Abgeheftet in: Kino & TV | Tags: , , | 14:30 Uhr | 4

Held der Kindheit

27
April

Ich bin ja ein Kind der 80er. Zumindest in Sachen TV-Serien. Einige kamen leider zu spät, so dass ich mir diese nicht anschauen konnte. Aber im Nachmittagsprogramm lief immer „Ein Colt für alle Fälle“ mit Colt, Howie und Jody. Wenn du die Story um Colt nicht kennst, dann erst einmal „Herzlichen Glückwunsch“, denn du bist noch jung. Alle anderen, die sofort bescheid wissen, haben mindestens eine 3 als erste Ziffer im Alter.

Aber für alle Küken gibt es von mir eine kurze Zusammenfassung. Colt ist eigentlich Stuntman und fährt den coolsten Pickup Truck, den man sich als damals 6jähriger nur vorstellen konnte, einen GMC Sierra, wie ich heute weiß. Und da Colt allein vom Film nicht leben kann, arbeitet er nebenher noch als Kopfgeldjäger für eine Firma die Kautionen für Angeklagte stellt. Die Angeklagten erscheinen natürlich nicht zur Gerichtsverhandlung und so muss Colt diese immer wieder diesen hinterherjagen, einsammeln und zu Gericht bringen. Das sich das nicht immer als einfach erweist, macht den Reiz — neben sehr vielen Stunteinlagen — der Serie aus.

Dabei wird er von seinem tollpatschigen Cousin Howie begleitet, der bisher so ziemlich alles und doch nichts studiert hat. Und seine Assistentin Jody — die damals das totale Sahneschnittchen der Serie war — die Colt und Howie regelmäßig aus dem Schlamassel rausholt.

Warum ich darüber schreibe? Weil ich mir die Staffel 1 und 2 auf DVD gekauft habe. Ich hätte mir auch 3–5 zugelegt, doch leider sind diese (noch) nicht auf DVD erhältlich.

Wer auch zuschlagen möchte, hier die Links zu Amazon:
Ein Colt für alle Fälle: Staffel 1
Ein Colt für alle Fälle: Staffel 2

Ach ja, wenn jemand die komplette Serie von Magnum bei sich rumfliegen hat und davon überhaupt nicht begeistert ist, dann bitte bei mir melden. Magnum lief seiner Zeit zu spät, so dass ich immer nur gerade wusste warum es geht, aber nie mitbekommen habe, wie der Fall nun endlich gelöst wurde.

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: | 18:51 Uhr | 2

Visitenkarten

25
April

Heute mal ein ultimativer Tipp, den ich schon viel früher hätte beherzigen sollen. Falls wieder ein Haus baut, umbaut, renoviert, abreißt und wieder neu errichtet, sollte sich auf jeden Fall ein kleines Paket mit Visitenkarten zulegen.

In unserem Hausbauprojekt wollen auch alle unsere Anschrift, Telefonnummer, Handynummer und eMail haben. Das fängt vom Bauberater, Bauleiter, Maurer, Kerl vom Baustoffhandel, Stadtwerke, Telekom, Garten– und Landschaftbauer und ich denke, es werden noch einige mehr werden. Und jedem muss ich meinen Nachnamen buchstabieren. Gängige Floskel: Kein T in der Mitte und am Ende statt G CH. Am Ende steht der Name dann aber doch mit T und G auf dem Blatt.

Wie auch immer, Visitenkarten hätten mir die Sache erleichtert. Aber bestellen werde ich mir nur ein kleines Paket, da die jetzige Adresse nur noch eine kurze Gültigkeit hat.

Abgeheftet in: Website | Tags: | 07:00 Uhr | 0

Werde mein Fan

18
April

Per Twitter kann man mir folgen, meinen Feed abonnieren und ab sofort gibt es auch eine Facebook Fanpage für meine Seite. Also, nicht lange fackeln, Fan werden!

17
April

Dafür, dass hier eine Menge in den letzten Wochen passiert ist, schreibe ich relativ wenig über unser Hausbauprojekt, da doch mehr zu tun ist, als ich dachte.

Schon letzte Woche wurden unter unsere Baustrasse und zukünftige Zuwegung zu den Grundstücken, die Versorgungsleitungen verlegt. Verlegt wurden Gas, Wasser, Strom und die Telefonleitung. Weiter sind noch zwei Leerrohre mit reingelegt worden, um Kabelfernsehen (weil der Versorger nicht in die Puschen kam) und für die Zukunft Glasfaser zu verlegen.

Mittlerweile wurde der Graben auch wieder geschlossen und eine Baustrasse aus Schutt errichtet, damit Fahrzeuge bis zu 24t darüber donnern können. Anträge für den Anschluss an das Gas-, Wasser– und Stromnetz habe ich bereits gestellt (ja ja, nur weil Leitungen darin liegen, werden diese noch nicht angeschlossen) und die Stadtwerke Buchholz werden mir (hoffentlich) bis nächste Woche Baustrom und Bauwasser zur Verfügung stellen. Bis dahin werde ich weiterhin die neuen Gaspreise vergleichen und mich für den günstigsten Gasanbieter entscheiden.

In der Woche nach Ostern soll dann der Kelleraushub statt finden und die Woche darauf (also Anfang Mai) wird mit der Sohlplatte für den Keller begonnen. Aber darüber werde ich dann, auch zeitnaher, wieder berichten.

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: , | 13:03 Uhr | 0

Baugenehmigung erhalten

5
April

Fünf Wochen hat es gedauert, bis unser Bauantrag genehmigt wurde. Für eine Genehmigung durch eine Behörde ist das doch eine Rekordzeit. Ganz glatt lief es denn doch nicht. Wie bereits geschrieben, haben wir ja alle Bäume roden lassen. Dies konnten wir aber nur unter der Auflage tun, dass wir auch einen Teil wieder bei uns anpflanzen. Das also bitte kurz im Hinterstübchen behalten.

Nachdem wir also den Bauantrag gestellt hatten, sollte wir einen Pflanzplan beibringen („beibringen“ gehört zum Amtsdeutsch. Spricht keiner, schreibt im Rathaus aber jeder so) auf dem eingezeichnet ist, wo wir denn die neuen Bäume hinpflanzen. Dies sollten wir dann auch mit dem Grünflächenamt abstimmen. Große Verwunderung meinerseits, da bereits die Rodung mit dem Grünflächenamt abgestimmt war und auch der Pflanzplan mit denen abgestimmt war. Ich dachte, dass man dies telefonisch klären könnte, aber dies ging nicht, da unser Bearbeiter erkrankt ist. Also habe ich den Pflanzplan, den ich hatte, nochmals in das Rathaus gebracht und an der Rezeption abgegeben.

Das war die bescheuerteste Idee, die ich jemals hatte! Als ich unseren Bearbeiter, nach dessen Genesung, angerufen habe, sagte der mir, dass bei ihm nichts angekommen sei. Das war der Punkt, als ich mir unbedingt in den Hintern beissen wollte und mich ärgerte, den Papierkram an der Rezeption abgegeben zu haben. Aber unser Bearbeiter erklärte mir, dass er den Pflanzplan eigentlich schon seti dem Antrag hätte, dieser ihm aber nicht so gut gefiehle und er uns deshalb angeschrieben hat. Ihm würde nicht gefallen, dass dieser nicht im Maßstab 1:500 sei, die Pflanzen per Hand und nicht digital eingezeichnet wurden und nicht jede Pflanze einzeln benannt wurde.

Riesig! Der Antrag lag also nur rum, weil die Aufmachung nicht gefiel! Dafür wurde nach unserem Telefonat die Sache geklärt und nun geht es weiter.

Abgeheftet in: Website | Tags: , , , , | 13:00 Uhr | 3

no nofollow!

10
März

Ein Kommentar zu meinem Plugin Lightview Plus brachte mich doch dazu, kopfschüttelnd vor dem Monitor zu sitzen. Der Kommentator setzt tatsächlich ein Plugin ein, dass jeden externen Link mit dem „nofollow“-Tag ergänzt.

Der nofollow-Tag wurde 2005 von Google eingeführt und zeitnah von den anderen Suchmachinen übernommen, der dem Suchroboter mitteilt, dass dieser Link — wie man in meiner Heimat sagt — kappes ist, also nichts Wert, unnütz ist. Aber, wie Kollege Dennis und Fabian erkannt haben, ist doch genau das, was das Internet ausmacht: VERLINKEN!

Ich bin ja total 90er, was das Internet angeht. Ja, solange habe ich schon einen Internetzugang und eine eMail Adresse. Und damals hat man mit seiner Webseite auf alles und jeden verlinkt, den man irgendwie lustig und interessant fand. Und wenn mal einer daher kam und sich in dem Gästebuch zu Wort meldete und seine Webseite angab, wurde darauf auch automatisch verlinkt.

Als es die ersten Weblogs gab, wurde auch verlinkt. Und auch jeder Kommentar und Trackback hat war ein Link zurück zum Kommentar und der Ursprungsseite.

Und heute? WordPress versieht automatisch alles was nicht von dem Blog-Autor kommt mit diesem dusseligen nofollow-Tag. Warum denn das ganze? Weil es Spambots gibt, die dir 100fach Kommentarmüll in den Blog schmeissen? Das ist doch total Quatsch! Jeder setzt doch Anti-Spam Module wie NoSpamNX oder AntiSpamBee ein, die 99,9% sicher ausfiltern.

Was soll denn sonst der Linkgeiz? Kann man denjenigen nicht belohnen, der einen netten Kommentar hinterlässt? Oder wenn schon jemand auf einen linkt, dies mit einem Trackback erwidern? Dafür wurden schließlich Trackbacks erfunden!

Um WordPress diese nofollow-Unsitte auszutreiben, kann man sog. Dofollow Plugins nutzen. Zwei, die ich einmal getestet habe sind, DoFollow und SMu Manual DoFollow.

Und jeder der mir zustimmt, sollte zur Tastatur greifen und seine Meinung dazu kund tun … und auf diesen Artikel verlinken ;-)

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: , , , | 13:50 Uhr | 2

Haus: gebraucht oder neu?

8
März

In unserem Freundes– und Bekanntenkreis sind im Moment sehr viele dabei eine Immobilie zu erwerben. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass man alt wird, oder anders ausgedrückt: „Willkommen im Spießertum!“.

Fast alle kaufen eine gebrauchte Butze. Meistens aus den 50ern, 60ern oder auch 70ern. Da stellt sich doch die Frage, warum wir neu bauen oder einen Fehler gemacht haben? Wie immer — es kommt darauf an!

Auch wir haben uns nach gebrauchten Objekten umgeschaut. Es wurde in der lokalen Zeitung gestöbert, die örtlichen Makler abgeklappert und sonstwo im Internet gesucht wo man gebrauchte Immobilien kaufen kann. Gefunden haben wir viel, gepasst hat uns nichts.

Fangen wir bei den Häusern aus dem 60ern/70ern an. Riesige Grundstücke, kleiner Preis und ein Haus wie man es aus der Zeit kennt. Und letzteres ist das Problem. Es mag Ausnahmen geben, aber schön ist anders. Und jede Menge Arbeit hätte man auch reinstecken müssen. Man darf nicht vergessen, dass die Gebäude schon über 40 Jahre auf dem Buckel haben. Da ich kein Heimwerker bin und ich auch keine Ahnung von der Materie „Renovierung“ habe und den Kostenaufwand nicht abschätzen konnte, haben wir es dann auch lieber gelassen. Aus gut unterrichteten Quellen aus unserem Bekanntenkreis weiß ich, dass zu den geplanten €20.000 mittlerweile €50.000 oben drauf gekommen sind.

Aus den 80ern waren bei uns eigentlich keine Häuser dabei, dafür aber aus den 90ern/2000ern. Und hierfür muss man dann auch schon mehr Geld hinlegen, hat dafür aber weniger Grundstücksfläche, aber auch weniger Arbeit mit der Renovierung.

Und warum denn doch neu bauen und kein 10 Jahre altes Haus? Einmal weil man mit einem gebrauchten Objekt immer die Vorstellungen, Wünsche und Ideen des Vorbesitzers übernimmt. Und zweitens, weil es nicht billiger ist. Gut, der Kaufpreis liegt niedriger, aber man darf nicht vergessen, dass der Kaufpreis nicht der Endpreis ist. Denn hinzu kommen noch Maklercourtage (irgendwo zwischen 6% und 7%), Grunderwerbssteuer (hier 4,5%) und Notarkosten (über den Daumen 1,5% des Kaufpreises). Insgesamt fallen also  noch einmal 13% Nebenkosten auf den Kaufpreis an. Wenn man nun aber eine neue Hütte in die Landschaft setzt, dann fallen diese Nebenkosten zwar auch an, aber nur auf den Grundstückspreis, der weit niedriger ist, als ein Grundstück mit Haus.

Bei uns war der Preis Alt zu Neu — die Nebenkosten mit einbezogen — fast gleich, so dass wir uns entschieden haben, neu zu bauen.

Hanging Monk
Beam me up!