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Aurora Borealis

5
Dezember

Ich kann mich nicht oft genug wiederholen, aber ich stehe Timelapse-Videos. Vorallem wenn sie gut gemacht wurden wie folgendes, was in Tromsø, ganz im Norden von Norwegen entstanden ist. Einer meiner Wünsche ist es ja, auch einmal das Polarlicht mit eigenen Augen zu sehen. Wenn der Flug nach Grönland zu Freunden nicht so teuer wäre, wäre ich schon längst dort. Aber das hier, ist auch schon den Wahnsinn.

Aurora Borealis in Tromso
Vimeo — Aurora Borealis in Tromso

Abgeheftet in: Angesurft | Tags: , , | 21:28 Uhr | 2

Eigene Short-URL mit bit.ly

4
Dezember

Wenn bei Twitter verlinkt wird, geschieht dies in der Regel mit einer sogenannten ShortURL. Der Grund ist simpel. Bei Twitter sind nur 140 Zeichen vorhanden, eine URL aber gerne schon mal etwas länger. Damit also Platz für die Message und den Link ist, kommen Anbieter von ShortURLs wie bit.ly oder tinyurl.com zum Einsatz.

Verweist man bei Twitter auf seine eigene Seite, würde eine eigene Kurz-URL die Sache persönlicher machen. Als Beispiel hat die New York Times als Kurz-URL myti.ms, Flickr hat flic.kr, YouTube youtu.be. Soviel als Erklärung worum es überhaupt geht. Um eine Short-URL zu bekommen, braucht man erst einmal eine kurze Domain, wenn man nicht schon eine hat. Gehört man nicht gerade zu den kreativen Köpfen um seine bestehende Domain kurz zu bekommen, dann zieht man domai.nr zu rate. Der Dienst spuckt für den eigenen Domainnamen mehrere Kurzversionen aus und zeigt direkt an, ob diese noch frei sind inklusive Möglichkeit zur Bestellung.

Ist diese Hürde genommen, müssen die kurzen URLs noch erstellt werden. Eine Möglichkeit ist, ein Skript für kurze URLs auf dem eigenen Webserver laufen zu lassen. Eine andere ist, bitly.Pro zu nutzen. Das ganze ist sogar noch kostenlos. Nach der Anmeldung musste ich nicht einen ganzen Tag warten, bis die Bestätigung kam, dass ich den Dienst nutzen konnte. Danach gilt es noch, die im DNS (ja ja, etwas technisches Hintergrundwissen muss man noch haben, auf das ich nicht weiter eingehe) den A Record auf die IP 168.143.174.97 von bit.ly setzen. Als aller letzen Schritt muss man nur noch verifizieren dass die Domain, auf die die kurze Domain verweist auch die eigene ist und das wars dann auch schon.

Ich habe das alles schon gemacht und wer sehen will, wie das bei mir aussieht, klickt unter dem Artikel auf „Share This“ und dann auf das Twitter-Icon.

28
November

Wenn wir schon beim Social Network sind, dann kann ich auch direkt Path erwähnen. Path geht einen anderen Ansatz, wie die Platzhirsche Twitter und Facebook. Es wird nicht der Status in Schrift in die Welt geblasen, sondern mit Hilfe des Smartphones wird ein Foto der Situation geschossen und samt GPS Daten des Standorts veröffentlicht. Dazu dann nur zwei oder drei Worte und das war es.

Damit jeder sich ein Bild davon machen kann, hier mal ein Video dazu:

Path
Vimeo — Path

Ich finde die Idee ziemlich cool und hätte diese eher so umgesetzt, für dieses Weblog hier. Leider habe ich bei Path gerade mal zwei Freunde und die haben es mit zwei Testshots nur kurz getestet. Dazu kommt noch, dass Path möchte, dass man nur seine wirklichen Freunde (aus deinem richtigen Leben, also aus DEM RICHTIGEN Leben, ohne Internet) in seiner Freundesliste hat. Daher ist diese auch auf nur 50 Leute begrenzt.

Nutzt Path eigentlich noch jemand ausser mir?

Abgeheftet in: Angesurft | Tags: , , , | 18:47 Uhr | 0

Diaspora

28
November

Diaspora ist keine Darmkrankheit, wie man bei dem Namen zuerst denken würde, sondern schickt sich an, Facebook zu überrollen.

Die Datenschleuder Facebook ist nicht jedermanns Liebling, daher soll Diaspora alles offener und persönlicher machen, so dass man Herr (oder Frau) über seine Daten bleiben kann. Daher wird es auch möglich sein, Diaspora auf seinem eigenen Webserver betreiben zu können — also schön dezentral. Aber ich kann mich nur Caschys Meinung anschließen, dass man mit Facebook und auch mit Diaspora seine Daten ins WWW bläst. Was das heisst, sollte jeder selbst wissen.

Im Moment ist Diaspora aber noch im Alpha-Stadium. Und wie von Google mit ihrem Mail-Dienst eingeführt, kann man sich nur anmelden, wenn man eine Einladung zur Anmeldung bekommen hat. Eine davon hatte ich (danke Martin!) und habe mich angemeldet.

Man hat die Möglichkeit, sein Profil mit Twitter und Facebook zu verknüpfen (letzteres macht nicht wirklich Sinn, wenn man eigentlich weg von Facebook will) und hackert auch seinen täglichen Status dort ein und irgendjemand kommentiert dann. Das war es eigentlich zu Diaspora. Mehr kann es im Moment nicht. Und ich glaube auch nicht, dass sich der Dienst jemals weiter durchsetzen wird. Wie Martin schon anmerkte, gab es vor einiger Zeit Identi.ca, dass auch einen dezentralen Ansatz hat und Twitter überholen wollte. Und? Hat es? Nö! Twitter wurde immer größer und an Identi.ca denkt heute niemand mehr.

Oder sehe ich das wieder nur zu schwarz?

Abgeheftet in: Angesurft | Tags: , , | 19:35 Uhr | 0

ICQ vs. Adium

14
November

Chatten ist eigentlich total 90ziger! Irgendwann in dem Jahrzehnt habe ich mir auch meinen ICQ Account. ICQ wurde bisher von AOL betrieben. Ihr wisst schon, der, der in den 90zigern einem mit CDs auf der die AOL Software war, zugemüllt hat. Und genau dieses AOL hat einen weiteren Chat-Dienst, genannt AIM.

Da es AOL wohl seit langem finanziell nicht mehr so gut geht, wurde der Chat-Dienst ICQ vor ein paar Monaten an Mail.ru verkauft. Erste Amtshandlung war vorgestern, dass man sich nicht mehr mit dem Mac Chat Client Adium einloggen konnte. 95% meiner Uralt-Kontakte waren für mich nicht mehr erreichbar. Es wurde wohl der Login Server gewechselt. Standardmäßig ist im Adium ein AIM-Server (login.oscar.aol.com) eingetragen. Dieser muss einfach nur auf login.icq.com geändert werden, dann klappt es auch wieder mit ICQ.

Hintergrund ist wohl, dass der neue Besitzer von ICQ Geld von den Chat-Client-Anbietern sehen will. Lizenzgebühren nennt man das und die sollen pro verkauftem Client fällig werden. Wohin das noch führen wird, wird man wohl in den nächsten Monaten sehen.

Ein weitere Grund für mich, auf einen freien Chat-Dienst zu setzen. Viele gibt es nicht. Um genau zu sein, eigentlich nur einen. Dieser nennt sich Jabber. Jabber ist auch kein zentraler Dienst, wie ICQ, AIM, MSN und wie sie alle heissen. Jeder kann einen Jabber Server betreiben. Wenn einer von den vielen Jabber Servern ausfällt, dann sind nur ein paar User weg und nicht alle, wie bei den anderen Diensten. Verkauft und monetarisiert werden kann der Dienst auch nicht.

Einen Jabber-Account zu bekommen ist einfach. Jeder, der einen GoogleMail Account hat, hat einen Jabber Account. Nennt sich bei Google nur Google Talk, ist aber das gleiche. Jeder GMX und Web.de User hat auch bereits einen. Wer bei keinem der drei Anbieter ist, kann sich auch einen bei jabber.org einen Account besorgen. Die Anmeldung geht schnell, indem man nur einen Usernamen und Passwort angibt. Das wars dann schon.

Ich betreibe meinem Server einen eigenen Jabber-Dienst. Mich erreicht man unter thorsten ät puzich dot com . Äts und Dots sind durch @ und . zu ersetzen. Bin gespannt, ob sich einer meldet, der wechselt!

Abgeheftet in: Angesurft | Tags: , , | 18:14 Uhr | 0

Timelapse Deluxe

9
November

Ihr kennt mich ja, ich stehe auf Videos. Das heutige ist ein Hammer Zeitraffervideo. Viel Spaß damit.

Timelapse Deluxe
Vimeo — Timelapse Deluxe

[via neunzehn72.de]

Abgeheftet in: Apple, Aus dem Leben | Tags: , , , , | 17:38 Uhr | 0

iPhones für alle

22
Oktober

Es gibt so Meldungen die sind wie ein innerer Rei.… ach nee, darf man aus „political correctness“ nicht sagen, aber ist nun mal so.

Aber zurück zum Anfang. Das iPhone wurde seit dem 9.11.2007 exklusiv von T-Mobile in Deutschland vertrieben. Das Fluchen war groß in unserem Lande, da es einmal die verhasste Telekom war, die das iPhone anbot und weil doch die Preise so dermaßen überzogen waren. Das ganze Spiel ging sogar so weit, dass man im privaten Umfeld für bescheuert erklärt wurde, ein iPhone sein eigen zu nennen, da man doch damit zwangsläufig einen Vertrag bei T-Mobile abgeschlossen hat, der zu teuer und zu viele Einschränkungen hat. VoIP ist nicht erlaubt, Netlock vorhanden, Tethering kostet Aufpreis, etc. pp.

Das ganze war einmal. Ab kommender Woche Mittwoch fällt das Exklusivrecht von T-Mobile und auch die anderen Mobilfunkanbieter dürfen das iPhone in Good Old Germany anbieten. Und wieder kamen sie alle aus ihren Löchern gekrochen, da doch jetzt Vodafone und O2 zeigen können, wie richtige Tarife aussehen werden, wo alles erlaubt ist. VoIP, Tethering, ohne SIM-Lock und alles zu einen kleinen Preis, denn Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft.

Heute wurden die Tarife für das iPhone von Vodafone und O2 bekannt gegeben. Teurer als bei T-Mobile, kein VoIP in allen Tarifen, kein Tethering in allen Tarifen (beides nur in den ganz großen), Netlock bei Vodafone vorhanden und kein Visual Voicemail, eines der coolen Features des iPhones. Und das gute Gerät selbst, kostet immer noch einen Haufen Asche und noch mehr als bei T-Mobile.

Endlich! Endlich, nach 3 Jahren darf ich auch mal zurück bashen. Danke, Vodafone und O2. You made my day!

Hanging Monk
Beam me up!