Archiv für Februar 2011

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: , , | 08:02 Uhr | 10

Bauantrag gestellt

23
Februar

Ende Februar 2010 — also vor genau einem Jahr — haben wir uns mit dem Gedanken beschäftigt ein Haus zu bauen. Wir waren auf Besuch einer sogenannten Immobilien-Messe der hiesigen Sparkasse in Hamburg und wir haben uns unzählige Häuser in Musterhausparks angeschaut.

Nach so einer Immobilienmesse merkten wir, dass diese Hausbau-Verkäufer hauptsächlich einen schmierigen Eindruck machen und uns kam es vor, als würden die alles versprechen, nur damit man unterschreibt. Was dann am Ende auf dem Grundstück steht, wäre denen sicher egal.

Der einzige, der bei einen positiven Eindruck hinterließ war Herr Bartnick und sein Kollege (sorry, den Namen habe ich vergessen) von Schwörer-Haus. Die Beiden waren mehr Berater und hoben sich stark von allen anderen ab. Mit Schwörer bauen wir aber nun nicht. Wir konnten uns mit der Holzständerbauweise nicht anfreunden. Aber dabei gibt es wohl eh ein Süd-Nord-Gefälle. Je weiter südlich man in die Republik schaut, desto öfter wird mit der Holzständerbauweise gebaut und hier im Norden ist es eigentlich total unüblich.

Wir haben uns jetzt für ein Haus in Massivbauweise entschieden mit einem Bauträger hier im Ort. Wir werden mit Wito Haus bauen. Vom ersten Sondierungsgespräch vor 9 Monaten bis heute, stand uns der Geschäftsführer Herr W. Wildemann beratend zur Seite und wir hatten durchweg ein gutes Gefühl.

Das „gute Gefühl“ wurde mehrmals bestärkt. Einmal, weil die ersten Seiten im Muster-Haus-Katalog nur Referenzhäuser angeführt werden. Bei einen kleinen, willkürlich ausgesuchten Teil sind wir auch vorbei gefahren und haben nach den Erfahrungen mit Wito Haus gefragt. Alle hatten einen Bausachverständigen, der den Bau kontrollierte. Und jeder von den Sachverständigen fand keine Mängel.

Als wir Finanzierungsangbote bei den umliegenden Banken einholten, wurden wir gefragt, mit dem wir den planen zu Bauen. Auch hier wurde von den Bankberatern der gute Ruf von Wito Haus bestätigt.

Und so gingen dann vom ersten Sondierungsgespräch vor 9 Monaten und von der definitiven Entscheidung mit Wito Massivhaus zu bauen, weitere 6 Monate mit planen, gestalten, Pläne über den Haufen werfen, wieder planen, gestalten, Ausstattungsmerkmale festlegen ins Land. Vorletze Woche haben wir dann den Vertrag unterschrieben. Letzte Woche haben wir unseren Bauleiter kennen gelernt, der unser Grundstück ein wenig vermessen hat um festzustellen, ob das Grundstück noch angeschüttet werden sollte. Tja, und letze Woche Mittwoch, also am 16. Februar 2011, haben wir unseren Bauantrag bei der Stadt eingereicht.

In max. 6 Wochen ist dieser (hoffentlich) durch und dann geht es kurz darauf schon los mit Kelleraushub. Bis dahin muss ich mich aber noch um die Baustrasse kümmern und dass fast zeitgleich unter der zukünftigen Zuwegung noch Gas, Wasser, Strom, Telekom und Kabelanschluss gelegt werden. Ein fast unmögliches Unterfangen!

Abgeheftet in: Website | Tags: , , | 11:02 Uhr | 1

Haftungsauschluss anpassen

6
Februar

Die erste Abmahnung ist einem Betreiber ins Haus geflattert, der den Facebook Like-Button einsetzt. Ein Grund, den Haftungsauschluss auf der eigenen Webseite etwas anzupassen.

Da ich von dem ganzen Rechte-Schnickschnack aufgrund mangelnder juristischer Ausbildung keinen blassen Schimmer habe, habe ich mich auch nur des Internetz bedient.

Impressum

Erste Anlaufstelle ist immer der Impressumsgenerator vom e-Recht24. Hier werden einfach die persönlichen Angaben eingetragen und am Ende hat mein schönes Impressum samt Haftungsauschluss.

Google Analytics

Wenn aber auch noch Google Analytics zur Statistikserhebung im Einsatz ist, muss der Disclaimer um einen Absatz ergänzt werden. Die Jungs von Spreerecht haben hierzu einen Artikel verfasst, der beschreibt, was zusätzlich dem Haftungsauschluss ergänzt werden muss.

Facebook

Und es soll ja noch welche geben wie mich, die die Social Plugins von Facebook eingebunden haben. Da auch hier personenbezogene Daten, wie z. B. die IP-Adresse, an us-amerikanische Server geschickt werden, muss man dies nach deutscher Rechtsprechung bekannt geben. Und den ganzen Stress hat man eigentlich nur, weil ein paar Schlaumeier mit Abmahnungen einen schnellen Euro verdienen können, den sie aus der Tasche von Bloggern ziehen.

Aber kein Grund zur Sorge. Spreerecht hat auch hierfür eine passende Ergänzung für die eigene Seite verfasst, die man verwenden darf.

Hoffentlich habe ich jetzt auch alles beachtet!

Abgeheftet in: Hausbau | Tags: , , | 11:02 Uhr | 7

Greenpeace in da House

4
Februar

Schon mal ein Haus gebaut? Soll ja bekanntlich immer Ärger machen. Aber so einen Typen von Greenpeace hatte ich dabei überhaupt nicht auf dem Schirm. Nichts ahnend schlage ich das Wochenblatt (eine Zeitung von hier, die zweimal die Woche ins Haus flattert) und ich schmecke den Kaffee von gestern wieder.

Hintergrund ist, dass auf unserem Grundstück mal Bäume standen. Wald könnte man auch dazu sagen. In so einem Wald kann man aber kein Haus bauen. Also mussten die weg und die wurden auch weg gemacht. Die gleiche Situation hatten bereits alle Nachbarn in der gleichen Strasse Jahrzehnte zuvor auch. Auch bei den werten Nachbarn wurde gerodet, weil wohl auch niemand eine Kiefer mittem im Wohnzimmer beim wachsen zusehen wollte.

Jetzt steht bei uns nichts mehr. Kein Wald! Kein Baum! Nix! Nada! Nijente! Und jetzt kommt einer vom Greenpeace Ortsverein mit der örtlichen Zeitung im Schlepptau an um seine, an den Haaren herbeigezogene, Prognose in die Welt zu posaunen.

Der Vogel macht sich Sorgen, dass das wohnen im Grünen durch solche Maßnahmen bald vorbei sein könnte. Weiter wundere er sich, wer soetwas bevorzugt. Er geht davon aus, dass dort (also auf unserem Grundstück) 16–20 Wohneinheiten demnächst gebaut werden würden und dadurch würden künftig 40 Autos mehr Richtung Norden rollen und die Verkehrsprobleme noch verschärfen.

Was für einen gequirlten Mist einige von sich geben um in die Zeitung zu kommen ohne auch nur einmal die Behauptung zu überprüfen. Wahnsinn! Sollte einer, der sich für den Naturschutz engagiert denn nicht wenigstens etwas von der Materie verstehen?

Warum wir alles gerodet haben? In Absprache mit der lokalen Försterei? Weil die einzelnen Bäume, die man hätte stehen lassen können, zu hoch und dabei so dünn waren, dass die Gefahr bestand, dass diese beim nächsten Sturm umknicken und jemanden erschlagen. Dass Geschrei wäre dann aus der gleichen Richtung wieder groß gewesen. Interessant ist, dass der Robin Hood von Greenpeace auf der gleichen Strasse wohnt. Als er oder sein Vorbesitzer gebaut hat, wurde bestimmt auch alles weggeholzt und neu angepflanzt.

16–20 Wohneinheiten schätzt er! Setzen! 6! Genau 3 werden gebaut. Also auch keine 40 Autos die Richtung Norden fahren und den Verkehr behindern werden. Wobei genau sein Verein bis jetzt erfolgreich die Ortsumgehungsstrasse verhindert hat. Warum? Ein Grund ist, weil dort, wo die Umgehungsstrasse hin soll, ab und an Fledermäuse nisten. Gesehen hat dort bisher keine.

Also, auf eine entspannte Nachbarschaft!

Hanging Monk
Beam me up!