der erste Eindruck der Subway ist … seltsam. Es mag daran liegen, daß ich übermüdet war, aber ich fühlte mich beobachtet und etwas Panik kroch den Rücken hoch. Die Fahrt mit der Sub ähnelte eher einer Fahrt mit einer Holzachterbahn und ich war froh, daß wir unser Ziel nach ca. 30 Minuten erreichten und das Hotel in der Nähe lag.

Übernachtung
DSCN0140.JPG Geschlafen haben wir im Pod Hotel, welches auf der 51th Street East, zwischen der 2nd und 3rd Avenue liegt. Das Hotel liegt perfekt in Upper Midtown und es sind nur ein paar Gehminuten zu zwei verschiedenen Subways. Um die Ecke ist das Empire State Building und die Grand Central Station.

Wir hatten ein Doppelzimmer, welches mit Toilette und Dusche ausgestattet war. All dies ist auf 9qm untergebracht. Klingt jetzt vielleicht etwas klein, aber es reicht vollkommen für einen New York Trip aus, da man auf dem Zimmer nur zum schlafen ist. Dafür schlug das Zimmer auch nur mit $120 unter der Woche und am Wochenende mit $175 auf die Kreditkarte. Andere Hotels verlangen deutlich mehr oder es wird von Bewertungsseiten im Internet davon abgeraten, da man sich jeden Abend mit den Bettwanzen gute Nacht sagt. Das Pod — wie es viele nennen — ist dagegen komplett renoviert und sauber. Und um dem Namen alle Ehre zu machen, ist auf dem Zimmer ein Radiowecker mit iPod-Anschluss zu finden.

Sightseeing
Im Vorfeld haben haben wir uns den Vis a Vis Reisführer über New York bei Amazon bestellt (gerade wohl nicht verfügbar). Der Reiseführer ist sehr empfehlenswert und sollte vor Abreise studiert werden um einige Wegrouten und Must-See-Events herauszusuchen. Wer die Stadt aber sieben Tage zu Fuß erkunden will, sollte gemütliches Schuhwerk und sehr viel Ausdauer haben.

Eine günstige und gemütliche Alternative sind die Hop On / Hop Off Busse. Dort bekommt man für einen Pauschalpreis eine Busrundfahrt und Zugang zu den meisten Sehenwürdigkeiten. Wir haben uns für eine Up– und Downtowntour für $80 bei den Jungs mit den gelb/blauen Jacken entschieden. In dem Preis war der Zugang zum Empire State Building enthalten (Einzelpreis: $20), Fahrt zur Statue of Liberty und Ellis Island (Einzelpreis: $7), mit der Circle Line einmal um Manhatten rum (Einzelpreis: $20), Nachtfahrt und die besagte Up– und Downtowntour.

Empire State Building
Wenn man keine Busrundfahrt macht, in der das Empire State Building enthalten ist, kostet die Auffahrt auf die 86te Etage $20. Man sollte sich möglichst früh auf den Weg machen, da man sonst sehr, sehr lange warten muss, bis man oben ankommt. Wir waren um 8:30 dort und mussten nicht warten. Vom Empire State hat man den kompletten Ausblick auf Manhatten und dies sollte man nicht verpassen. An sonnigen Tagen hat man wohl einen 140 km weiten Ausblick in die angrenzenden Bundesstaaten.

SoHo
SoHo bedeutet „South of Houston Street“ und bezeichnet einen Stadtteil von Manhatten. Man sollte einfach durchlaufen und die Atmospähre genießen.

Battery Park
Der Battery Park ist ganz im Süden von Manhatten in Downtown Manhatten und dort legt auch die Staten Island Ferry ab, sowie die Fähre zu Liberty Island und Ellis Island. Das East Coast War Memorial ist dort auch zu finden und im Park selbst laufen einem sogar Eichhörnchen über die Füsse.

Staten Island Ferry
Die Fart mit der Fähre ist kostenlos und befördert einen an Miss Liberty vorbei. Staten Island selbst haben wir uns nicht angesehen.

Miss Liberty
Eine Fähre fährt Liberty Island und danach Ellis Island an. Wir haben von der Fähre aus nur Fotos der Freiheitsstatue gemacht und sind direkt weiter zu Ellis Island gefahren.

Ellis Island
Ellis Island ist heute ein Museum, aber es war lange Jahre Sitz der Einreisebehörde der Stadt New York. Bis zu 50% der US-Bürger können ihre Wurzel bis zu Ellis Island zurückverfolgen. Das Museum erzählt die Geschichte der Immigration in die USA und zeigt an einigen Stellen, das Europa anscheinend vollkommen unbekannt ist — zumindest die Schweiz. Einmal gehört die Schweiz zu Osteuropa, dann zu Nordwesteuropa.

American Museum of National History
DSCN0703.JPG Das Museum liegt westlich des Central Parks und ist aus dem Film „Nachts im Museum“ mit Ben Stiller bekannt. Alles ist schwer in Worte zu fassen, aber es gibt sehr, sehr, sehr viel zu sehen. Eine Etage ist nur für Dinosaurier reserviert, eine weitere geht auf die Geschichte der einzelnen Regionen der Welt ein. Gum Gum aus „Nachts im Museum“ ist auch zu finden und ist eine Statue von den Osterinseln. Aus verschiedenen Safari-Expiditonen findet man ausgestopfte Tiere, die sehr lebensecht aussehen. Und brandneu ist die Wasserwelt in der als Highlight ein nachmodellierter Blauwal in Lebensgröße unter der Decke hängt.

Downtown– & Uptowntour
Die beiden Touren muss man mitmachen, wenn man wirklich alles sehen will und dazu noch alles genau erklärt bekommen möchte. Bei der Downtowntour wird einem das Finanzviertel, wie die Wallstreet, Soho, Midtown und der ganze Rest südlich des Central Parks gezeigt. Die Uptowntour fährt westlich des Centralparks Richtung Norden, durch Harlem und östlich am Central Park wieder zurück. Man erfährt, wo die Stars wie Yoko Ono und Seinfeld wohnt, sowie wo die ganzen TV-Studios untergebracht sind.

Nighttour
DSCN0636.JPG Wieder ein Hightlight was man mitmachen muss. Die Tour startet auf dem Timesquare, am Emire State vorbei über die Manhatten Bridge, da die Brooklyn Bridge von Bussen und Trucks nicht befahren werden darf. Es wird ein Stop zwischen der Brooklyn Bridge und der Weltzentrale der Zeugen Jehovas eingelegt um Skylinefotos zu machen.

Bei diesen Bustouren sitzt man oben im Doppeldeckerbus. Unserer war offen und auf meiner Kopfhöhe kam mir bei der Rückfahrt ein Schild entgegen. Wenn meine Frau nicht gewesen wäre, hätte ich jetzt einen blauen Fleck, der Gesichtsgroß wäre. Noch einmal Dank für ihr schnelles Eingreifen.

Shopping
Shoppen sollte man in New York auf alle Fälle und bei dem derzeitigen Wechselkurs von $1,47 für jeden Euro lohnt es sich doppelt. Wir sind über zwei Einkaufsmeilen gezogen. Einmal durch Soho (mehr ein Shopping-Gebiet) und dann die 5th Avenue. Letztere ist mit teuren Geschäften gepflastert, wie Gucci und Rolex, aber auch mit normalen Stores, wie Abercrombie und Fitch, Apple oder Armani Exchange.

Apple
DSCN0476.JPG Ich zerrte meine Frau in alle drei Hallen des heiligen Steve. Zu finden in SoHo auf der Prince Street, auf der 14th Street in Greenwich Village und auf der 5th Avenue. Der bekannte Glas-Cubus ist auf der 5hth Avenue und in Greenwich ist der neueste Store von Apple. Meiner Meinung nach ist das Personal auf der 5th Avenue am schlechtesten motiviert und informiert. Da überzeugte mich Soho um einiges mehr. Die grösste Auswahl und über drei Etage geht es in Greenwich her.

Ich wollte die iPhone-Kopfhörer von V-moda haben und musste mehrmals in die Shops, da diese immer vergriffen waren und keiner der Shops mir mitteilen konnte, wann wieder neue eintreffen. Am vorletzten Tag war ich mal wieder im Shop auf der 5th Avenue. Der schlecht informierte Mitarbeiter wusste nicht einmal, wo die Kopfhörer normalerweise hängen und wies mich ab, da diese aus seien. Ein weiter, von mir angesprochene Mitarbeiter, konnte mir direkt welche in die Hand drücken, da diese wohl schon am Vortag eingetroffen waren und auch regulär aushangen.

Abercrombie & Fitch
DSCN0854.JPG Die Marke, die es in der alten Welt noch nicht gibt und wäre Stefan Raab nicht, auch gänzlich unbekannt in Deutschland wäre. Der Laden ist auch auf der 5th Avenue, etwas weiter südlich des Apple Stores. Die Mädels erwartet ein nur mit Jeans bekleidetes Männermodel und die Kerle die netten Verkäuferinnen. Sonst ein sehr abgedunkelter Laden, bei dem die Klamotten mit Spots angestrahlt und mit „Abercrombie & Fitch Spritz on Clothes“ (leider unverkäuflich) parfümiert werden. Dafür, daß es eine Hypemarke ist, ist das Zeugs dort sehr günstig und man muss sich auf alle Fälle eindecken.

Macy’s
DSCN0336.JPGMacy’s behauptet über sich selbst, dass es der grösste Shop weltweit sei. Kann auch gut sein, denn der Komplex ist ein Block gross (rund 150m x 50m) und 8 Stockwerke hoch. Die Auswahl an Markenklamotten ist riesig, sowie Schmuck, Parfüms, sowie Einrichtungsgegenstände. Natürlich ist auch ein McDonald’s, Starbucks sowie einige andere Freßläden untergebracht.

In der ersten Etage bekommt man als Ausländer nach Vorlage des Reisepasses einen Gutschein, der eine Woche gültig ist und 11% Rabatt gewähren soll. Es wird aber nur die Mehrwertsteuer erlassen, die 8,38% beträgt.

Sonstige
Es gibt natürlich noch mehr Läden. Wir waren noch im Shop der New York University in Soho und noch viele mehr. Einfach die 5th Avenue entlang laufen und durch Soho und man wird fündig.

Kulinarisches
Wer glaubt, in den USA gibt es nur Burger und Hot Dogs wird in New York eines besseren belehrt. Mir schmeckten die Pastrami-Bagels (ich sollte eine Kette in Deutschland mit Bagels aufmachen ;) ), der Käsekuchen New York Style und die Sandwiches. Ersparen kann man sich dafür die Hot Dogs.

Was man noch wissen sollte ist, daß die kleinste Cola beim Burgerbräter 0,5l sind und beim Maxi-Menü 2l Cola ausgschüttet werden. Die Hälfte der Drinks bestehen aus Eis, aber man kann diese auch ohne bestellen. Dies rate ich jedem, da das Eis, genauso wie das Leitungswasser, gechlort ist und sehr an das Schwimmbad erinnert.

Kleine Randnotiz: Auf Manhatten gibt es nur 19 Tankstellen, aber 177 Starbucks. Ungefähr alle 300 Meter kann man in ein Starbucks, welche alle mit T-Mobile Hotspots ausgestattet sind. Wer eine T-Mobile Hotspot Flatrate hat, kann direkt lossurfen.

Was noch?
Ich würde sofort wieder hinfliegen. Dieser Städtetrip hat mir bisher am meisten Spass gemacht. Wer jetzt auch vor hat, nach NYC zu fliegen und dies demnächst auch macht, möge mir bitte ein Bild mitbringen, die an einem Stand neben dem Apple Store auf der 5th Avenue verkauft werden. Auf dem Foto sieht man einen Bettler der ein Schild in der Hand hält auf dem steht: „Ninjas killed my family. Now, I need money for kung fu lessons“. Unser Bar-Bestand an Dollars ging leider am letzten Tag zur Neige, so dass wir uns dieses nicht mehr leisten konnten.

3
Januar
Abgeheftet in: Aus dem Leben, Urlaub | Tags: , , , , | 15:01 Uhr | 2

Auf nach Manhatten

Ab morgen schon wieder unterwegs. Es geht von Hamburg über München nach New York. Eine Woche Manhatten anschauen und einen der drei Altäre des heiligen Steve besichtigen.

Ich melde mich nach dem 12.1. mit Fotos und Bericht!

Hanging Monk
Beam me up!