Montag, 9. Juni 2008

Glücksmomente

17:45 Uhr Keine Kommentare

Es gibt einfach miese Tage im Leben, aber auch welche, die einfach da sind, um die Tage wieder gut zu machen, über die man sich geärgert hat.

Auf dem morgendlichen Weg zu Arbeit fuhr ich mit dem Auto zum Bahnhof um selbiges dort auf dem Schotterparkplatz abzustellen. Ich stellte den Wagen ab, öffnete die Autotür und schaute auf den Schotter und sah ein paar Kopfhörer. Mein erster Gedanke war:

Welcher Vollidiot hat seine Kopfhörer hier verloren und wickelt diese auch noch genauso auf wie ich?

Der Idiot war wohl ich - vor über 11 Tagen davor. Denn was dort lag, waren meine verlorenen V-Moda Kopfhörer und dort lagen sie wie ich sie zuletzt in meine Hosentasche gesteckt habe. Diese funktionieren noch einwandfrei und haben nur zwei kleine Kratzer und jede Menge Sand in den Gummipfropen abbekommen.

Egal, ich kann endlich wieder Musik hören…

Sonntag, 8. Juni 2008

Woopra

16:32 Uhr 1 Kommentar

Woopra

Woopra ist ein Live-Tracking und Analyse-Tool für Webseiten. Bisher noch im Beta-Status ist es möglich, sich um einen Account zu bewerben - was im heutigen Web2.0-Hyper-Zeitalter eher Seltenheitswert hat, denn normalerweise geht dies bei anderen neuen Diensten nur auf Einladung. Hat bei Woopra aber auch den Nachteil das ich auf den Zugang über einen Monat warten durfte.

Gelohnt hat das Warten sich! Man bekommt neben dem normalen Statistikschnickschnack die Möglichkeit zu sehen, wer sich gerade auf der eigenen Webseite tummelt, sieht aus welchem Land und manchmal sogar aus welcher Stadt der Besucher kommt. Woopra bietet dann auch die Möglichkeit mit dem Besucher per Chat in Kontakt zu treten. Damit man seinen Wordpress-Blog auch schnell für Woopra fit bekommt, gibt es ein Plugin welches die Integration vereinfacht.

Die Statistiken selbst kann man sich in abgespeckter Form über die Woopra-Webseite anschauen, aber um den vollen Funktionsumfang zu erhalten ist die Installation eines Java-Clients nötig. Dieser benötigt Java 6! Dieses ist für den Mac im Moment nur als Beta-Download erhältlich.

Nach dem Download und der Installation von Java 6 ist es noch nötig unter Dienstprogramme die Java-Einstellungen aufzurufen um Java SE 6 als Standard auszuwählen, sowie unter den Laufzeiteinstellungen Java SE 6 ganz nach oben zu schieben.

Freitag, 6. Juni 2008

Lightview Plus Spende

22:12 Uhr Keine Kommentare

Als ich mein Wordpress Plugin “Lightview Plus” erstellte, dachte ich nicht daran, dass es grossen Anklang finden würde. Aber falls jemand seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen wollte, fügte ich vorsorglich einen PayPal Spenden-Button ein. Ich rechnete eigentlich nicht damit, dass überhaupt jemals jemand spenden würde. Ich ging auch nicht davon aus, dass das Plugin mehr als 100 mal downgeloaded wird.

Bis heute wurde es aber 7.558 mal downgeloaded und es wurde nie gespendet. Auch wenn ich zu Beginn nicht daran dachte jemals etwas dafür zu bekommen, aber ich habe nach 7.000 Downloads leise darauf gehofft, dass eine Spende eintrifft.

Es konnte aber auch keine eintreffen, da ich etwas an den PayPal Button versaut habe. Jeder Klick darauf führte zu einer Fehlerseite bei PayPal. Soviel zur eigenen Dummheit.

ABER heute informierte mich Gunther darüber und schenkte mir einen höhere Betrag. Hiermit möchte ich einfach nur “Danke!” sagen.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Werbung im Blog

20:46 Uhr 5 Kommentare

Ich wehre mich dagegen, in meinem Blog Werbebanner zu schalten. Ab und zu ringe ich mich durch, bei Artikel über DVDs einen Link zu Amazon zum direkten bestellen zu setzen. Daran würde ich - theoretisch - etwas verdienen, wenn jemand darüber kaufen würde. Hat aber bis heute noch niemand.

Eine direkte Abneigung gegen Werbung habe ich nicht. Nur bin ich der Meinung, dass mein bescheidenes Blog kaum jemanden interessiert und wenn, dann muss dieser private Dünnpfiff nicht noch mit Werbung zugeballert werden. Nun lese ich aber beim Jog wie er sich darüber äussert, dass jeder Wald-und-Wiesen-Blogger 334 Euro im Monat einnimmt.

Zu dieser Kategorie Blogger zähle ich mich. Vorstellen kann ich mir aber nicht, dass jeden Monat 300 Kracher auf meinem Konto landen. Wenn ich aber meine Statistiken durchsehe wer mein Lightview Plus Plugin nutzt, dann sind einige Blogs dabei die nicht über den Wordpress-Erstbeitrag hinausgekommen sind, aber bereits Google-Ads geschaltet haben. Es ist kaum anzunehmen, dass dort mehr als 1 Cent eingenommen wird, wenn dort nicht mehr Content auftaucht. Interessant finde ich es aber doch, da immer mehr ihren privaten Blog mit Werbung zupflastern um den einen oder anderen Euro abzugreifen.

Daher kommt bei mir die Überlegung auf meine Einstellung bezüglich Werbung zu ändern. Wenn nur 10% der 334 Euro im Monat, für einen C-Blogger wie mich, hängen blieben, dann könnte ich mir das eine oder andere Gizmo über das ich hier berichten könnte, locker leisten. Das würde wahrscheinlich die Werbeeinnahmen weiter erhöhen, usw.. Und wenn die Einnahmen nicht stetig wachsen würden, dann wäre zumindest mein Server so gut wie bezahlt.

Mal sehen, vielleicht schalte ich über einen Testzeitraum einen Banner um zu sehen, ob überhaupt etwas dabei rumkommt und wie es sich so macht. Oder ich sollte mir mehr werbefreie Blogs ansehen um von den Gedanken wegzukommen…

Dienstag, 27. Mai 2008

Sch**** Tag heute

18:53 Uhr 1 Kommentar

Heute ist so ein richtig mieser Tag! Nicht nur, dass ich heute wieder einen Tag älter geworden bin (womit man gerade noch leben kann), fiel mir heute morgen auf, dass meine V-Moda iPhone Kopfhörer, die ich mir aus New York mitgebracht habe, nicht mehr auffindbar sind. Keine Ahnung wann und wo ich diese verloren haben könnte, aber es ärgert mich doch sehr.

Und auf dem Weg zur Arbeit lag ein Blatt Papier auf der Strasse. Ich trete natürlich drauf … vielleicht weil ich mich für klüger und stärker hielt als DIN A4. Dumm nur, dass es einlaminiert und daher schön rutschig war. In bester Chuck Norris-Art habe ich meinem Kollegen, der neben mir lief, im Fall erst einmal die Beine weggetreten, damit dieser auch noch auf mir landet. Arm schmerzt, Knie immer noch dick und ich kann nicht richtig laufen.

So ein richtiger sch**** Tag eben!

Montag, 26. Mai 2008

Geocaching

22:43 Uhr Keine Kommentare

Geocaching ist die moderne Art der Schnitzeljagd. Es geht darum, dass man auf geocaching.com einen Cache aussucht und diesen versucht zu “heben”. Heben ist im Geocacher-Jargon das Wort für “finden & loggen”. Loggen bedeutet, dass man in dem Cache seinen Namen und Datum sowie Uhrzeit hinterlässt und auf der oben genannten geocaching.com-Webseite diesen Cache abhakt.

Die Caches selbst sind gut versteckte Dosen in verschiedenen Grössen - von Filmdose bis 6-Liter Tupperdose. Und damit der Technikaffine Kerl überhaupt mitmacht benötigt man für die ganze Geschichte auch noch ein GPS-Gerät. Klingt alles bekloppt, ist es auch irgendwie, macht aber auch richtig Spass und holt den Computer-Nerd auch mal wieder an die Sonne.

Auf die ganze Sache wurde ich erst richtig durch meinen Arbeitskollegen Michael “Oleg” B. aufmerksam, als dieser mich durch meine Heimatstadt Krefeld schleifte, um im strömenden Regen eine dämliche Filmdose zu finden.

Ein weiterer Kollege Stefan, der, so dachte ich, eine ablehnende Haltung gegenüber Geocaching hat, ist mitlerweile auch infiziert und rennt 10 km durch die Pampa um diese Dinger zu finden.

Heute auf dem Lehrgang fing ein Teilnehmer auch noch von diesem Thema an zu quatschen und dass er seit vier Tagen “infiziert” sei und um den ganzen die Krone aufzusetzen, komme ich heute aus dem Büro und dort steht ein Kerl mit tarnfarbenden GPS-Garmin-Gerät in der Hand. Ich meinte nur: “Na, Geocaching?” und er grinste und nickte nur. Das Thema scheint nicht nur eine kleine Gruppe “infiziert” zu haben.

Meinen ersten Geocache habe ich letzten Samstag “gehoben”. Das Ding war an einer Bushaltestelle versteckt und ich suchte ohne GPS und fand auf anhieb. Lag aber auch daran, dass dieser sehr sehr leicht zu finden war. Bei anderen ist ein GPS-Gerät unbedingt nötig. Aber das GPS-Gerät muss leider noch etwas warten. Mit 90 Euro geht es los, aber es müssen in der neuen Wohnung erst einmal andere Dinge gekauft werden. Auch wenn ich der Meinung bin, dass Schränke, Schlafzimmer und alle Sitzmöbel total überbewertet werden, kann ich meine “Mitbewohnerin” davon nicht ganz überzeugen.

Aber wer weiß. Vielleicht spendet ja der eine oder andere von den 6.000 Lightview-Plus Usern mal ‘nen Euro. Müssen ja nur 90 von denen machen … ;)

Donnerstag, 15. Mai 2008

Es ist angegerillt

12:33 Uhr 2 Kommentare

Letztes Wochenende wurde auf unsere Terrasse angegrillt. Als Grill stand ein Landmann Grill für 7,99 Euro bereit. Der Ausdruck “Grill” für dieses Blechding ist eine zu nette Bezeichnung, aber für die erste Grillsaison muss dieser herhalten … dachte ich mir so. Nur nach einmal grillen habe ich von diesem Notbehelf so etwas die Nase voll von, dass etwas größeres her muss. Ein richtiger Männergrill! Ein Grill, auf dem die selbstgeschlachtete Kuh direkt in einem Stück gegrillt werden kann. So ein Grill ist der Weber One Touch 57 Platinum.

Ein vollemailierter Rundkugelgrill, mit Aschetopf, klappbaren, 3-fach vernickeltem Grillrost und großer Arbeitsplatte. Und der Grill selbst hat einen Durchmesser von 57 Zentimetern. Tim Tailor, der Heimwerker-König, würde jetzt grunzen vor Freude!

Das schicke Teil soll lächerliche 375 Euro kosten! 375 EURO???? Ich sah den Preis und aus der gedanklichen ganzen Kuh wurde nur ein abgepacktes, trockenes Stück Fleisch von Penny und mein Rindslederportmonee fühlte sich sehr dünn und leer an. So männliche fühle ich mich nicht mehr bei dieser Summe und so ein Landmann für eine Saison kann doch locker auch vier oder fünf Saisons mitmachen, oder?

Aber sofort aufgeben ist gar nicht meine Art. Ein Freund von mir, der in Dänemark wohnt, hat schliesslich auch so ein Teil. Den mal schnell angemailt und raus kam, das der Weber Platinum Männer Grill dort drüber nur 260 Euro kostet. Weniger als ein viel kleinerer Webergrill hier. Der Traum vom Weber im Garten ist also noch nicht ganz ausgeträumt.

Nur wie und vorallem wie schnell bekomme ich denn das Ding nun auf meine Terasse? Daran rätsel ich noch…

Freitag, 9. Mai 2008

Rüdiger, bist du es?

22:29 Uhr 1 Kommentar

Diese Frage, ob ich Rüdiger bin, bekam ich heute am Telefon gestellt. Mal wieder falsch verbunden! Und das habe ich an meinem neuen Anschluss - alle MSNs zusammen genommen - drei bis fünfmal täglich. Und das sind nur die Anrufe die ich entgegen nehme, wenn ich nicht auf der Arbeit bin. Das Anrufprotokoll zeigt noch weitere unbekante Vorwahlen und Rufnummern. An meinem alten Anschluss war nur alle paar Wochen jemand falsch verbunden.

Die Anrufer werden dann noch penetrant und fordern, dass man seinen Namen mehrmals wiederholt, aber haben während des ganzen kurzen Gesprächs nicht einmal ihren eigenen genannt.

Gestern war eine ältere Mutti am Telefon, welche erst einmal fragte, ob ich Inge sei. Ich wollte dann wissen, welche Telefonnummer Inge denn hat und sie nannte genau meine. Nur diese Inge wohnt nicht in Holm-Seppensen wie ich. Ich habe ihr dann mal kurzerhand die richtige Vorwahl rausgesucht, damit sie mit Inge doch noch “schnacken” kann ;)

Donnerstag, 8. Mai 2008

Wordpress Update richtig leicht und schnell gemacht

22:13 Uhr 3 Kommentare

Diese Anleitung leistete mir sehr gute Hilfe beim Update von Wordpress 2.3.3 auf die aktuelle Version 2.5.1. Trotzdem finde ich das Update Prozedere immer sehr umständlich. Eigentlich ändern sich bei den Minor-Updates - also wenn sich die letzte Ziffer ändert ;) - nur wenige Dateien. Trotzdem kopiert man immer alle Dateien einer Wordpress-Installation auf den Webspace. Dies kostet natürlich neben Bandbreite und Zeit auch gehörig Nerven.

Die c’t Ausgabe 10/08 hat hier einen recht interessanten Ansatz, den ich heute direkt umgesetzt habe. Man benötigt hierzu einen Shell-Zugang, bzw. auch Kommandozeilen-Zugang genannt, zu seinem Webspace. Weiter benötigt man auf dem Server Subversion - welches aber in der Regel vorhanden ist. Bei mir ist dies der Fall - klar, ist auch mein eigener Server.

Egal ob man seine bestehende Wordpress-Installation aus dem Automattic-Repository holen möchte um die Installation zukünftig mit Subversion aktuell zu halten, oder aber Wordpress neu installieren will, man benötigt auf jeden Fall erst einmal ein leeres Verzeichnis und sollte unter gar keinen Umständen seine alte Installation überschreiben.

Zuerst holt man sich die aktuelle Version aus dem Repository. Ich setzte voraus, das Wordpress in ein Unterverzeichnis mit dem Namen “wordpress” installiert werden soll. Dies geht für Version 2.5.1 wie folgt:

svn co http://svn.automattic.com/wordpress/tags/2.5.1 wordpress

Nun sind die Dateien schon mal auf dem Webspace. Handelt sich um eine frische Installation - d. h. es sollen keine alten Daten übernommen werden - dann folgt man ab jetzt der Standardinstallationsanleitung. Möchte man Daten aus einer alten Wordpress-Installation übernehmen, dann kopiert man die Datei wp-config.php, .htaccess, sowie seinen Themes-Ordner, ggfs. Plugins-Ordner und weitere hinzugekommene Dateien in das frische Wordpress-Verzeichnis.

Möchte man noch das deutsche Sprachpaket installieren, gibt man folgendes ein:

svn co http://svn.automattic.com/wordpress-i18n/de_DE/branches/2.5/messages wordpress/wp-content/languages -N

Das war es soweit mit der Installation!

Erscheint nun eine neue Wordpress-Version, dann wechselt man in sein Wordpress-Verzeichnis und wechselt erst einmal das Repository-Verzeichnis auf die neue Version. Hier dient als Beispiel die noch nicht existierende Wordpress-Version 2.5.2:

svn switch http://svn.automattic.com/wordpress/tags/2.6

Um nun das Update durchzuführen ist nur noch ein Befehl nötig und man hat die aktuelle Version auf seinem Webspace liegen. Dies geht natürlich sehr schnell, da nur die Dateien ausgetauscht werden, die auch aktualisiert wurden.

svn update

Das wars! Das aber evtl. das nötige Datenbank-Update wie nach einem normalen Update durchzuführen ist, muss ich den Wordpress-Profis unter euch ja nicht erwähnen.

Wenn jetzt einer meiner Freunde diese gern nutzen möchte, aber leider keinen Webspace mit Shell-Zugang oder Subversion hat, soll sich einfach mal bei mir melden. Auf meinem Server ist noch Platz frei ;)

Arbeitsumgebung

19:28 Uhr 2 Kommentare

Ich “arbeite” seit Montag hier in Hamburg. “Arbeiten” kann ich auch nur in Anführungszeichen setzen, weil es direkt mit einer Weiterbildung losging. So kann es sich “einarbeiten” lassen. Abgesehen von den 50 Minuten Arbeitsweg gefällt es mir hier gut. Es mag an dem Wetter liegen, aber die Leute hier wirken auf mich um einiges entspannter als in Krefeld. Bisher gefällt es mir also…

Um einen kleinen Eindruck zu geben, habe ich in der Mittagspause - auf dem Weg zur Beachbar ;) - ein paar Fotos geschossen.

ArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebungArbeitsumgebung