Abgeheftet in: Hausbau | Tags: | 14:07 Uhr | 5

Küchenplanung

23
Januar

Zu jedem Wohnraum gehört auch eine Küche, so auch in einem Haus. Man sollte rechtzeitig mit dem Grundriss zum Küchenstudio gehen und die Küche planen lassen, um evtl. nötige Änderungen noch im Haus einfließen zu lassen. Einige Beispiele gefällig? Da ich mit meinen 1,98m doch etwas größer bin als der Durchschnitt, wird die Arbeitsplatte auch etwas höher sein als normal. Da diese aber dann nicht über den Fenster liegen soll, ist es wichtig, dass die Fenster die richtige Höhe haben. Weiter ist muss ein Fenster noch verschoben werden, damit Spüle und Dunstabzugshaube besser passen.

Wir sind mit der Planung aber auch ein wenig sehr früh dran. Bei uns ist noch kein Spatenstich erfolgt und wir planen schon die Küche. Hat aber auch den Vorteil, dass man dann in der stressigeren Bauphasen sich dann auch keinen Kopf um eine Küche machen muss.

Gut, ich muss auch zugeben, dass ich dachte, dass die ganze Sache auch etwas schneller von statten geht. Umso mehr bin ich froh, dass wir jetzt schon alles haben planen lassen. Geschätzt habe ich, dass wir in ca. 3 Stunden mit der Planung durch sind. Geht ja schließlich „nur“ um eine Küche. Um es kurz zu machen, wir waren dreimal im Küchenstudio à 3 Stunden. Von Küchen und Planung habe ich erst einmal die Nase gestrichen voll.

Einen guten Tipp, den ich noch am Schluss geben kann ist, dass man alle Geräte nicht im Küchenstudio kaufen sollte oder aber ein Smartphone dabei hat, um die Preise gegenzuprüfen. In unserem Fall ist es so, dass die Internetpreise samt Lieferung um gut 50% günstiger sind, als im Studio. Der Einbau direkt durch das Studio kostet 80 Euro. Bei 5 Geräten ein überschaubarer Preis, wenn man im Hinterkopf hat, dass die Ersparnis bei gut 3.500 Euro liegt. Der Studio argumentiert zwar dagegen, dass man bei den Internetpreisen keine Garantie hätte, was vollkommener Quatsch ist. 6 Monate Garantie gibt es bei in Deutschland gekauften Geräten überall und wenn doch etwas defekt sein sollte, kommt der Kundendienst von Markengeräten immer raus. Ich habe dabei keine Bedenken!

Abgeheftet in: Angesurft | Tags: , , , | 20:24 Uhr | 0

New York im Zeitraffer

12
Januar

Wie oft habe ich schon erwähnt das ich total auf gut gemachte Videos stehe? Und wie oft mehr, dass ich auf Zeitraffer-Videos stehe? Unzählige male! Da bin ich mir sicher. Und langsam sollte ich mir mal die Zeit nehmen, um mal selbst ein Zeitraffer-Video zu erstellen. Kennt einer ein gutes How-To?

Wie auch immer, aber folgendes Video hat Paddy, Blog-Kollege und Quasi-Nachbar, aus dem Netz ausgegraben. Ich bin hin und weg!

NYC - Mindrelic Timelapse
Vimeo — NYC — Mindrelic Timelapse

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: , | 20:28 Uhr | 0

Grundstücksvermessung

8
Januar

Der Vermesser war auf unserem Grundstück. Da wir mit zwei weiteren Parteien ein riesiges Stück Land gekauft haben, muss es nun entsprechend des Notarvertrags zwischen uns aufgeteilt werden. Dafür ist der Vermesser da. Dieser setzt nun die einzelnen Grenzsteine auf die Grundstücke.

Zu besprechen gab es mit dem Vermesser nicht viel. Er erhielt von uns die Aufteilungszeichnung vom Notar. Dann wurde geklärt, wie bei einer Mehr– oder Mindermessung die Quadratmeter verteilt werden sollen, ob eine digitale oder Papierkarte der Vermessung verlangt wird und ob es gewünscht ist, bei dem ideell geteilten Grundstück auch Grenzsteine gesetzt werden sollen.

Erst einmal zu dem Punkt, was eine reelle Teilung und eine ideelle Teilung eines Grundstücks ist. Sicherlich kann ein Mann vom Fach das besser erklären als ich, aber laienhaft ausgedrückt geht es darum, das nicht alle Grundstücke reell geteilt werden können und ob dies geht, hängt von dem jeweiligen Bebauungsplan des Gebiets ab, wo gebaut werden soll. In unserem Fall beträgt die Mindestgrundstücksgröße, damit reell geteilt werden kann, 1500 Quadratmeter. Wir liegen mit 1100 qm etwas darunter. Darum kann ist bei uns nur eine ideelle Grundstücksteilung mit unserem Nachbarn möglich. Hierbei werden in der Regel keine Grenzsteine gesetzt, sondern stattdessen wohl nur einfache Holzpflöcke mit rosa Farbe oben drauf. Wenn diese nicht vom Bagger weggebaggert werden, dann sind diese spätestens nach 3 Jahren weggemodert. Rein rechtlich haben die auf Wunsch gesetzten Grenzsteine keine Wirkung, aber man beugt evtl. Streitigkeiten mit seinem neuen Nachbarn vor.

Ansonsten ist kein großer Unterschied mehr vorhanden zwischen einer reellen und ideellen Teilung. Ein klitzekleiner Nachteil sei noch erwähnt: Wenn der Nachbar, mit dem man auf dem ideell geteilten Grundstück wohnt, irgendwann die städtischen Abgaben, wie Müllabfuhr, Grundsteuer, Abwasser, usw., nicht mehr bezahlt, dann kann die Stadt die Abgaben bei der anderen Partei einfordern. Aber wenn es soweit kommen sollte, dass diese Abgaben nicht mehr bezahlt werden können, dann ist das Haus eher Zwangsversteigert, bevor die erste Rechnung kommt.

Warum sich Mehr– oder Minderquadratmeter bei einem Grundstück ergeben, ist auch einfach erklärt. Das gesamte Grundstück wurde das letzte mal vermessen, als es noch kein GPS oder digitale Technik gab. Daher kann es sein, dass wir etwas weniger Grund bekommen, als wir eigentlich bezahlt haben. Aber in der Regel soll es sich dabei um eine Abweichung von unter 1% handeln, was bei uns gerade mal einen Quadratmeter ausmachen würde.

Abgeheftet in: Aus dem Leben | Tags: , , | 16:43 Uhr | 2

Büroausblick

18
Dezember

Drei Wochen ohne Büro! Den Hintern (der mir gerade ziemlich weh tut, da ich auf einer Eisschicht ausgerutscht bin) nicht jeden Morgen in den Bürostuhl pressen. Herrlich! Aber der Sklavereiraum hat eine schöne Aussicht mit Blick auf die Elbe. Hier der Blick irgendwann um 7 Uhr Morgens.

18
Dezember

Ich habe es mal wieder als aller letzter mitbekommen, aber mein Bookmarking Dienst Delicious wird die Tore schließen … wahrscheinlich. Vor zwei Tagen kamen die ersten Twitter Nachrichten rein über das Thema und Ad konkretisierte meine Befürchtungen.

Für mich schon etwas schade, da ich vor ca. einem Jahr alle meine Bookmarks (oder deutsch: Lesezeichen) dorthin geschoben habe. Vorher verwaltete ich alle mit der Sitebar, dann zog ich zu XMarks um dann irgendwann festzustellen, dass ich mit der ganzen Orderhierarchie, wie normalerweise Bookmarks verwaltet werden, nicht mehr klar kam und keinen einzigen Link wieder gefunden habe. Weiter störte mich, dass es nicht für alle Browser ein Plugin gab. Nach dem Umzug habe ich mir für den Mac die Delibar App gekauft, um meine Bookmarks zu verwalten. Für schlappe $18 wohlgemerkt. Die iPhone Version für einen kleinen Obolus hinterher. Wie gesagt, alles nur um Bookmarks zu verwalten.

Warum das ganze? Weil Delicious in fast jede Web-Anwendung integriert ist, wie z. B. in meinem Feedreader Reeder und weil ich die Bookmarks, dank Tags, jeder Zeit wieder finden kann.

Also musste gestern eine Alternative her — Pinboard.in –welches von Reeder und Delibar unterstützt wird. Der Dienst hat ungefähr die gleichen Funktionen die Delicious, ist sogar von den Machern von Delicious, sieht nur spartanischer aus und der Eintritt kostet etwas Geld. Mir war es die Sache wert. Exportieren kann man die Delicous Bookmarks über diesen Link hier und direkt bei Pinboard importieren. Verloren geht die alte Sammlung also nicht.

Ich kann weiter wie gewohnt meine Lesezeichen verwalten und beruhigt in meinen Jahresabschlußurlaub starten.

Und warum vielleicht? Weil Yahoo nach etwas über 24 Stunden und einigen User-Protesten versuchte, dies zu dementieren. Genaueres weiß man nicht! Trotzdem ist man gut beraten, wenn man seine Bookmarks vorsichtshalber schon einmal von dort exportiert und sicher irgendwo unterbringt.

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: , , , | 21:28 Uhr | 4

Rodung des Grundstücks

16
Dezember

Wie schon geschrieben, habe ich mit Frau im Oktober unseren Wilhelm (also unsere Unterschrift) im Beisein des Notars gesetzt und ein Grundstück gekauft. Am 6. Dezember wurde es nun rechtskräftig unser Eigentum (warum das etwas länger gedauert hat, ist eine noch längere Geschichte) und heute wurde es endlich mit einem Harvester von dem noch darauf stehenden Wald befreit.

Einen besseren Termin konnte man sich für die Arbeit nicht aussuchen. Frau Holle meint es heute besonders gut und schütte in kurzer Zeit 15 cm Neuschnee runter. Für Norddeutsche Gefilde reicht es, um ein Verkehrschaos auszulösen — aber das soll jetzt nicht Thema sein.

Von der ganzen Aktion wurden ein paar Fotos geschossen und damit man sich einen noch besseren Eindruck dieser Teufelsmachine von Harvester machen kann, habe ich noch ein Video dazu gemacht.

Abholzen
Vimeo — Abholzen

6
Dezember

Der neue Personalausweis ist seit dem 1. November 2010 zu haben. Und dieser soll rechtsgültige Geschäfte im Internet (eher über das Internet) einfacher und rechtsgültiger machen. Dafür benötigt man den neuen Personalausweis und einen geeigneten Kartenleser. Die einfachste Ausführung kostet um die 40 Euro und sollte für den normalen Gebrauch reichen. OK, OK, der Rechner muss auch frei von Trojaner und Viren sein, damit die ganze Sache sicher ist, da man PIN-Nummern über die Computertastatur eingibt und die sonst von Trojaner ausgelesen werden könnten. Wer es ganz sicher haben möchte, kauft sich so ein Gerät für über 100 Euro mit eingebauter Tastatur.

Aber worauf ich eigentlich hinaus möchte ist, dass man den einfachen Kartenleser für schlappe €3,70 haben kann. Auf der aktuellen ComputerBild klebt das Gerät auf der Zeitschrift. Ich habe schon zugeschlagen und der Leser funktioniert auch unter Mac OS X und Linux. Die Treiber dazu gibt es auf der Seite des Herstellers Reiner-SCT.

Hanging Monk
Beam me up!