Einträge getagged als ‘Spam’

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Suchmaschinenoptimierung von DiWe Media

11
März

Ich wundere mich eigentlich selten über etwas, aber ab und zu kommt es sogar bei mir vor.  So geschehen auch mit den in letzter Zeit häufigen Kommentaren, die hier aufschlagen. Viele der Kommentare, seit ungefähr Januar, hatten folgendes gemeinsam:

  1. Die Kommentare bezogen sich nur im weitesten Sinne zu dem Beitrag (eigentlich waren sie kompletter Schwachsinn)
  2. Der Kommentator verlinkte immer zu einer kommerziell aussehenden Seite

Mir wurde das langsam zu viel und so sah ich mir die Webseiten mal etwas genauer an. Hinter all dem steckt die DiWe Media GmbH aus Bad Neuenahr. Diese hat sich — laut eigener Beschreibung — auf Suchmachinenoptimierung spezialisiert. Dies sieht in der Realität so aus, dass sinnlose Kommentare in Weblogs wie meinem abgelassen werden, um den Pagerank bei den Suchmaschinen wie Google & Co nach oben zu pushen. So etwas nennt man Spam und ist einfach eine Sauerei.

So sehen das auch David, Ramón, Christian, Daniel, Mike, Dennis, Marcel genauso.

Ich habe alle Kommentare die auf das oben genannte Schema passten gelöscht oder zumindest den enthaltenen Link  gelöscht. Die ganze Arbeit der fleißigen Blödsinnkommenarschreiber ist nun im Nirvana. Ich hoffe die DiWe Media GmbH unterlässt das schreiben der Kommentare hier und sollte sich im klaren sein, dass man so nur seinem Ruf schaden kann und auf lange Sicht keinen Erfolg erzielt.

Abgeheftet in: Website | Tags: , | 09:04 Uhr | 3

Erster Spam

17
April

Erster Statusbericht nach 14 Stunden an der Spamfront!

Ein Spamkommentar ging gerade durch. Dieser verwies irgendwohin auf Yahoo und warb für Poker. So dumm war dieser Spambot wohl nicht.

Update 18.04.08 13:32 Uhr
Aktueller Wasser– Spam-Stand: 355 geblockte  Spams. Sehr gut!

Abgeheftet in: Website | Tags: , , , | 18:04 Uhr | 2

Spambots are birdbrained

16
April

Spam im Weblog ist eine lästige Sache. Vor gut einem Jahr beschrieb ich zwei Ansatzmöglichkeiten, die damals noch in meinem umgebastelten Sunlog sich sehr gut gegen Spambots zur Wehr gesetzt haben. Als ich Anfang diesen Jahres auf WordPress umstieg, fiel diese Methode für mich weg, da es bis dahin kein geeignetes Plugin für WordPress gab und ich mich noch nicht eingelesen habe in das WP-Plugin-Schema.

Und als ob mich diese Spambots verspotten wollten, bekam ich Massen an Spam auf die oben gezeigten Abwehrmethoden.

Zum Glück gibt es aber den Sven aus Oberhausen. Er erhörte den Hilfeschrei der Bloggergemeinde und erstellte ein feines Plugin für WordPress aus meiner Idee. Heute habe ich es aktiviert und hoffe, das es sich gut gegen die bösen Spambots zur Wehr setzt. Um dem noch einen draufzusetzen habe ich noch ein Plugin gegen Trackbackspam aktiviert.

Für den absoluten Härtetest der beiden Erweiterungen, werde ich ab jetzt Akismet und Defensio deaktiveren. Diese haben viele normalen Kommentare als Spam erkannt, dass es nicht mehr schön war. Weiter dauerte es auch noch länger, bis der Kommentar abgesetzt war. Also, weg damit!

Ich hoffe mal, dass ich nicht nachher Millionen von sinnlosen Kommentaren für Viagra & Co im Blog habe, aber ich bin zuversichtlich, dass dies nicht so sein wird.

Abgeheftet in: Website | Tags: , , | 14:04 Uhr | 3

Beschämend

3
April

Da schreibt man sich die Finger wund über Vermeidung von Kommentar-Spams und gibt an, wie gut dieses System in dem selbstgebastelten Blog funktioniert. Und was passiert? Ich steige auf WordPress um und bekomme nun täglich zwei Spam-Kommentare die durchgehen und irgendso ein Heinz mit polnischer eMail-Adresse meldet sich hier täglich mehrmals als User an um kurz darauf wieder von mir gelöscht zu werden.

Ich werde mich sobald es meine Zeit zulässt, daran setzen und ein Anti-Spam-Plugin schreiben. Wer hilft mit?

Abgeheftet in: Website | Tags: , , , , | 16:12 Uhr | 2

Umzug auf WordPress geglückt!

24
Dezember

Ich habe ja schon vor einiger Zeit angekündigt, dass ich von meiner selbst geschriebenen Blog-Software auf WordPress umsteigen wollte. Hintergründe waren, daß mir die Zeit fehlte, meine eigene Sache weiter zu pflegen und normale Standards einzuplegen, die zu einer Blogsoftware gehören und Lücken und Fehler zu stopfen.

Seit gestern ist nun das Blog im alten Gewand aber neuer WordPress Engine online. Die alte Gallery bleibt erhalten und ich hoffe, daß die alten Links zu den Beiträgen weiterhin funktionieren. Bezeichnend ist es aber, daß ich mitte 2007 einen Artikel gepostet habe, wie man Kommentar-Spam am effektivesten Abwehren kann und ich nach fünf Minuten WordPress einen Spam-Kommentar reingedrückt bekomme. Ich sollte wohl nach meinen eigenen Ideen zur Spamabwehr ein Plugin basteln, wenn ich mich darin eingelesen habe.

Für mich fühlt es sich aber an, als wenn das Blog durch WordPress merklich langsamer geworden ist. Mag sein, daß ich es mir einbilde, mag aber auch sein, daß es an den ganzen Plugins liegt, die nötig sind, um meine alten Funktionalitäten wiederzuerlangen. An Plugins habe ich im Moment folgendes installiert:

  • Akismet (zur Spamabwehr)
  • Domain Mirror (da diese Seite über mehrere Domains erreichbar ist)
  • Google XML Sitemaps
  • Gravatar 2
  • Lightbox 2 (vorher über Mootools realisiert)
  • Mail From (damit abgehende Mails einen anderen Absender haben)
  • Clean Umlauts (Excerpts werden den deutschen Verhältnissen angepasst)
  • Postie (bloggen per eMail)
  • Redirections (einige alte, nicht mehr vorhandene Links werden auf neue Seiten umgelenkt)
  • Semmelstatz (Statistiken — bei mir jetzt die dritte Variante :neutral: )
  • Simple Tags (alle neuen Einträge werden nicht nur in Kategorien eingeteilt, sondern auch getaggt)
  • Subscribe to Comments (man wird bei weiteren Kommentaren zu beiträgen per eMail informiert)
  • Polls (Abstimmungen und Meinungsumfragen leicht gemacht)
  • WPG2 (zur Integration der Gallery)
  • WP Grins (damit Smileys einfach in den Kommentar eingefügt werden können)

Das Theme hat wahrscheinlich noch ein paar Ecken und Kanten und sieht nicht überall wie vorher aus. Wenn Anregungen und Tipps abzugeben sind, dann immer her damit.

Damit auch noch eine neue Funktion zum Einsatz kommt, starte ich direkt mal eine Umfrage :grin:

[Umfrage deaktiviert]

Abgeheftet in: Server | Tags: , , | 10:07 Uhr | 0

Spamassassin DNS Probleme

13
Juli

Ich bin nun seit Mittwoch krank und habe nichts besseres zu tun, als Heissgetränke zu mir zu nehmen und an meinem Server zu schrauben.

Spamassassin machte mir schon seit einige Zeit Probleme, doch hatte ich bisher nicht die Lust, der Sache auf den Grund zu gehen. In den Log-Dateien kam immer der Fehler

spamd[13416]: dns: sendto() failed: Connection refused at /usr/lib/perl5/vendor_perl/5.8.8/Mail/SpamAssassin/DnsResolver.pm line 340

und Spamassassin benötigte ewig bis die eMail gescannt war. Ich tippte zu erst darauf, daß die DNS-Auflösung nicht mehr funktionierte, doch das konnte ich definitv ausschliessen.

Das Problem liegt an Spamassassin, bzw. der Perl-Klasse selbst. Es nimmt aus der resolv.conf nur den ersten, eingetragenen DNS-Server und versucht zu diesem eine Verbindung herzustellen. Schlägt dies fehl oder dauert dies zu lange, kommt der o. g. Fehler.

Ich habe nun den ersten DNS-Server Eintrag geändert und nun läuft wieder alles einwandfrei.

Abgeheftet in: Website | Tags: , , | 09:06 Uhr | 6

Fight the Kommentar-Spam — X-tended

7
Juni

Wie im vorherigen Beitrag beschrieben, sind Spambots extrem dumm, bzw. der Programmierer dieser hat in den Code der Bots nicht ausreichend Hirnschmalz gesteckt. Ist in der Regel auch nicht nötig, da Kommentarfelder und Gästebuchformulare sehr einfach aufgebaut sind.

Die hier nun weiter beschriebene Möglichkeit stammt nicht aus meiner Feder, sondern von dem Ersteller des Grundgerüsts meines Weblog-Systems Andreas Ahlenstorf. Vielen Dank nochmals, für diese — seit zwei Jahren — gut funktionierende Idee! Und es ist wieder nur ein Fingerzeig, wie man an das Thema herangehen kann und keine fertige Plugin Lösung. Falls jemand eine coded, egal für welches Weblogsystem, bin ich bereit, diese hier gern zu verlinken oder zu veröffentlichen.

Also, um es nochmals zu wiederholen und zusammenzufassen. Spambots sind dumm und füllen alles aus, was denen unterkommt. Spambots beherrschen aber keine Cookies und somit auch keine Sessions. Um es einfach auszudrücken, Spambots nehmen keine laufenden Daten mit, wenn diese auf deiner Webseite von einer Seite zur nächsten wandern.

Diese Tatsache ließ die Idee aufkommen, daß man den Input-Feldern nicht mehr den gleichen Namen, wie z. B. „author“, „commenttext“, „email“ oder „website“, sondern diesen immer wieder ändernde Hashwerte gibt, welche erst über eine Session ihrer richtigen Bedeutung, wie „author“, „website“, etc. zugeordnet wird. Das alles zur Veranschaulichung in ein kleines Beispiel gepackt. Vorher sah es immer so aus:

<input type=„text“ name=„author“ />

Über name=„author“ wird in dem dahinter liegenden Skript, welches dann den Kommentar wegspeichert, eine eindeutige Zuordnung hergestellt. Bei mir sieht es dagegen so aus:

<input type=„text“ name=„79bb89ba1bb6fbc26af7b31198731d10f85cefa8“ />

Der Zufallswert hinter name= ändert sich bei jedem Aufruf der Seite, die das Kommentarfeld aufweist. Eine eindeutige, wiederkehrende Zuordnung ist also nicht gegeben. Da dies aber nötig ist, um den Inhalt auch richtig speichern zu können, wird bei mir in der Session diese Zuordnung hinterlegt, so daß beim abschicken des Kommentares erst einmal in der Sessionvariable „nachgeschaut“ wird, daß z. B. der Input-Feld-Name 79bb89ba1bb6fbc26af7b31198731d10f85cefa8 für das Feld Author steht.

Ein Spambot, der keine Cookies beherrscht und somit auch die Session nicht mitführt, kann somit keinen Kommentar abgeben. Leider aber auch kein menschlicher Kommentator, der Cookies in seinem Webbrowser abgeschaltet hat. Aber kollaterale Schäden gibt es immer ;)

Diese o. g. Hashwerte müssen für jedes Kommentarfeld erstellt, in der Session hinterlegt werden und eindeutig sein. Mit PHP erstellt man diesen eindeutigen Hashwert so:

sha1(uniqid(rand(), true));

Diesen, bzw. da man es ja für alle Inputfelder erstellen muß, diese Hashwerte sichert man dann in der Session, z. B. wie hier:

$_SESSION[‘field‘][‘author‘] = sha1(uniqid(rand(), true));
$_SESSION[‘field‘][‘email‘] = sha1(uniqid(rand(), true));
$_SESSION[‘field‘][‘website‘] = sha1(uniqid(rand(), true));
$_SESSION[‘field‘][‘comment‘] = sha1(uniqid(rand(), true));

und gibt diese, logischerweise, seinem Webseiten-Template mit, damit dieses diese dann anstelle von „author“, „email“, etc. einfügt.

Wird nun ein Kommentar abgegeben, muß nun zwingend eine Session vorhanden sein. Ist diese nicht da, ist es mit ziemlicher Sicherheit ein Spambot. Wenn es kein Bot ist, also die Session vorhanden ist, geht man beim speichern den umgekehrten Weg und ordnet den Hashwerten wieder die eindeutige Bedeutung zu. Hier ein beispielhafter PHP-Auszug, nur für das Author-Feld:

if (empty($_SESSION[’fields‘][’author‘])) {
echo „Possible Spam“;
exit;
}

if (!isset($_REQUEST[$_SESSION[’fields‘][’author‘]])) {
echo „Possible Spam“;
exit;
}

$request_vars[’author‘] = strip_tags($_REQUEST[$_SESSION[’fields‘][’author‘]]);

Soweit alles verstanden, was ich meine? Ich bin leider nicht der „Erklärbär“, aber ich möchte auch nur einen Ansatz geben, wie man noch gegen Kommentarspam vorgehen kann ohne den normalen Besucher unnötig zu belästigen. Und gegen Tipps, wie ich den Artikel auffrischen kann, bin ich auch dankbar.

Wer hieraus ein Plugin für eines der bekannten Weblogsysteme erstellt, soll sich bitte melden.

Hanging Monk
Beam me up!