Die Wand tätowiert

Spätestens seit die Tine Wittler von RTL es vorgemacht hat, werden in deutschen Wohnzimmern die Wände mit so genannten Wandtattoos verschönert. Meistens werden kommen die Kreationen vom schwedischen Möbelhaus zum Einsatz. Nichts gegen die blau‐gelben Designvorschläge. Ich selbst habe dort den einen oder anderen Hot Dog verdrückt und auch schon eingekauft. Aber wie nunmal so ist, wenn man zu Gast bei Freunden ist und sich die Einrichtung anschaut, denkt man sich: „Kenne ich! Habe ich auch!“

Ich selbst war ja schon anno 2008 auf der Suche nach Individualität — damals nannte man die Wandtattoos noch Wallsticker — und da kam es mir sehr recht, dass sich die Jungs und Mädels von Wandtattoos.de bei mir gemeldet haben, damit mein Büro mit deren Produkt verschönern kann.

Wie oben zu sehen, habe ich mir als Motiv die Skyline von Hamburg ausgesucht. Klar, wohne ja in der unmittelbaren Nähe und da muss man doch ein klein wenig Flagge zeigen. Die Bestellung ging mehr als Fix von der Bühne. Kaum bestellt, war der Sticker am nächsten Tag vor meiner Tür. Enthalten ist ein Kunststoffspachtel, um den Sticker sicher an die Wand zu bringen, eine Anleitung und ein kleiner Katalog, was man sich noch bestellen könnte.

Zum Anbringen an die Wand, sollte man auf jeden Fall zu zweit sein. Vor allem, wenn das Tattoo, wie bei mir, 1,80 m lang ist. Als erstes wird das Tattoo von der Trägerfolie getrennt. Hier muss man sehr langsam und geschickt vorgehen. Ansonsten bleiben die teilweise filigranen Linien an der Trägerfolie hängen und man hat seine Wandverschönerung zerstört. Die Wand, an die geklebt werden soll, sollte nicht mehrmals überstrichen sein. Wandtattoos.de sagt dazu zwar nichts, aber mir ist es, beim aufbringen, passiert, das Farbe unter dem Aufkleber löste und dann natürlich der Aufkleber selbst nicht mehr an der Wand hielt. Aber kein Grund zur Panik! Dies war nur an kleinen Ecken, wie der Schrift, der Fall. Wenn man sich nicht ganz ungeschickt anstellt, geht es aber sehr einfach von statten.

Einen Hinweis habe ich noch. Der Heinrich‐Hertz‐Turm, also der Hamburger Funkturm, wurde in zwei Stücke auf die Folie gebracht, da sonst die Folie zu hoch geworden wäre. Ich schaute erst einmal verwundert auf den Sticker, bis ich dahinter kam, dass der Turm zusammengesetzt werden muss.

Alles in allem hat die Aktion eine gute halbe Stunde gedauert, bis das Tattoo angebracht war. Ich finde, es sieht stylish aus, die Qualität stimmt und der Service, so wie ich ihn erlebt habe, passt. Wenn ich mal umziehe werde ich mir sicherlich wieder bei wandtatoos.de einen Sticker bestellen. Das aktuelle Ergebnis könnt ihr hier sehen. Als Vergleich habe ich das Bild angefügt, wie wandtattoos.de es sich vorstellt und so wie es bei mir aussieht. Und ja ja, die weiße Decke, die auf der Couch liegt und das etwas bunte Muster verdeckt, ist von dem Möbelhaus aus dem Elchland.



Gewinnspiel!

Und das beste kommt jetzt! Wandtattoos.de verlost hier, bei mir, einen €30 Gutschein für den Shop. Was ihr dafür tun müsst? Ihr hinterlasst einen hier Kommentar, welches Motiv ihr euch gern an die Wand bringen wollt und wo in der Wohnung ihr es platzieren würdet. Und wenn möglich, re‐tweeted diese Aktion, damit so viele wie möglich von der Aktion erfahren und auch eine Gewinnchance haben.

Einsendeschluss ist der 3. Juli 2010, 23:59 Uhr. Ihr habt also zwei Wochen Zeit um euch zu entscheiden, was für ein Motiv euch gefällt. Viel Glück!

GEWONNEN!
Mit Random.org habe ich den Gewinner ausgelost. Zuerst wurde Happy Buddah gezogen. Da dieser aber nicht mitmachen wollte und beim zweiten Anlauf er wieder gezogen wurde (spiel mal Lotto!), ergab es beim dritten Anlauf, dass Roman der Gewinner ist. Glückwunsch!

8 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wow, das sieht echt cool aus, gerade für mich als Hamburger Dirn 😀
    Da mag man sich ja kaum hinsetzen, sonst verdeckt man noch alles.

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