Test: Bower & Wilkins C‐5

Bower & Wilkins C-5 Verpackung

Kurz vor Ostern drückte der Postbote mir ein Paket in die Hand. Inhalt waren In‐Ear Kopfhörer aus dem Hause Bowers & Wilkins. Um genau zu sein, waren es Bower & Wilkins C‐5. Ich hatte also ausgiebig Zeit die Kopfhörer zu testen.

Verpackung

Die Bower & Wilkins C5 kommen in einer Schachtel aus Pappe daher, welche sehr aufwändig wirkt. Die Front, die mit Magneten gehalten wird, kann man aufklappen um im Laden die Kopfhörer anschauen, ohne die Schachtel zu öffnen.

Für mich gab es die C5 aber nicht nur zum anschauen, ich durfte auch auspacken. An der Seite geöffnet, lukt eine Schlaufe heraus, um das Innenleben einfach herauszuziehen. Einfache, aber sehr gute Idee.

Die Kopfhörer selbst, nebst Kabel, sind auf einem Plastikträger fein säuberlich in Ösen auf einem Plastikträger aufgereiht, damit diese nicht verrutschen. Es wurde alles getan, um die In‐Ears perfekt zu präsentieren. Ich aber hatte meine Probleme die Kopfhörer wieder aus den Ösen zu befreien. Ich hatte etwas Angst, dass ich das Kabel beschädige. Meine Angst war aber unberechtigt. Nach etwas Fummelei hatte ich das Problem dann aber auch gelöst.

Bower & Wilkins C-5 Verpackung Bower & Wilkins C-5 Verpackung 2 Bower & Wilkins C-5 Schlaufe Bower & Wilkins C-5

Lieferumfang

Neben den Hauptdarsteller, den In‐Ears C‐5, befindet sich in der Verpackung noch eine Bedienungsanleitung, sowie eine wertige Tasche, in der man die Kopfhörer, bei Nichtgebrauch, verpackt.

Test

Kommen wir jetzt zum wesentlichen. Die Kopfhörer selbst. Das erste war mir auffiel war, dass die Kopfhörer bzw. das Kabel nicht roch. Klingt banal? Ja, so sollte es sein. Aber ich erinnere mich noch an meine V‐Moda Kopfhörer die ich mir anno 2008 in New York für $120 gekauft habe. Obwohl die V‐Moda in das obere Preissegment einzuordnen waren, stanken diese erst einmal ein paar Tage nach Kunststoff. Aber hier war von dem Überzug des Kabels nichts zu riechen. Wobei ich mir die Frage stelle, ob man das Kabel nicht mit einem Stoff hätte überziehen können.

Die Kopfhörer an das iPhone angestöpselt, fällt auf, dass man mit der Fernbedienung das iPhone steuern kann. Lauter, leiser, Pause, nächster Track, vorheriger Track, Gesprächsannahme … alles ist möglich. Sehr schön.

Wenn wir gerade beim Kabel sind. Die Länge stimmt. Bei meiner Körpergröße von 198cm kommt es schon mal vor, dass das Kabel von meiner Hosentasche nicht bis zu den Ohren reicht. Hier stimmt die Länge aber.

Die C5 In‐Ear in die Ohren zu bekommen war erst einmal etwas schwieriger. Das Secure Loop Kabel hinderte mich erst einmal daran, die C5 in das Ohr zu bekommen. Wenn man aber den Sinn und die Funktion von Secure Loop verstanden hat, dann merkt man auch, wie perfekt und bombensicher diese im Ohr sitzen.

Der perfekte Sitz ist auch nötig, um auch den perfekten Klang zu bekommen. Hier war dann auch bei mir der Wow‐Effekt zu spüren. Sehr tiefe Bässe und glasklare Höhen drangen an mein Ohr. Ich hatte das Gefühl, dass ich im Lied wäre und auch mehr Details der Songs mitbekommen würde. Und das bei meinen altersschwachen Ohren! Für eine Blindvertestung habe ich die C5 meinem Arbeitskollegen in die Hand gedrückt. Auch er kam zu dem gleichen Ergebnis und gab sie mir mit einem „Wow!“ zurück. Man mag kaum glauben, was aus so kleinen Kopfhörern hier herausgeholt wurde.

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Fazit

Soll man sich die Bower & Wilkins C‐5 zulegen? Meiner Meinung nach, sind das die Besten In‐Ear Kopfhörer, die ich je in meinen Ohren hatte. Sie sind angenehm zu tragen und der Sound ist perfekt. Man sollte sich aber klar machen, dass solch eine Perfektion ihren Preis hat. €179,- sind über den Ladentisch zu schieben, um das Klangerlebnis zu haben. Aber Perfektion war nun immer etwas teuer. Ich würde hier gern, die Metapher mit ein paar Auto bringen, die ich mir überlegt habe, aber diese wäre zu ausführlich. Aber  heutzutage beschleunigt jeder Mittelklassewagen in ungefähr 6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Je weiter man unter diese Wert kommen möchte, desto teurer wird es. Wenn es unter die 5 Sekundenmarke geht, dann kostet jede 0,1 Sekunde mehr, richtig viel Geld.

Genauso ist es auch hier. Für etwas perfekteren Klang, muss man hier auch ein paar Euro mehr bezahlen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er den Supersportler im Ohr haben möchte, oder eher eine Ente … also die Citröen 2CV.

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