The Dark Knight

Letzte Woche Donnerstag nach langem mal wieder im Kino gewesen. Dorthin lockte der Nachfolger von „Batman Begins“ — „The Dark Knight“.

Ein paar Dinge erst einmal vorweg. Um im Cinemaxx ein paar Euronen zu sparen, kann man die Geschenkbox für 21,70 Euro kaufen. Dabei sind zwei Eintrittskarten und Gutscheine für zwei Cola und zwei Popcorn. Der Film selbst hätte pro Person 8,50 Euro gekostet. Und das im Kino das Naschmittel teurer wird als der Film, hat wohl jeder schon selbst erfahren können. Also ein wenig Moneten gespart.

Nun aber zum Film. Die Protagonisten wurden fast alle aus dem ersten Teil übernommen. Ausgewechselt wurde die Darstellering von Rachel. Ihr wisst schon, die heimliche Liebe von Batman/Bruce Wayne. Katie Holmes hatte keine Lust mehr, oder wollte wohl zu viel Geld haben. Gespielt wird Rachel jetzt von Katie Gyllenhaal. Vorher nie von ihr gehört, optisch im Film nicht der Leckerbissen wie Katie und mir war sofort klar, dass sie nicht in der Fortsetzung auftauchen wird.

Wie bei Batman Begins angekündigt, taucht diesmal der Joker auf. Ein durchgeknallter Kerl, der nicht aus Geldgier kriminell ist, sondern aus der puren Lust daran — wie es im Film hieß — die Welt brennen zu sehen. Joker ist geschminkt! Klingt jetzt vielleicht nach einem unwichtigem Detail, aber der Joker aller vorrausgegangenen Filme hatte seine weiße Haut und grüne Haare durch einen Chemieunfall. Unser Joker hier ist eben ein Kerl ohne Chemieunfall, dafür aber mit schlechtem Make‐Up. Macht ihn irgendwie „normaler“, was mir auch besser gefällt als Jack Nicholson in seiner Joker Rolle. Gespielt wird dieser Joker von Heath Ledger, der den Psychopathen perfekt spielt. So gut, dass er nach den Dreharbeiten an einer schlechten Mischung von Schlaf‐ und Schmerztabletten ums Leben kommt. Also, auch kein Joker mehr in der Fortsetzung.

Ich will jetzt hier gar nicht näher auf die Handlung eingehen, aber meiner Meinung nach fühlte sich der Film streckenweise sehr langatmig an. Man bekommt zwar sehr viel Kino für sein Geld geboten, aber in dieser Langatmigkeit fing der Film auch noch an verwirrend zu werden. Personen, die eigentlich tot sein sollten, leben plötzlich wieder. Gute, werden zu Böse. Der Gefangene kommt wieder frei. Und es gibt noch etwas Lebensweisheit auf zwei Fähren.

Für mich einfach zu viel des Guten! Daher eine eher durchschnittliche Bewertung von mir.

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