Über die Maße…

Das Sommerloch ist da und einige der wenigen Themen, mit denen es gestopft wird, drehen sich um’s iPhone … und ich trage auch noch etwas dazu bei.

In der heute eingetroffenen T-Mobile Rechnung wird zum ersten mal die verbrauchte Datenmenge aufgeführt! Warum ich das erwähne? Dazu komme ich jetzt!

Ich habe für mein iPhone den Complete M-Vertrag. 100 Minuten im Monat frei zum verquatschen und 40 SMS mit denen ich Freunde bombadieren kann. Ach ja, eine Datenflatrate ist auch dabei. Damals … ja damals am 9. November 2007 war das Wort „Datenflatrate“ mit einem Sternchen versehen. Im Kleingedruckten hieß es, dass diese „Datenflatrate“ in meinem Vertrag ab einer verbrauchten Datenmenge von 300 MB auf ISDN-Niveau gedrosselt wird. Mit dem gleichen Atemzug wurde aber auch erwähnt, dass diese Drosselung nicht in Kraft treten würde.

Heute, in den Tagen, wo das iPhone 3G mit UMTS auf dem Markt ist, dieses nicht mehr schlappe 200 kbit/sec über das Mobilfunknetz saugt, sondern 3600 kbit/sec, redet niemand mehr davon, dass nach Überschreitung die Transferrate nicht gedrosselt wird.

Meiner einer, der die SIM-Karte nur im iPhone nutzt, denkt sich, dass 300 MB im Monat doch richtig viel sind. Unmöglich soviel zu verbrauchen! Wie denn auch? Alle 15 Minuten wird nach neuen eMails gepollt und ab und zu eine kleine Webseite aufsuchen, kann niemals 300 MB im Monat ausmachen.

Wie oben schon erwähnt, wird jetzt in der Rechnung die verbrauchte Datenmenge aufgeführt. Online ist im Einzelverbindungsnachweis jedes einzelne Kilobyte zu sehen. Dort sieht man auch, dass mit 100kb Blöcken abgerechnet wird. Das heisst, dass beim beenden einer Datenverbindung auf die nächsten 100kb aufgerundet wird, spätestens aber am Ende des Tages.

Ich ging aber davon aus, da das iPhone „always on“ ist, immer am Ende des Tages aufgerundet wird. Laut der Rechnung aber nach jedem pollen der eMails. Obwohl eine Abfrage der eMails höchstens 1 oder 2kb ausmacht, werden 100kb von den 300.000 freien Kilobyte aufgezehrt. Bei mir macht das, bei dem oben erwähnten Intervall von 15 Minuten, bei einem Monat mit 31 Tagen, volle 298 MB! Bleibt also nicht mehr viel Luft für andere überflüssige und unnütze Spielereien für die das iPhone gedacht, wie z. B. surfen.

Mein Verbrauch lage letzten Monat bei 389 MB, was soviel heißt, dass ich der Geschwindigkeitsdrosselung unterworfen wurde, obwohl ich in Wirklichkeit gerade mal 1100 abgerufen habe. Und ich habe keine Idee, wie ich dem iPhone beibringen kann, die Datenverbindung nicht dauernd zu kappen.

Wie hoch lag denn euer Verbrauch im letzten Monat? Und wie geht ihr mit dieser Einschränkung um? Oder gibt es einen Tipp, wie man die Datenverbindung länger aufrecht erhalten kann?

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Das könnte die Unterschiede zwischen der iPhone-Statistik und der Mein T-Mobile-Statistik erklären. Im iPhone wurden mir 105,7 MB angezeigt, T-Mobile rechnete 144 MB ab.

    Weißt du zufällig, was dein iPhone im letzten Monat in der Statistik für Internetnutzung angezeigt hat?

  2. Leider nicht! Ich habe die interne iPhone-Statistik erst für den Monat August auf null gesetzt. Werde aber Ende des Monats berichten können…

    In welchem Zyklus lässt du nach eMails pollen? 144 MB klingt nicht nach sehr viel…

  3. Meistens in 30 Minuten Abständen, im Moment habe ich es sogar ganz deaktiviert (weil ich eh am Computer sitze und das ja auch Strom zieht). Und meistens bin ich im WLAN drin, das geht ja nicht in die Statistik ein…

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