Einträge getagged als ‘Pech’

Abgeheftet in: Aus dem Leben | Tags: , | 16:10 Uhr | 0

Glück und Pech liegen nah beieinander!

4
Oktober

So oder ähnlich denke ich, wenn ich darüber nachdenke, was mir am Wochenende widerfuhr.

Meine Frau und ich waren in Dänemark, besuchten Freunde und die Stadt Kopenhagen. Bisher also nicht wirklich spektakulär. Als wir Montags abreisten, wollten wir Ticket für die Fähre in Dänemark kaufen. In Deutschland gab es mehrere Ticketautomaten direkt an der Fähre und es war kein Problem mit Euro oder dänischen Kronen zu bezahlen. In Dänemark selbst stand nur ein Automat munter an der Bahnhaltestelle in Rødby rum, welcher nach der ersten Begutachtung nur Bahntickets ausspuckt und obenddrein nur dänische Kronen annimmt. Wir dachten uns also, daß es noch Ticketautomaten kurz vor der Fähre gibt — welche auch Euro schlucken. Dem war leider nicht so, als wir den Herrn Kontrolleur fragten. Dieser verwies an diesen dämlichen Automaten am Eingang, welcher ca. 10 Minuten Lauferei entfernt war und was auch bedeutete, daß wir knapp 45 Minuten auf die nächste Fähre warten müssten.

Gedanklich hatte ich mich damit abgefunden, als uns der Kerl auf die Fähre winkte und zeigte, daß ihm unsere Ticket egal seien. Das nenne ich mal freundlich und einen nette, glückliche Geste.

In Deutschland angekommen wollte ich unser Parkticket für die drei Tage parken zahlen. Der Automat verweigerte die Annahme des Tickets — warum auch immer — denn bei jedem anderen funktionierte es. Ich überlegte schon, wie lange es wohl dauert, bis Hilfe über den Notknopf käme, als mir auffiel, daß die Ausfahrtschranke geöffnet war, da diese defekt war. Ein Techniker machte sich daran zu schaffen und heute war wohl frei parken. Bei sovielen positiven Zufällen hätte ich bestimmt den Lotto-Jackpott am Wochenende geknackt ;-)

Um zurück nach Krefeld zu kommen, fuhr ich wieder mit meinem Haus– und Hoffahrer Carsten am Dienstag Abend zurück. Da es ihm aus einigen Gründen nicht sehr gut ging, bat er mich, daß ich die Strecke nach Düsseldorf zurück fahren solle — als Dankeschön war für mich die Fahrt kostenlos und ich mußte mich nicht an den Spritkosten beteiligen.

Dann war es aber auch schon vorbei mit der Glückssträhne. Statt von Düsseldorf aus in Richtung Krefeld zu fahren, fuhr in entgegengesetzt nach Köln wo erst einmal laaaaaaaange keine Ausfahrt zum wenden kam. Als diese kam und ich an dem Autobahnkreuz wo ich mich verfuhr bereits wieder vorbei war, fiel mir ein, daß ich noch etwas wichtiges in Carstens Auto vergessen hatte. Also drehte ich abermals und fuhr zurück zu ihm. Auf dem Weg dorthin wurde ich in Düsseldorf von einem Starenkasten geblitzt — ich schätze, daß es 20 km/h zuviel waren. Da war es wohl vorbei mit der „Glückssträhne“ :-(

Na, wer errät als Erster, wo ich mich jetzt am liebsten hinbeissen möchte? Bitte in den Kommentaren mitteilen…

Abgeheftet in: Aus dem Leben | Tags: | 20:05 Uhr | 0

Ein Tag zum verwünschen

9
Mai

Heute war so ein Tag, den man am liebsten für immer vergessen möchte!

Einmal sind an meinen geraden gelieferten Sneaker die Schlaufen gerissen. Kein Problem eigentlich, da sie ja direkt beim ersten benutzen auseinander fielen. Sollten also ohne Probleme umgetauscht werden.

Dann wurde heute auf der Arbeit nur schlechte Laune verbreitet und zwei Kollegen schafften es, obwohl sie nur kurz anwesend waren, die Stimmung von sechs Kollegen nachhaltig für die nächsten Wochen zu verderben. Glückwunsch! :-(

Als wenn das nicht reichen würde, wurde ich heute informiert, daß mein bestellter Anzug, welcher in ein paar Tagen geliefert werden sollte, mit der Auslieferung noch einige Tage verzögert.

Es reicht langsam? Ja? NEIN! Mein alter Serverhouser, wurde Ende 2004 von einer Berliner Firma übernommen. Mit diesen habe ich keinen Vertrag abgeschlossen. Dies hielt seinerzeit die Firma nicht davon ab, mir Rechnungen zu stellen ohne Leistungen zu erbringen. Das gipfelte dann darin, daß diese mir ein Schreiben von einem Inkasso Büro zukommen liessen. Mein Rechtsanwalt schrieb diesem einen netten Brief und dann war Ruhe… bis heute. Gleiche Firma, neues Inkasso Büro — wieder muß ich zum Rechtsanwalt.

Wenn jemand den Names eines Serverhousers aus Berlin haben möchte, den man definitiv meiden sollte, melde sich bitte bei mir.

Schade, daß der Tag noch nicht rum ist…

Abgeheftet in: Aus dem Leben | Tags: | 21:02 Uhr | 0

Murphy’s Law

20
Februar

Langsam glaube ich wirklich, daß es o. g. Gesetz gibt!

Erst zerlegt sich meine dBox selbständig. Es war zwar „nur“ eine Kabel-Box, aber ich war zufrieden, daß es ein bessere Bild liefert, als das analoge Kabel-Signal. Diese wird seit Freitag aber nur noch als Sat-Box erkannt und ein Software-Update brachte keine Besserung. Jetzt ist wohl erst einmal Sendepause … :-(

Dann habe ich mir letzte Woche eine Peppercon eRic Remote Management Karte bestellt. Diese ist dafür da, daß meinen seinen Server bedienen kann, als würde man mit Tastatur, Maus und Bildschirm direkt davor stehen, kann einen Reset ausführen, falls der Server mal hängt, etc.. Die Karte habe ich mir nur gekauft, da ich gegen Ende letzten Jahres knapp hintereinander mehrere Probleme hatte, die es erforderten zum Rechenzentrum zu fahren und einen Techniker zu bemühen.

Diese Karte wurde heute geliefert! Wer errät wann der Server ausgefallen ist? GENAU! Vorgestern! Der Techniker war nicht greifbar, meine Karte noch nicht eingebaut und so kam es, daß mein Server bis gerade nicht erreichbar war.

Ich wette darauf, daß — sobald die eRic-Karte eingebaut ist — der Server ein Jahr keine Ausfallerscheinungen mehr hat … Murphy’s Law eben .…

Hanging Monk
Beam me up!