Netflix in Deutschland — das wird nichts

Die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern: Netflix soll im September in Deutschland starten.

Wer Netflix noch nicht kennt: es ist eine Online-Videothek aus den USA. Es fing an, dass man sich Filme per Post nach Hause senden konnte, später kam ein Online Service dazu, dann man nur nich einen Client benötigte, wie z. B. ein Apple TV, um die Filme dann per streaming direkt zu schauen. Das alles für schlange $8 im Monat für das Streaming. Soweit ich es von Freunden auf der anderen Seite des großen Teichs verstanden haben soll, ist das Filmangebot riesig und lässt keine Wünsche offen. Hinzu kommen massig Serien, darunter auch Eigenproduktionen die es bei Netflix exklusiv zu sehen gibt.

Jetzt kochen in Deutschland die Erwartungen hoch, dass man hier auch viel Film für wenig Geld zu bekommen. Und ich denke, dass wird nichts. Warum? Irgendwann im März war ich für ein paar Tage in Dänemark bei Freunden. Dort gibt es bereits Netflix. Für umgerechnet ca. 10 Euro im Monat. Die aktuellsten Filme sind aus Ende 2011, Anfang 2012. Ganz weit vorn ist dort Netflix, was Kinderfilme und Serien angeht. Darum wird es dort wohl hauptsächlich gebucht. Ein weitaus aktuelleres Angebot hat dort Telia — für das gleiche Geld.

Daher liegt bei mir die Vermutung nahe, dass die Erwartungen hier enorm hoch sind, aber die Enttäuschung dann um so mehr. Ich glaube nicht, dass Netflix hier mit einem aktuelleren Filmangebot ins Rennen geht, als in Dänemark und somit auch nicht als Amazon mit Amazon Prime, was es hier für 50 Euro im Jahr gibt, inklusive weiterer Vorteile. Aber wir werden sehen…

Ein Smart, der sein Autoleben opferte

Smart

Es ist schon ein paar Tage her, als ich mir einen Smart kaufte. Gut, eigentlich kauften wir zwei, die fast identisch aussahen. Um damit zur günstig zur Arbeit zu pendeln. Einen für mich, und da dieser mit 3,8l auf 100 km so günstig ist, kurz danach noch einen für meine Frau. Beide in rot. Und mit zwei Smarts gab es dann auch damals doppelt Spott. Von „Elefantenrollschuh“, über „Bananenkiste“ bis hin zu kritischen Tönen, dass man damit einen leichten Auffahrunfall niemals überleben könne.

Aber egal was gesagt wurde, wir liebten unsere Smarts. An den kaum vorhandenen Komfort gewöhnte man sich, denn dafür war alles andere umso besser. Es passte massig in den kleinen Kofferraum, für 25 Euro kam man 600 km weit und so richtig im Stich gelassen hat uns keiner der beiden. Und als Dank für all die Liebe hat einer der beiden jetzt sein Autoleben geopfert.

Es ist zwar schon ca. drei Wochen her, als meine Frau auf dem Weg zur Arbeit nach einer Kurve wieder auf der Landstrasse auf der Geraden war, dass ihr bei 80 km/h durch ein kurzes Stück überfrorene Nässe das Heck wegrutschte, sie ein kurzes Stück eine Böschung hinunter rutschte und dann sich sechs mal überschlug und auf der Seite liegenblieb. Die Zeugen des Unglücks, die zum Auto eilten, rechneten mindestens mit einer schwerverletzten Person. Die Überraschung war wohl groß, als sie von selbst die Beifahrertür nach oben aufstieß und aus dem Smart hinaus kletterte, zwar mit ein paar blauen Flecken und der Nacken würde zwei Wochen verspannt sein, aber ansonsten unverletzt.

Der Smart selbst, hat in der „Einflugschneise“ ganz schön Federn Kunststoffkarosserie gelassen, aber die Fahrgastzelle ist erstaunlicherweise intakt und Türen lassen sich ohne Probleme öffnen. Trotzdem ist es, wie es ist: ein Totalschaden.

Schade, aber seinen Job hat er erfüllt. Jetzt sind wir wieder auf der Suche nach einem neuen Auto. Ich schiele schon wieder nach einem Smart.…

Kindle Screensaver ausschalten

Ich halte mich nicht für einen Bücherwurm, aber im Urlaub lese ich doch gerne mal ein Buch. Und wenn es nicht der neueste Thriller von Tess Gerritsen lese, dann auch das ein oder andere Sachbuch. Um den Wald zu schonen und vorallem den Platz im Bücherregal steht dort seit letztem Jahr ein Kinde von Amazon.

Mich stört ungemein der Screensaver, vorallem wenn an Sachbücher liest und nicht in einer angemessenen Zeit umblendet, schaltet sich der Screensaver ein. Des weiteren ändert der Screensaver permanent das Bild, was auch den Akku belastet. Eine Option zum Ausschalten des Screensavers hat der Kindle nicht eingebaut. Aber es gibt versteckte Befehle, wie man diesen abschalten kann.

Hierzu geht man auf die Hauptseite mit dem Home-Knopf (der Knopf mit dem Häusschen drauf), drückt die Taste links daneben „Menü“ (mit den 4 Stapeln übereinander). In dem nun offenen Menü wählt man „Suchen“ aus und gibt im Suchfeld folgendes hintereinander ein:

;debugOn
~disableScreensaver
;debugOff

Der Screensaver ist nun ausgeschaltet. Möchte man diesen wieder einschalten, geht man genauso wie oben beschrieben vor, tauscht aber das „~disableScreensaver“ gegen „~resumeScreensaver“ aus.

Einen Nachteil hat die ganze Sache aber. Da der Screensaver nicht mehr automatisch eingeschaltet wird und man diesen auch nicht manuell über einen kurzen druck auf den Ein-/Ausschaltknopf aktivieren kann, werden die Tasten nicht mehr gesperrt. Aber als Ersatz kann man den Ein-/Ausschaltknopf länger gedrückt halten, um den Kindle in den Tieffschlaf zu versetzen. Ich denke, damit kann man leben.

Es gibt noch weitere Befehle, die man im eingeschalteten Debug-Modus eingeben kann. Hier die Liste dazu, die man mit „~help“ auch abfragen kann.

~changeLocale
~disableScreensaver
~dumpIndexStats
~exec
~help
~indexStatus
~meminfo
~reloadContentRoster
~resumeScreensaver
~startIndexing
~stopIndexing
~usbNetwork.

Breaking Bad — Blue Crystal Meth selfmade Rezept

Meine Lieblingsserie Breaking Bad ist nun auch zu Ende, zumindest in den USA. In Deutschland laufen die letzten 8 Folgen irgendwann im November an.

Wer die Serie noch nicht kennt, sollte das schleunigst nachholen. Und wer wissen will, wie Walther Hartwell White das blaue Crystal Meth hergestellt hat, der muss sich nur dieses HowTo Video anschauen. Es ist total einfach. Ich weiß gar nicht, warum alle so Probleme hatten, ihn zu kopieren ;-)


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