Breaking Bad — Blue Crystal Meth selfmade Rezept

Meine Lieblingsserie Breaking Bad ist nun auch zu Ende, zumindest in den USA. In Deutschland laufen die letzten 8 Folgen irgendwann im November an.

Wer die Serie noch nicht kennt, sollte das schleunigst nachholen. Und wer wissen will, wie Walther Hartwell White das blaue Crystal Meth hergestellt hat, der muss sich nur dieses HowTo Video anschauen. Es ist total einfach. Ich weiß gar nicht, warum alle so Probleme hatten, ihn zu kopieren ;-)


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Die drei Fragezeichen und der verschollene Pilot

Folge 163 der Hörspielserie, die mich seit meiner Kindheit begleitet. Diesmal sollen die drei Detektive nur einen Chrysler von Onkel Titus irgendwohin überführen. Auf einer Landstrasse in den Bergen zieht dichter Nebel auf, so dass die Drei sich nicht mehr orientieren können. Ein Kerl in einem Truck hilft ihnen zum nächsten Hotel, dem „King of Mountain“, zu finden, damit diese dort übernachten können, bis der Nebel sich verzogen hat.

Dort angekommen stellen sie fest, dass das Hotel völlig heruntergekommen ist und sie auch die einzigen Gäste seit langem sind. Das sie sich damit gerade in ihrem nächsten spannenden Fall befinden, der zu lösen ist, weiß bis dahin nur der Hörer. Der Besitzer des Hotels, der plötzlich aus dem Nichts auftaucht, konfrontiert sie mit einem Rätsel, der zu einem Schatz führen soll, der seit dem mysteriösen Flugzeugabsturz verschollen ist.

Diese Folge glänzt mit einem langsamen Spannungsaufbau, der bis zum Ende aufrecht erhalten wird. Die passende Hintergrundmusik trägt ihr nötiges dazu bei. Bei der Lösung des Rätsels geraten die drei Detektive in brenzlige Situationen und die Lösung des Rätsels ist einfallsreich. Dafür ist das Ende dann aber doch etwas weit hergeholt. Vielleicht für einen mit der Serie großgewordenen Hörer gerade noch nachvollziehbar, kann aber ein Jungendlicher oder noch jüngerer Fan damit gar nichts anfangen.

Trotzdem für mich eine seit langem wieder spannende Folge.


163 / Die drei Fragezeichen und der Verschollene Pilot

Zurück in die Zukunft — Wie die Libyer Doc Brown finden konnten

Oh mein Gott, die haben mich gefunden. Ich weiß nicht wie, aber die haben mich gefunden. Lauf um dein Leben, Marty!

Ein Satz aus dem Kultfilm „Zurück in die Zukunft“ aus dem Jahr 1985. Doc Brown kann sich nicht erkläre, wie die Libyer in finden konnten, für die eine Atombombe bauen sollte, denen aber stattdessen eine Bombe mit Schrott aus alten Flippern geliefert hat. Das erhaltene Plutonium benötigt er aber um die 1.21 Gigawatt zu erzeugen, die der Fluxkompensator benötigt, der Zeitreisen überhaupt erst möglich macht.

Und ich habe mir damals die Frage auch gestellt als ich den Film in den 80zigern gesehen habe und bis heute stelle ich mir immer wieder die Frage. Dabei ist die Lösung so einfach.

Back_to_the_Future-The_question_of_all_questions-Answered

Android aus der Sicht eines iPhone Nutzers

Samsung Galaxy S3

Ich hatte nun 8 Wochen ein Android Handy, genauer das Samsung Galaxy S3, in Benutzung. Eigentlich sollte ich nur eine bestimme Beta-Software testen, aber um die soll es hier nicht gehen, sondern für mich war es mehr ein Test, ob ich von meinem Apple iPhone auf eine breitere Produktpalette mit Android Telefonen in Zukunft umsteigen kann und will.

Um es kurz zu machen: Ich kann nicht und will nicht.

Mir gefällt Android. Wirklich. Man hat die absolute Freiheit (fast) alles nach seinen Wünschen anzupassen und zu ändern. Optik, Verhalten, Apps und was weiß ich. Man kann sich mit seinem Telefon von dem gebotenen Einheitsbrei, den der Hersteller liefert weit, weit weg begeben und es macht enorm Spaß. Auch die Integration von Apps in das Betriebssystem ist phänomenal. Du installierst z. B. Dropbox und fortan werden deine Bilder automatisch in der Dropbox gespeichert. Keine Lust auf Dropbox? Nimm einen anderen Cloud Dienst und es funktioniert identisch. Deine Bilder-Gallerie kannst du auch direkt von dort anschauen. Kein Wechsel der Apps nötig.

Goole now! hat mich beeindruckt, aber auch genauso erschrocken. Wer nicht weiß, was das ist, googlet mal eben danach. Das Ding wußte einiges im Voraus, was gerade für mich wichtig ist und war eine enorme Hilfe.

Aber, und das ist ein großes ABER, fühlt sich das Betriebssystem nicht wie aus einem Guss an. Das sind Kleinigkeiten, die ich aber nicht missen möchte. Ich habe keinen vernünftigen eMail Client für Android gefunden, der nur im Ansatz an den von Apple heranreicht. Alle konnten zwar Push, aber die Bedienung war grottig.

Kennt ihr den Zieh-Effekt vom iPhone, wenn man im Browser zu weit in eine Richtung gescrollt hat? Gibt es dort nicht. Statt dessen leuchtet eine Linie auf. Aber genau dieser Zieh-Effekt macht eine gute Haptik aus. Apropos Zieh-Effekt! Pinch-and-Zoom, also zwei Finger auseinander ziehen um zu zoomen. Das geht in einigen Apps und in andere nicht. Jede App ist anders und hat ein komplett anderes Look-and-Feel. Etwas, was ich bei einem Telefon nicht wirklich brauche.

Bei meinen Testwochen kam es auch ab und zu vor, dass ich das Samsung ein paar Tage nicht in Benutzung hatte. Als ich es wieder einschaltete und es alle Nachrichten der letzten Tage synchronisierte, verhielt es sich wie ein Hamster auf Speed, piepste, vibrierte, brummte, klingelte und das mehre Minuten, bis alles abgerufen war. Klar, man könnte theoretisch das Gerät auch stumm schalten. Auch automatisch, was Nachts, wenn man schlafen will, sehr hilfreich ist. Viele, oder eigentlich keine App hielt sich nur daran. Das Mistgerät bimmelte Nachts munter los um mich über irgendeinen unwichtigen Müll zu informieren, obwohl es stumm geschaltet war.

Ach ja, der Browser. Ich hatte den Chrome Browser drauf. Chiques Ding. Wenn ich mich richtig erinnere, der Kandidat, der kein Pinch-and-Zoom kann, ich kann mich aber auch irren. Die Bedienung ist super, ab — obwohl dieser genauso wie iPhones Safari — auf Webkit beruht, ist dieser lahm. Viel langsamer als Safari.

Der Ausflug in das Android Lager war nützlich. Es sind viele Dinge vorhanden, die ich toll finde, aber genauso viele, die mich davon abhalten zu wechseln. Die Auswahl an Android Handys ist riesig und für jeden ist etwas dabei. Bei Apple gibt es höchstens zwei verschiedene Geräte zu kaufen. Ein Vorjahresmodell und ein aktuelles. Dafür ist die durchgängige Bedienbarkeit — mit einigen Einschränkungen — bei Apple besser. Die Integration von Apps untereinander bei Android wiederum. Ich für meinen Teil bleibe wohl die nächsten zwei Jahre weiter bei Apple, bis die nächste Vertragsverlängerung ansteht. Ich kann aber auch jeden verstehen, der ein Smartphone mit Google Betriebssystem in der Tasche hat.

Wer auch den Android Test mache möchte bzw. weiß, dass er eins sein eigenen nennen möchte, kann das 8 Wochen alte Gerät, was wenig genutzt wurde, für 300 Euro haben.