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Donnerstag, 7. August 2008

Über die Maße…

12:51 Uhr 3 Kommentare

Das Sommerloch ist da und einige der wenigen Themen, mit denen es gestopft wird, drehen sich um’s iPhone … und ich trage auch noch etwas dazu bei.

In der heute eingetroffenen T-Mobile Rechnung wird zum ersten mal die verbrauchte Datenmenge aufgeführt! Warum ich das erwähne? Dazu komme ich jetzt!

Ich habe für mein iPhone den Complete M-Vertrag. 100 Minuten im Monat frei zum verquatschen und 40 SMS mit denen ich Freunde bombadieren kann. Ach ja, eine Datenflatrate ist auch dabei. Damals … ja damals am 9. November 2007 war das Wort “Datenflatrate” mit einem Sternchen versehen. Im Kleingedruckten hieß es, dass diese “Datenflatrate” in meinem Vertrag ab einer verbrauchten Datenmenge von 300 MB auf ISDN-Niveau gedrosselt wird. Mit dem gleichen Atemzug wurde aber auch erwähnt, dass diese Drosselung nicht in Kraft treten würde.

Heute, in den Tagen, wo das iPhone 3G mit UMTS auf dem Markt ist, dieses nicht mehr schlappe 200 kbit/sec über das Mobilfunknetz saugt, sondern 3600 kbit/sec, redet niemand mehr davon, dass nach Überschreitung die Transferrate nicht gedrosselt wird.

Meiner einer, der die SIM-Karte nur im iPhone nutzt, denkt sich, dass 300 MB im Monat doch richtig viel sind. Unmöglich soviel zu verbrauchen! Wie denn auch? Alle 15 Minuten wird nach neuen eMails gepollt und ab und zu eine kleine Webseite aufsuchen, kann niemals 300 MB im Monat ausmachen.

Wie oben schon erwähnt, wird jetzt in der Rechnung die verbrauchte Datenmenge aufgeführt. Online ist im Einzelverbindungsnachweis jedes einzelne Kilobyte zu sehen. Dort sieht man auch, dass mit 100kb Blöcken abgerechnet wird. Das heisst, dass beim beenden einer Datenverbindung auf die nächsten 100kb aufgerundet wird, spätestens aber am Ende des Tages.

Ich ging aber davon aus, da das iPhone “always on” ist, immer am Ende des Tages aufgerundet wird. Laut der Rechnung aber nach jedem pollen der eMails. Obwohl eine Abfrage der eMails höchstens 1 oder 2kb ausmacht, werden 100kb von den 300.000 freien Kilobyte aufgezehrt. Bei mir macht das, bei dem oben erwähnten Intervall von 15 Minuten, bei einem Monat mit 31 Tagen, volle 298 MB! Bleibt also nicht mehr viel Luft für andere überflüssige und unnütze Spielereien für die das iPhone gedacht, wie z. B. surfen.

Mein Verbrauch lage letzten Monat bei 389 MB, was soviel heißt, dass ich der Geschwindigkeitsdrosselung unterworfen wurde, obwohl ich in Wirklichkeit gerade mal 1/100 abgerufen habe. Und ich habe keine Idee, wie ich dem iPhone beibringen kann, die Datenverbindung nicht dauernd zu kappen.

Wie hoch lag denn euer Verbrauch im letzten Monat? Und wie geht ihr mit dieser Einschränkung um? Oder gibt es einen Tipp, wie man die Datenverbindung länger aufrecht erhalten kann?

Dienstag, 22. Juli 2008

WP-Client im App-Store

10:50 Uhr 1 Kommentar

Seit heute gibt es im iPhone App-Store und das kostenlos. Bei mir stürzte dieser permanent ab. Ein Neustart des iPhones brachte zunächst auch nichts. Der Fehler tritt dann auf, wenn man deutsche Umlaute im Text eingibt. Umlaute müssen daher im HTML-Code eingegeben werden.

Dies ist aber nun mein erster Eintrag mit dem Client. Alles ist sehr einfach gehalten, aber ausreichend. Bilder kann man auch hiermit posten.

Ich hoffe, dass an der Stabilität noch gefeilt wird und Umlaute unterstüzt werden.

photo

Samstag, 19. Juli 2008

iPhone Firmware V2.0

21:34 Uhr 1 Kommentar

Seit nun einer Woche gibt es das iPhone 3G und damit einhergehend die Firmware V2.0 für das iPhone 3G sowie für alle iPhone 2G Besitzer. Als grossartige Neuerung gibt es den App-Store, der es diesmal erlaubt zusätzliche Programme auf das iPhone zu spielen ohne irgendwelche Umwege über einen Jailbreak gehen zu müssen.

Meine aktuellen Favoriten unter den Programmen sind folgende:

  • AIM - Ein AIM/ICQ Instant-Messanger für das iPhone. Einfach zu bedienen und billiger als SMS schreiben. Problem von AIM, wie bei allen Programmen aus dem App-Store ist, dass diese nur aktiv sind, wenn diese im Vordergrund sind. Wird der Home-Button gedrückt oder ein anderes Programm gestartet, ist man sofort offline
  • Enigmo - nettes, kleines Knobelspiel, bei dem man Tropfen aus einem Behälter in einen Zielbehälter mit verschiedenen Gerätschaften bugsieren muss.
  • Facebook - Die Mutter von StudiVZ. Mit dem Programm ist Facebook sehr einfach auf dem iPhone zu bedienen.
  • Remote - per WiFi lässt sich iTunes auf dem Rechner oder AppleTV fernsteuern.
  • Shazam - Die Killerapplikation und dazu noch kostenlos. Mal wieder ein Lied im Radio gehört und der Moderator hat den Titel nicht angesagt? Diese Software erkennt sie!
  • ShoppingList - Vorher immer die Notizen verwendet für die Einkaufliste, aber dieses Tool machts etwas einfacher.
  • Super Monkey Ball - Geschicklichkeitspiel in dem man einen Affen vom Start zum Ziel steuern muss. Gesteuert wird durch Bewegungen des iPhones.
  • Tuner - Webradio über das iPhone hören. Läuft flüssig mit WLAN und mit gutem EDGE-Empfang. Ich denke, UMTS ist bestens hierfür geeignet. Aber vorsicht - im Complete M Vertrag von T-Mobile sind nur 300 MB inklusive und diese hiermit schnell aufgebraucht.
  • Twitterific - Ein Twitter-Client. Und ja ja, ich habe das “twittern” eigentlich aufgegeben, aber hiermit fange ich sogar wieder an Tweets zu lesen und ab und zu etwas zu schreiben.

Neu ist auch, dass das iPhone nun zu Exchange-Servern Verbindungen herstellen kann und eMails gepusht werden können. Ersteres ist für mich uninteressant, da ich keinen Exchange-Servern habe und zweites scheint nur mit dem neuen Apple-Dienst MobileMe zu funktionieren, obwohl jeder IMAP-Server mit IMAP-IDLE auch pushen kann. Mein altes Sony Ericsson M600i beherrschte schon IMAP IDLE und ich erhielt innerhalb von Sekunden nach Ankunft der eMail auf den Server diese direkt ins Gerät gepusht. Leider hat Apple - bewusst oder unbewusst - diese Funktion in die neue Firmware nicht integriert. Eine Möglichkeit dies doch noch zu bekommen wäre Z-Push, dass das Activ Sync Protokoll simulieren soll, aber das habe ich noch nicht getestet.

Das Wörterbuch des iPhones wurde anscheinend auch überarbeitet … aber nicht zu seinem Vorteil. Einmal sind nach einem Update alle angelernten Einträge über Board und nun will das iPhone alle Wörter mit Umlauten versehen, z. B. will es aus “aber” ein “äber” machen usw.

Weiter empfinde ich das iPhone seitdem auch sehr zäh. Die flüssige Bedienung von einst ist auch nicht mehr da und teilweise hängt das iPhone über mehrere Sekunden, z. B. wenn man das Adressbuch aufruft. Hoffentlich wird hier bald nachgebessert.

Und wenn wir gerade schon beim iPhone sind: Mein Jammern in Richtung T-Mobile ist auch nicht angekommen. Ich hoffte, dass die Upgradegebühren für iPhone 2G-Kunden unter 10 Euro pro Monat Restvertragslaufzeit liegen würden. Ergebnis war, dass diese um 50% auf 15 Euro erhöht wurden. Mir ist das 3G dieser Upgrade-Preis nicht wert. Mein Cousin hat es mir heute gezeigt. Es liegt sehr gut in der Hand, die aktuelle Position wird in Google Maps dank GPS sehr genau und schnell angezeigt und surfen per UMTS ist der knaller. Aber das war es auch schon mit den Verbesserungen! Daher bleibe ich bei meinem iPhone 2G …. und wie alle Pro-Geräte hat mein 2G die Alu-Schale ;)

Mittwoch, 18. Juni 2008

iPhone 3G Upgrade bei T-Mobile

21:30 Uhr 6 Kommentare

Dass das neue iPhone 3G in Deutschland wieder exklusiv von T-Mobile vertrieben wird, ist ja schon seit ein paar Tagen bekannt. Die Neuheiten die das neue iPhone bietet sind, natürlich, weltbewegend. Auf Apple’s WWDC ging sogar ein Raunen durch die Menge, als Steve Jobs ankündigte, dass der Kopfhöreranschluss nun nicht mehr versenkt ist und dadurch normale Kopfhörer benutzt werden können. Auf die Idee ist vor Apple noch niemand gekommen.

Neben der Kunststoffrückseite ist die Umstellung auf UMTS interessant, sowie GPS. Der Rest bleibt gleich … fast. Der Preis wird gesenkt! So ist es möglich das Smartphone ab €1 zu bekommen - der jetzt vorhandenen Subvention sei Dank!

Also ich am Erscheinungstermin letztes Jahr am 9. November 2007 in den T-Punkt stürmte, durfte ich noch den vollen, unsubventionierten Preis berappen - aber gleichzeitig einen 24 Monatsvertrag abschliessen. Da aber die sogenannten “Early Adoptors” - also Erstkäufer - nicht ganz vergrault werden sollen, dass jetzt ein neueres und billigers Modell zu haben ist, darf man seinen Vertrag von damals vorzeitig verlängern. Eine wirklich nette Geste!

In den T-Mobile FAQs steht dazu, dass man seinen iPhone Vertrag länger als sechs Monate haben und einen Ablösebetrag zahlen muss, um das neue iPhone zu bekommen. Bisher verlangte T-Mobile für jeden noch zu laufenden Vertragsmonat €10. Dies hängt damit zusammen, dass Handies anderer Hersteller mit der Monatsgrundgebühr subventioniert werden und somit billiger angeboten werden können.

Aber das iPhone 2G wurde nicht subventioniert. Wenn T-Mobile nun auf die glorreiche Idee kommt, den ersten Kunden so zu den bereits gezahlten €399 bis zu weitere €180 abzuknöpfen, werde ich mir es dreimal überlegen, dass neue iPhone zu kaufen und somit gleich auf den Nachfolger des Nachfolgers warte.

Zum Glück ist hier aber noch nicht ein Wort von T-Mobile gesprochen worden und ich hoffe sehr stark, dass die Entscheidung positiver ausfällt, als von mir hier beschrieben!

Montag, 9. Juni 2008

WWDC 2008

22:21 Uhr Keine Kommentare

iPhone 3G

… oder was Apple neues hat. Vorgestellt wurde in den zwei Stunden nichts unerwartetes.

Mobile ME ersetzt .Mac und wird im Jahr €79 kosten. Es bietet Push-eMail, 20 GB Speicherplatz und hält die eMails, Kontakte, Gallery und Kalender zwischen dem iPhone / iPod Touch, dem ME-Account und dem Heimrechner synchron.

Weiter gab es iPhone Software 2.0 zu bestaunen. Das Update kostet $10 für iPod Touch Besitzer und ist kostenlos für iPhone-Eigner. Integriert ist - natürlich - Mobile Me. Der Abgleich mit Microsoft Exchange Servern ist integriert, genauso wie Cisco VPN. Der Business User wirds danken! Ab 2.0 kann man Powerpoint Präsentationen öffnen (endlich kann ich dir Witz-eMails auch im iPhone ansehen ;) ). Neu wäre dann der Taschenrechner (das ist mal ‘ne News wert), Kontakte können durchsucht werden (wer hat soviele Kontakte im iPhone??) und eMails lassen sich nun paketweise löschen.

Nicht zu vergessen ist natürlich der App-Store. Zusätzliche Programme stehen zur Installation bereit. Sind diese kleiner als 10 MB dürfen diese übers Mobilfunknetz wandern und alles darüber benötigt iTunes oder WiFi. Die Spiele, welche präsentiert wurden, machten einen interessanten Eindruck und wir dürfen gespannt sein, was noch an nützlichen Programmen auf uns wartet.

Der Kracher war natürlich das 3G-iPhone. Jeder hat damit gerechnet und der Boom-Effekt kam zum Schluss. Ab $199 wird es in der 8GB Variante angeboten. Die Rückseite gibt es im schwarzen oder weissen Kunststoff und es sind keine speziellen iPhone Kopfhörer nötig. UMTS sei Dank werden die Webseiten nun auch schneller aufgebaut. Bleibt zu hoffen, dass es ein Upgrade-Paket für alle EDGE-iPhone User bei T-Mobile gibt.

Das Liveblog zum Event gibt es noch bei Apfelquak!

Glücksmomente

17:45 Uhr Keine Kommentare

Es gibt einfach miese Tage im Leben, aber auch welche, die einfach da sind, um die Tage wieder gut zu machen, über die man sich geärgert hat.

Auf dem morgendlichen Weg zu Arbeit fuhr ich mit dem Auto zum Bahnhof um selbiges dort auf dem Schotterparkplatz abzustellen. Ich stellte den Wagen ab, öffnete die Autotür und schaute auf den Schotter und sah ein paar Kopfhörer. Mein erster Gedanke war:

Welcher Vollidiot hat seine Kopfhörer hier verloren und wickelt diese auch noch genauso auf wie ich?

Der Idiot war wohl ich - vor über 11 Tagen davor. Denn was dort lag, waren meine verlorenen V-Moda Kopfhörer und dort lagen sie wie ich sie zuletzt in meine Hosentasche gesteckt habe. Diese funktionieren noch einwandfrei und haben nur zwei kleine Kratzer und jede Menge Sand in den Gummipfropen abbekommen.

Egal, ich kann endlich wieder Musik hören…

Donnerstag, 3. April 2008

iPhone für 99 Euro

15:24 Uhr Keine Kommentare

Wer in den nächsten Tagen ein iPhone kaufen möchte, der sollte dies in der Zeit vom 7. April bis 30. Juni tun. T-Mobile bietet in diesem Zeitraum das iPhone für 99 Euro an.

Mittwoch, 26. März 2008

iPhone-Klingeltöne per Podcast-Abo

13:35 Uhr 1 Kommentar

Muss ich mir heute Abend mal genauer ansehen. Klingeltöne per Podcast-Abo direkt aufs iPhone.

UPDATE:
Noch mehr Klingeltöne per Podcast gibt es bei Nakko.com Unter obigen Link gibt es nur den “Mosikto”-Klingelton und für diesen bin ich wohl schon zu alt!

Mittwoch, 19. März 2008

Es war einmal…

22:53 Uhr 1 Kommentar

Es waren einmal der Martin und der Christoph. Die hatten einiges gemeinsam. Beide schlossen ihr Weblog und ihre letzten Worte waren, dass sie das neuste Spielzeug aus Cupertino nur in der abgespeckten Form brauchen. Nichts und niemand konnte sie davon abhalten einen iPod Touch zu kaufen. Sie kauften und taten glücklich und schlossen ihre Pforten.

Doch ein kleiner Steve klopfte mit einem Hammer von innen an ihren Kopf und sagte, dass eine Touch-Oberfläche gut, ein mobiler Kalender hilfreich und Musik hören schön ist. Aber der kleine, hämmernde Steve wollte mehr und gab keine Ruhe. Steve wollte auch telefonieren und hämmerte und klopfte.

Es gingen vom 9.11.2007 einige Monate ins Land. Zuerst gab der Christoph dem kleinen Steve nach und heute auch der Martin. Beide bestellten sich ein Apple iPhone und leben heute (hoffentlich) glücklich und zufrieden … bis zur nächsten Keynote!

;)

Mittwoch, 30. Januar 2008

New York Trip

17:02 Uhr 2 Kommentare
New York Skyline

Es ist ja nicht zu überlesen, daß ich von unserem New York Trip wieder zurück bin. Wir waren vom 4.1. - 11.1.2008 in New York City - genauer gesagt in Manhatten.

Anreise
DSCN0137.JPG Los ging es am 4. Januar gegen 8:30 Uhr ab Hamburg mit der Lufthansa. Wir hatten keinen Direktflug, da Lufthansa diese nur ab Frankfurt und München anbietet. Für uns ging es über München und unser Flug hatte ein wenig Verspätung. Der Anschlußflug zum JFK / New York war aber sehr knapp geplant, so daß wir sehr in Eile waren, um vom Ankunftsgate G, durch die Sicherheitskontrollen, zum Abflugsgate H zu kommen. Es war knapp, aber den Flug haben wir gerade noch bekommen.

Die eigentlich 8,5 Stunden Flug nach New York selbst waren unspektakulär.

In den USA angekommen wurden wir bei der Border Control mit einem freundlichen “Schönen Urlaub” verabschiedet und zur Subway entlassen.

Der erste Eindruck der Subway ist … seltsam. Es mag daran liegen, daß ich übermüdet war, aber ich fühlte mich beobachtet und etwas Panik kroch den Rücken hoch. Die Fahrt mit der Sub ähnelte eher einer Fahrt mit einer Holzachterbahn und ich war froh, daß wir unser Ziel nach ca. 30 Minuten erreichten und das Hotel in der Nähe lag.

Übernachtung
DSCN0140.JPG Geschlafen haben wir im Pod Hotel, welches auf der 51th Street East, zwischen der 2nd und 3rd Avenue liegt. Das Hotel liegt perfekt in Upper Midtown und es sind nur ein paar Gehminuten zu zwei verschiedenen Subways. Um die Ecke ist das Empire State Building und die Grand Central Station.

Wir hatten ein Doppelzimmer, welches mit Toilette und Dusche ausgestattet war. All dies ist auf 9qm untergebracht. Klingt jetzt vielleicht etwas klein, aber es reicht vollkommen für einen New York Trip aus, da man auf dem Zimmer nur zum schlafen ist. Dafür schlug das Zimmer auch nur mit $120 unter der Woche und am Wochenende mit $175 auf die Kreditkarte. Andere Hotels verlangen deutlich mehr oder es wird von Bewertungsseiten im Internet davon abgeraten, da man sich jeden Abend mit den Bettwanzen gute Nacht sagt. Das Pod - wie es viele nennen - ist dagegen komplett renoviert und sauber. Und um dem Namen alle Ehre zu machen, ist auf dem Zimmer ein Radiowecker mit iPod-Anschluss zu finden.

Sightseeing
Im Vorfeld haben haben wir uns den Vis a Vis Reisführer über New York bei Amazon bestellt (gerade wohl nicht verfügbar). Der Reiseführer ist sehr empfehlenswert und sollte vor Abreise studiert werden um einige Wegrouten und Must-See-Events herauszusuchen. Wer die Stadt aber sieben Tage zu Fuß erkunden will, sollte gemütliches Schuhwerk und sehr viel Ausdauer haben.

Eine günstige und gemütliche Alternative sind die Hop On / Hop Off Busse. Dort bekommt man für einen Pauschalpreis eine Busrundfahrt und Zugang zu den meisten Sehenwürdigkeiten. Wir haben uns für eine Up- und Downtowntour für $80 bei den Jungs mit den gelb/blauen Jacken entschieden. In dem Preis war der Zugang zum Empire State Building enthalten (Einzelpreis: $20), Fahrt zur Statue of Liberty und Ellis Island (Einzelpreis: $7), mit der Circle Line einmal um Manhatten rum (Einzelpreis: $20), Nachtfahrt und die besagte Up- und Downtowntour.

Empire State Building
Wenn man keine Busrundfahrt macht, in der das Empire State Building enthalten ist, kostet die Auffahrt auf die 86te Etage $20. Man sollte sich möglichst früh auf den Weg machen, da man sonst sehr, sehr lange warten muss, bis man oben ankommt. Wir waren um 8:30 dort und mussten nicht warten. Vom Empire State hat man den kompletten Ausblick auf Manhatten und dies sollte man nicht verpassen. An sonnigen Tagen hat man wohl einen 140 km weiten Ausblick in die angrenzenden Bundesstaaten.

SoHo
SoHo bedeutet “South of Houston Street” und bezeichnet einen Stadtteil von Manhatten. Man sollte einfach durchlaufen und die Atmospähre genießen.

Battery Park
Der Battery Park ist ganz im Süden von Manhatten in Downtown Manhatten und dort legt auch die Staten Island Ferry ab, sowie die Fähre zu Liberty Island und Ellis Island. Das East Coast War Memorial ist dort auch zu finden und im Park selbst laufen einem sogar Eichhörnchen über die Füsse.

Staten Island Ferry
Die Fart mit der Fähre ist kostenlos und befördert einen an Miss Liberty vorbei. Staten Island selbst haben wir uns nicht angesehen.

Miss Liberty
Eine Fähre fährt Liberty Island und danach Ellis Island an. Wir haben von der Fähre aus nur Fotos der Freiheitsstatue gemacht und sind direkt weiter zu Ellis Island gefahren.

Ellis Island
Ellis Island ist heute ein Museum, aber es war lange Jahre Sitz der Einreisebehörde der Stadt New York. Bis zu 50% der US-Bürger können ihre Wurzel bis zu Ellis Island zurückverfolgen. Das Museum erzählt die Geschichte der Immigration in die USA und zeigt an einigen Stellen, das Europa anscheinend vollkommen unbekannt ist - zumindest die Schweiz. Einmal gehört die Schweiz zu Osteuropa, dann zu Nordwesteuropa.

American Museum of National History
DSCN0703.JPG Das Museum liegt westlich des Central Parks und ist aus dem Film “Nachts im Museum” mit Ben Stiller bekannt. Alles ist schwer in Worte zu fassen, aber es gibt sehr, sehr, sehr viel zu sehen. Eine Etage ist nur für Dinosaurier reserviert, eine weitere geht auf die Geschichte der einzelnen Regionen der Welt ein. Gum Gum aus “Nachts im Museum” ist auch zu finden und ist eine Statue von den Osterinseln. Aus verschiedenen Safari-Expiditonen findet man ausgestopfte Tiere, die sehr lebensecht aussehen. Und brandneu ist die Wasserwelt in der als Highlight ein nachmodellierter Blauwal in Lebensgröße unter der Decke hängt.

Downtown- & Uptowntour
Die beiden Touren muss man mitmachen, wenn man wirklich alles sehen will und dazu noch alles genau erklärt bekommen möchte. Bei der Downtowntour wird einem das Finanzviertel, wie die Wallstreet, Soho, Midtown und der ganze Rest südlich des Central Parks gezeigt. Die Uptowntour fährt westlich des Centralparks Richtung Norden, durch Harlem und östlich am Central Park wieder zurück. Man erfährt, wo die Stars wie Yoko Ono und Seinfeld wohnt, sowie wo die ganzen TV-Studios untergebracht sind.

Nighttour
DSCN0636.JPG Wieder ein Hightlight was man mitmachen muss. Die Tour startet auf dem Timesquare, am Emire State vorbei über die Manhatten Bridge, da die Brooklyn Bridge von Bussen und Trucks nicht befahren werden darf. Es wird ein Stop zwischen der Brooklyn Bridge und der Weltzentrale der Zeugen Jehovas eingelegt um Skylinefotos zu machen.

Bei diesen Bustouren sitzt man oben im Doppeldeckerbus. Unserer war offen und auf meiner Kopfhöhe kam mir bei der Rückfahrt ein Schild entgegen. Wenn meine Frau nicht gewesen wäre, hätte ich jetzt einen blauen Fleck, der Gesichtsgroß wäre. Noch einmal Dank für ihr schnelles Eingreifen.

Shopping
Shoppen sollte man in New York auf alle Fälle und bei dem derzeitigen Wechselkurs von $1,47 für jeden Euro lohnt es sich doppelt. Wir sind über zwei Einkaufsmeilen gezogen. Einmal durch Soho (mehr ein Shopping-Gebiet) und dann die 5th Avenue. Letztere ist mit teuren Geschäften gepflastert, wie Gucci und Rolex, aber auch mit normalen Stores, wie Abercrombie und Fitch, Apple oder Armani Exchange.

Apple
DSCN0476.JPG Ich zerrte meine Frau in alle drei Hallen des heiligen Steve. Zu finden in SoHo auf der Prince Street, auf der 14th Street in Greenwich Village und auf der 5th Avenue. Der bekannte Glas-Cubus ist auf der 5hth Avenue und in Greenwich ist der neueste Store von Apple. Meiner Meinung nach ist das Personal auf der 5th Avenue am schlechtesten motiviert und informiert. Da überzeugte mich Soho um einiges mehr. Die grösste Auswahl und über drei Etage geht es in Greenwich her.

Ich wollte die iPhone-Kopfhörer von V-moda haben und musste mehrmals in die Shops, da diese immer vergriffen waren und keiner der Shops mir mitteilen konnte, wann wieder neue eintreffen. Am vorletzten Tag war ich mal wieder im Shop auf der 5th Avenue. Der schlecht informierte Mitarbeiter wusste nicht einmal, wo die Kopfhörer normalerweise hängen und wies mich ab, da diese aus seien. Ein weiter, von mir angesprochene Mitarbeiter, konnte mir direkt welche in die Hand drücken, da diese wohl schon am Vortag eingetroffen waren und auch regulär aushangen.

Abercrombie & Fitch
DSCN0854.JPG Die Marke, die es in der alten Welt noch nicht gibt und wäre Stefan Raab nicht, auch gänzlich unbekannt in Deutschland wäre. Der Laden ist auch auf der 5th Avenue, etwas weiter südlich des Apple Stores. Die Mädels erwartet ein nur mit Jeans bekleidetes Männermodel und die Kerle die netten Verkäuferinnen. Sonst ein sehr abgedunkelter Laden, bei dem die Klamotten mit Spots angestrahlt und mit “Abercrombie & Fitch Spritz on Clothes” (leider unverkäuflich) parfümiert werden. Dafür, daß es eine Hypemarke ist, ist das Zeugs dort sehr günstig und man muss sich auf alle Fälle eindecken.

Macy’s
DSCN0336.JPGMacy’s behauptet über sich selbst, dass es der grösste Shop weltweit sei. Kann auch gut sein, denn der Komplex ist ein Block gross (rund 150m x 50m) und 8 Stockwerke hoch. Die Auswahl an Markenklamotten ist riesig, sowie Schmuck, Parfüms, sowie Einrichtungsgegenstände. Natürlich ist auch ein McDonald’s, Starbucks sowie einige andere Freßläden untergebracht.

In der ersten Etage bekommt man als Ausländer nach Vorlage des Reisepasses einen Gutschein, der eine Woche gültig ist und 11% Rabatt gewähren soll. Es wird aber nur die Mehrwertsteuer erlassen, die 8,38% beträgt.

Sonstige
Es gibt natürlich noch mehr Läden. Wir waren noch im Shop der New York University in Soho und noch viele mehr. Einfach die 5th Avenue entlang laufen und durch Soho und man wird fündig.

Kulinarisches
Wer glaubt, in den USA gibt es nur Burger und Hot Dogs wird in New York eines besseren belehrt. Mir schmeckten die Pastrami-Bagels (ich sollte eine Kette in Deutschland mit Bagels aufmachen ;) ), der Käsekuchen New York Style und die Sandwiches. Ersparen kann man sich dafür die Hot Dogs.

Was man noch wissen sollte ist, daß die kleinste Cola beim Burgerbräter 0,5l sind und beim Maxi-Menü 2l Cola ausgschüttet werden. Die Hälfte der Drinks bestehen aus Eis, aber man kann diese auch ohne bestellen. Dies rate ich jedem, da das Eis, genauso wie das Leitungswasser, gechlort ist und sehr an das Schwimmbad erinnert.

Kleine Randnotiz: Auf Manhatten gibt es nur 19 Tankstellen, aber 177 Starbucks. Ungefähr alle 300 Meter kann man in ein Starbucks, welche alle mit T-Mobile Hotspots ausgestattet sind. Wer eine T-Mobile Hotspot Flatrate hat, kann direkt lossurfen.

Was noch?
Ich würde sofort wieder hinfliegen. Dieser Städtetrip hat mir bisher am meisten Spass gemacht. Wer jetzt auch vor hat, nach NYC zu fliegen und dies demnächst auch macht, möge mir bitte ein Bild mitbringen, die an einem Stand neben dem Apple Store auf der 5th Avenue verkauft werden. Auf dem Foto sieht man einen Bettler der ein Schild in der Hand hält auf dem steht: “Ninjas killed my family. Now, I need money for kung fu lessons”. Unser Bar-Bestand an Dollars ging leider am letzten Tag zur Neige, so dass wir uns dieses nicht mehr leisten konnten.