Glück und Pech liegen nah beieinander!

So oder ähnlich denke ich, wenn ich darüber nachdenke, was mir am Wochenende widerfuhr.

Meine Frau und ich waren in Dänemark, besuchten Freunde und die Stadt Kopenhagen. Bisher also nicht wirklich spektakulär. Als wir Montags abreisten, wollten wir Ticket für die Fähre in Dänemark kaufen. In Deutschland gab es mehrere Ticketautomaten direkt an der Fähre und es war kein Problem mit Euro oder dänischen Kronen zu bezahlen. In Dänemark selbst stand nur ein Automat munter an der Bahnhaltestelle in Rødby rum, welcher nach der ersten Begutachtung nur Bahntickets ausspuckt und obenddrein nur dänische Kronen annimmt. Wir dachten uns also, daß es noch Ticketautomaten kurz vor der Fähre gibt — welche auch Euro schlucken. Dem war leider nicht so, als wir den Herrn Kontrolleur fragten. Dieser verwies an diesen dämlichen Automaten am Eingang, welcher ca. 10 Minuten Lauferei entfernt war und was auch bedeutete, daß wir knapp 45 Minuten auf die nächste Fähre warten müssten.

Gedanklich hatte ich mich damit abgefunden, als uns der Kerl auf die Fähre winkte und zeigte, daß ihm unsere Ticket egal seien. Das nenne ich mal freundlich und einen nette, glückliche Geste.

In Deutschland angekommen wollte ich unser Parkticket für die drei Tage parken zahlen. Der Automat verweigerte die Annahme des Tickets — warum auch immer — denn bei jedem anderen funktionierte es. Ich überlegte schon, wie lange es wohl dauert, bis Hilfe über den Notknopf käme, als mir auffiel, daß die Ausfahrtschranke geöffnet war, da diese defekt war. Ein Techniker machte sich daran zu schaffen und heute war wohl frei parken. Bei sovielen positiven Zufällen hätte ich bestimmt den Lotto-Jackpott am Wochenende geknackt 😉

Um zurück nach Krefeld zu kommen, fuhr ich wieder mit meinem Haus- und Hoffahrer Carsten am Dienstag Abend zurück. Da es ihm aus einigen Gründen nicht sehr gut ging, bat er mich, daß ich die Strecke nach Düsseldorf zurück fahren solle — als Dankeschön war für mich die Fahrt kostenlos und ich mußte mich nicht an den Spritkosten beteiligen.

Dann war es aber auch schon vorbei mit der Glückssträhne. Statt von Düsseldorf aus in Richtung Krefeld zu fahren, fuhr in entgegengesetzt nach Köln wo erst einmal laaaaaaaange keine Ausfahrt zum wenden kam. Als diese kam und ich an dem Autobahnkreuz wo ich mich verfuhr bereits wieder vorbei war, fiel mir ein, daß ich noch etwas wichtiges in Carstens Auto vergessen hatte. Also drehte ich abermals und fuhr zurück zu ihm. Auf dem Weg dorthin wurde ich in Düsseldorf von einem Starenkasten geblitzt — ich schätze, daß es 20 km/h zuviel waren. Da war es wohl vorbei mit der „Glückssträhne“ 🙁

Na, wer errät als Erster, wo ich mich jetzt am liebsten hinbeissen möchte? Bitte in den Kommentaren mitteilen…

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


eMail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.