Mittwoch, 1. Juli 2009
14:49 Uhr

Ist zwar schon etwas her, aber ich kam einfach nicht dazu, meine Sicht der Dinge hier niederzuschreiben. Daher wirds jetzt nachgeschoben.
Ich wurde am Donnerstag Morgen um ca. 4 Uhr wach. Geweckt hat mich ein dröhnendes Geräusch, welches lauter wurde und sich wieder entfernte. Ich dachte, dass es der Bautrupp, ist neue Abwasserkanäle verlegt und die früher angefangen haben um dann auch früher Feierabend zu machen.
Da ich eh nicht mehr richtig einschlafen konnte, machte ich mich auch etwas früher auf dem Weg zur Arbeit. Ich fuhr gerade von der Einfahrt runter, da kam mir schon ein Polizeiauto entgegen. Das ist auch eigentlich nicht wirklich aussergewöhnlich, auch wenn ich in einem Vorort (ca. 4000 Einwohner) einer Kleinstadt (ca. 40.000 Einwohner) lebe. Ungewöhnlich dagegen war, dass es nicht der einzige Polizeiwagen war, bis ich den Kilometer zum Ortsausgang gefahren bin. Ich habe sieben gezählt. Einige standen an der Seite, andere kamen aus Seitenstrassen oder fuhren hinein. Meine erste Reaktion war, dass ich mich exakt an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten habe und bei dem kleinsten Spurwechsel den Blinker betätigt habe.
Hätte ich mir auch alles sparen können, denn hinter mir waren sie ja nicht her. Am nächsten Tag war in der Mopo (für alle Unwissenden: Hamburger Morgenpost) zu lesen, was wirklich los war.
Drei Männer, polnischer Abstammung (ist das jetzt schon Klischee?), haben in Berlin einen BMW Kombi gestohlen und sind damit in Richtung Hamburg gefahren. Von der Polizei irgendwann entdeckt begann dann eine 300 km lange Verfolgungsjagd. Hintern ihnen waren 35 Polizeiautos und ein Hubschrauber hinterher. Letzterer machte um 4 Uhr auch den Krach, von dem ich wach wurde.
Irgendwann kamen sie eben in Holm-Seppensen an. Dumm nur, dass es gerade einmal vier Möglichkeiten gibt, wieder aus dem Ort rauszukommen. Die Möglichkeiten wurden gesperrt und die Täter gestellt und der Hubschrauber zog ab und ich konnte noch ein wenig schlafen.
Hier noch ein paar Quellen:
Harburger Nachrichten
Landeszeitung
Hamburger Abendblatt
RTL Regional (Video)
Geschrieben in Aus dem Leben | Tags: Holm-Seppensen, Verfolgungsjagd
Dienstag, 23. Juni 2009
20:07 Uhr
Pünktlich am Samstag zur Mittagszeit lieferte DHL mein neues iPhone 3Gs. Ich hatte eigentlich vor, Fotos von der Auspackzeremonie zu machen, aber es sah eher so aus, dass ich das Paket aufriss, die Folie von der iPhone-Verpackung riss und schnellst möglich eine Sim-Karte einlegte. Naja, beim nächsten mal dann
Drei Tage konnte ich nun damit rumspielen und hier Stichpunktartig mein Eindruck:
- Das S steht für Speed und das merkt man deutlich. Alles startet schneller und reagiert flüssiger.
- Der Lautsprecher ist lauter. Ich kann keinen Vergleich zum 3G herstellen, aber da drei 2Gs durch meine Hände gingen und jedes Modell einen besseren Lautsprecher hatte, kann ich nur sagen, dass das 3Gs merklich lauter ist.
- Die Akku-Laufzeit ist miserabel. Mag aber auch daran liegen, dass ich im Moment viel damit rumspiele. Erst recht, als heue BeeJive mit Push-Funktion im App-Store reinrutschte und ich im Zug saß. Zumindest hielt der Akku am Sonntag gerade einmal vom Aufstehen bis zum Abendbrot. Und heute von 5:30 Uhr Morgens bis genau Mittag. Das Gerät wurde ziemlich heiss. Das dauernde App-switchen saugt an den Kapazitäten.
- Der Kompass im iPhone ist nützlich. Hätte ich nicht gedacht, aber die Karte wird in Laufrichtung gedreht. Brachte mich heute in Darmstadt ungemein weiter … und zum Ziel.
- Meinen im Apple-Store erworbenen V-Moda Kopfhörer mit Mikro, den ich mir im Januar 2008 für mein iPhone 2G zugelegt habe, kann ich am 3Gs nicht mehr nutzen. Sobald ein Geräusch in das Mikro dringt, wird der Kopfhörer kurz stumm geschaltet. Der Knopf zur Rufannahme funktioniert auch nicht mehr am 3Gs.
- Die Sprachsteuerung erkennt sehr gut anzuwählende Namen. Mit Musiktiteln dagegen, tut er sich schwer. Oder vielleicht auch ich englische Künstler stumpf deutsch auszusprechen.
Geschrieben in Apple, Computer & Co, iPhone | Tags: Apple, iPhone, iPhone 3Gs
19:34 Uhr
Heute fand also die Hinreise in meinem DB-Expriment statt.Und es fing auch so an, wie man es aus den Erzählungen kennt.
Erst kommt der Zug gut zehn Minuten zu spät. Aus meiner Sicht verschmerzbar, da ich – nach dem Fahrplan – 20 Minuten Zeit hatte, meinen Anschlusszug zu bekommen.
Dann kam statt des gebuchten ICEs nur ein IC. Dieser war kürzer als der geplante ICE und hatte dementsprechend weniger Plätze. Die gebuchte Sitzplatzreservierung war dementsprechend auch hinfällig, genauso der Tisch, den ich erwartet hatte, auf dem ich mein Laptop stellen konnte um einen Film zu schauen. Nix da von dem.
Im Moment ein absoluter Reinfall in Sachen Serviceleistung. Naja, wurde die Verspätung bis Frankfurt wieder reingeholt. Hoffentlich wird die Rückreise besser.
Geschrieben in Aus dem Leben | Tags: Deutsche Bahn
Donnerstag, 18. Juni 2009
19:29 Uhr
Nun ist es offiziell raus: iPhone OS 3.0. Was habe ich mich gestern bekloppt gemacht bis es 21:00 Uhr war. Um 19 Uhr stellte Apple die Firmware bereit, ich hatte aber erst um 21:00 Uhr Zeit. Der Download brauchte voraussichtlich 3 Stunden. Mir dauerte das zu lange, also ging es erst einmal in Bett.
Heute dann um 5:30 Uhr aufgestanden und statt zuerst unter die Dusche, erst einmal das Update angeschmissen. Soweit die Vorgeschichte.
Und was hat es denn nun alles – aus meiner Sicht – gebracht? Nicht viel bis jetzt.
- Copy & Paste – Funktioniert und ich denke es ist nützlich. Wird die Zeit zeigen
- Push Notifications – Bis heute nur eine App im App Store. Die wirklichen nützlichen Apps kommen noch … irgendwann.
- MMS – gibt es mit meinem iPhone der 1. Generation nicht
- Video – gibt es mit meinem iPhone der 1. Generation nicht
- Tethering – gibt es mit meinem iPhone der 1. Generation nicht. Und ob es Gegenstand meines T-Mobile Vertrags ist, steht auch noch nicht fest
- Voice Control – gibt es … ach, hatten wir schon
- Querformat in allen (Standard-)Apps – mir gefällt, dass ich nun SMS oder eMail quer tippen kann und so die Tasten besser treffe
- CalDAV im Kalender – damit ist es z. B. den Google Kalender ohne Umwege über NuevaSync synchron mit dem iPhone Kalender synchron zu halten. Mit etwas trickserei ist es möglich, nicht nur den Google Hauptkalender zu abonnieren. Ich bleibe aber vorerst bei Nuevasync. Mal sehen, wann ich das ändere.
- Voice Memo – oder auch Sprachaufnahmen zu gut Deutsch. Mal sehen, ob ich das je nutzen werde. Gab es aber auch schon vorher kostenlos im App-Store
- Notes – werden nun mit den lokalen Notizen synchron gehalten. Keine Ahnung warum Apple das nicht schon vorher eingeführt hat, aber ich finde es sehr nützlich.
Und es gibt noch einige hundert weitere Kleinigkeiten, die sich geändert und gebessert haben. Alles in allem ein nettes Update nur verrückt hätte man sich nicht machen müssen.
Geschrieben in Apple, Computer & Co, iPhone | Tags: Firmware, iPhone, OS 3.0
Dienstag, 16. Juni 2009
11:53 Uhr
Seitdem der Firefox Browser noch in den Beta-Schuhen steckte und ich noch Windows-User war, benutze ich diesen zum surfen. Auch als ich von Windows auf den Apple Mac wechselte – auch switchen genannt – blieb ich dem Feuerfuchs treu. Dessen Tage sind nun gezählt.
Bei mir muckte der Firefox in letzter Zeit immer häufiger auf. Verbrauchte unmengen an Resourcen auf dem Mac, war träge und brauchte teilweise ewig zum starten. Um ihm dieses Verhalten abzugewöhnen sollte man alles löschen, was irgendwie mit dem Firefox zu tun hat. War mir zuviel Aufwand und ich hatte eh schon die Nase voll von dem Browser.
Apple brachte dann auch die finale Version des Safari 4 Browser raus. Ich schaue mir diesen seit einer Woche an und bin begeistert. Safari 4 startet schneller, läuft runder und schneller. Gepimpt habe ich Safari mit der Erweiterung Safari Stand. Lästige Werbung unterdrücke ich mit dem GlimmerBlocker, was den charmanten Vorteil hat, dass auch in anderen webbasierten Programmen auf dem Mac die Werbung verschwindet. Und meine alten Bookmarks halte ich synchron zwischen meinem Arbeits-Firefox unter Windows und Safari auf dem Mac mit Xmarks.
Geschrieben in Apple, Computer & Co, Mac | Tags: Apple, Mac OS X, Safari, Webbrowser
Mittwoch, 10. Juni 2009
Habe gerade das iPhone 3Gs vorbestellt. Alter Vertrag bleibt. Preis 89,99 Euro. Was mich wundert ist, dass der Hotlinerin nicht aufgefallen ist, dass ich einen Mitarbeiter-Vertrag habe und ich ohne Probleme vorbestellen konnte. Mal abwarten. Es soll am 22. Juni bei mir zu Hause ankommen.
14:07 Uhr
Dienstag, 9. Juni 2009
15:25 Uhr
Innerhalb der letzten 13 Monate war ich innerhalb Deutschlands ziemlich häufig unterwegs. Mein bevorzugten Fortbewegungsmittel waren entweder ein Auto oder das Flugzeug. Ende des Monats muss ich von Hamburg nach Darmstadt. Mit dem Auto plane ich ungefähr fünf Stunden (nervige) Fahrtzeit, wenn ich keinen Stau habe.
Das Flugzeug benötigt eine Stunde bis Frankfurt am Main. Aber das ich länger unterwegs bin ist mir bewusst. Eine Stunde Fahrt zum Flughafen, eine Stunde vorher dort sein, eine weitere Stunde dann der Flug und noch einmal gute 1,5 Stunden bis ich mein Gepäck habe, aus dem Flughafen bin und mich irgendwie nach Darmstadt transferiert habe. Macht insgesamt 4,5 Stunden. Und die sind auch nicht wirklich entspannend.
Also fix bei der Deutschen Bahn nachgeschaut. Das heutige Datum Datum gelassen und die Strecke gesucht. Da ich fünf Minuten zu Fuß zu unserem Dorfbahnhof brauche, habe ich eine Reisezeit von 4:50 Minuten hin und 15 Minuten länger wieder zurück. Klingt gut und vorallem entspannend.
Nun will ich buchen. Der Witz ist aber, dass die kurze Fahrzeit nur bis zum Ende der Woche in dem Onlinebuchungstool zu finden ist. Jeden Tag fährt die Bahn die Strecke in der kurzen Zeit. Ab kommender Woche gibt es die Verbindung nicht mehr und die ganze Sache dauert auf einmal eine Stunde länger. Muss ich nicht verstehen! Gebucht habe ich trotzdem, eben eine andere Verbindung die nun gut sechs Stunden dauert. Vielleicht ist eine Woche vor Abreise wieder die schnelle Verbindung drin, dann kann ich noch umbuchen. Aber seltsam finde ich es schon. Vorallem fängt meine erste Dienstreise mit der Deutschen Bahn schon kurios an. Ich denke, da kommt noch einiges dazu, wenn ich unterwegs bin. Aber im Moment klingt das alles entspannender als Auto und Flugzeug.
Geschrieben in Aus dem Leben | Tags: Deutsch Bahn