Drei Wochen ohne Büro! Den Hintern (der mir gerade ziemlich weh tut, da ich auf einer Eisschicht ausgerutscht bin) nicht jeden Morgen in den Bürostuhl pressen. Herrlich! Aber der Sklavereiraum hat eine schöne Aussicht mit Blick auf die Elbe. Hier der Blick irgendwann um 7 Uhr Morgens.
Archiv für Dezember 2010
Abgeheftet in: Aus dem Leben | Tags: Elbe, Finkenwerder, Hamburg | 16:12 Uhr | 2
Büroausblick
Dezember
Abgeheftet in: Angesurft | Tags: Bookmarks, Delicious, Pinboard | 15:12 Uhr | 2
Delicious.com schließt … vielleicht
Dezember
Ich habe es mal wieder als aller letzter mitbekommen, aber mein Bookmarking Dienst Delicious wird die Tore schließen … wahrscheinlich. Vor zwei Tagen kamen die ersten Twitter Nachrichten rein über das Thema und Ad konkretisierte meine Befürchtungen.
Für mich schon etwas schade, da ich vor ca. einem Jahr alle meine Bookmarks (oder deutsch: Lesezeichen) dorthin geschoben habe. Vorher verwaltete ich alle mit der Sitebar, dann zog ich zu XMarks um dann irgendwann festzustellen, dass ich mit der ganzen Orderhierarchie, wie normalerweise Bookmarks verwaltet werden, nicht mehr klar kam und keinen einzigen Link wieder gefunden habe. Weiter störte mich, dass es nicht für alle Browser ein Plugin gab. Nach dem Umzug habe ich mir für den Mac die Delibar App gekauft, um meine Bookmarks zu verwalten. Für schlappe $18 wohlgemerkt. Die iPhone Version für einen kleinen Obolus hinterher. Wie gesagt, alles nur um Bookmarks zu verwalten.
Warum das ganze? Weil Delicious in fast jede Web-Anwendung integriert ist, wie z. B. in meinem Feedreader Reeder und weil ich die Bookmarks, dank Tags, jeder Zeit wieder finden kann.
Also musste gestern eine Alternative her — Pinboard.in –welches von Reeder und Delibar unterstützt wird. Der Dienst hat ungefähr die gleichen Funktionen die Delicious, ist sogar von den Machern von Delicious, sieht nur spartanischer aus und der Eintritt kostet etwas Geld. Mir war es die Sache wert. Exportieren kann man die Delicous Bookmarks über diesen Link hier und direkt bei Pinboard importieren. Verloren geht die alte Sammlung also nicht.
Ich kann weiter wie gewohnt meine Lesezeichen verwalten und beruhigt in meinen Jahresabschlußurlaub starten.
Und warum vielleicht? Weil Yahoo nach etwas über 24 Stunden und einigen User-Protesten versuchte, dies zu dementieren. Genaueres weiß man nicht! Trotzdem ist man gut beraten, wenn man seine Bookmarks vorsichtshalber schon einmal von dort exportiert und sicher irgendwo unterbringt.
Abgeheftet in: Hausbau | Tags: Bäume, Grundstück, Harvester, Rodung | 21:12 Uhr | 4
Rodung des Grundstücks
Dezember
Wie schon geschrieben, habe ich mit Frau im Oktober unseren Wilhelm (also unsere Unterschrift) im Beisein des Notars gesetzt und ein Grundstück gekauft. Am 6. Dezember wurde es nun rechtskräftig unser Eigentum (warum das etwas länger gedauert hat, ist eine noch längere Geschichte) und heute wurde es endlich mit einem Harvester von dem noch darauf stehenden Wald befreit.
Einen besseren Termin konnte man sich für die Arbeit nicht aussuchen. Frau Holle meint es heute besonders gut und schütte in kurzer Zeit 15 cm Neuschnee runter. Für Norddeutsche Gefilde reicht es, um ein Verkehrschaos auszulösen — aber das soll jetzt nicht Thema sein.
Von der ganzen Aktion wurden ein paar Fotos geschossen und damit man sich einen noch besseren Eindruck dieser Teufelsmachine von Harvester machen kann, habe ich noch ein Video dazu gemacht.
Abgeheftet in: Computer | Tags: Kartenleser, Personalausweis | 12:12 Uhr | 1
Kartenleser für Personalausweis
Dezember
Der neue Personalausweis ist seit dem 1. November 2010 zu haben. Und dieser soll rechtsgültige Geschäfte im Internet (eher über das Internet) einfacher und rechtsgültiger machen. Dafür benötigt man den neuen Personalausweis und einen geeigneten Kartenleser. Die einfachste Ausführung kostet um die 40 Euro und sollte für den normalen Gebrauch reichen. OK, OK, der Rechner muss auch frei von Trojaner und Viren sein, damit die ganze Sache sicher ist, da man PIN-Nummern über die Computertastatur eingibt und die sonst von Trojaner ausgelesen werden könnten. Wer es ganz sicher haben möchte, kauft sich so ein Gerät für über 100 Euro mit eingebauter Tastatur.
Aber worauf ich eigentlich hinaus möchte ist, dass man den einfachen Kartenleser für schlappe €3,70 haben kann. Auf der aktuellen ComputerBild klebt das Gerät auf der Zeitschrift. Ich habe schon zugeschlagen und der Leser funktioniert auch unter Mac OS X und Linux. Die Treiber dazu gibt es auf der Seite des Herstellers Reiner-SCT.
Abgeheftet in: Angesurft | Tags: Aurora Borealis, TimeLapse, Video, Zeitraffer | 10:12 Uhr | 0
Aurora Borealis
Dezember
Ich kann mich nicht oft genug wiederholen, aber ich stehe Timelapse-Videos. Vorallem wenn sie gut gemacht wurden wie folgendes, was in Tromsø, ganz im Norden von Norwegen entstanden ist. Einer meiner Wünsche ist es ja, auch einmal das Polarlicht mit eigenen Augen zu sehen. Wenn der Flug nach Grönland zu Freunden nicht so teuer wäre, wäre ich schon längst dort. Aber das hier, ist auch schon den Wahnsinn.
Abgeheftet in: Angesurft | Tags: bitl.ly, Short Url, Twitter | 21:12 Uhr | 2
Eigene Short-URL mit bit.ly
Dezember
Wenn bei Twitter verlinkt wird, geschieht dies in der Regel mit einer sogenannten ShortURL. Der Grund ist simpel. Bei Twitter sind nur 140 Zeichen vorhanden, eine URL aber gerne schon mal etwas länger. Damit also Platz für die Message und den Link ist, kommen Anbieter von ShortURLs wie bit.ly oder tinyurl.com zum Einsatz.
Verweist man bei Twitter auf seine eigene Seite, würde eine eigene Kurz-URL die Sache persönlicher machen. Als Beispiel hat die New York Times als Kurz-URL myti.ms, Flickr hat flic.kr, YouTube youtu.be. Soviel als Erklärung worum es überhaupt geht. Um eine Short-URL zu bekommen, braucht man erst einmal eine kurze Domain, wenn man nicht schon eine hat. Gehört man nicht gerade zu den kreativen Köpfen um seine bestehende Domain kurz zu bekommen, dann zieht man domai.nr zu rate. Der Dienst spuckt für den eigenen Domainnamen mehrere Kurzversionen aus und zeigt direkt an, ob diese noch frei sind inklusive Möglichkeit zur Bestellung.
Ist diese Hürde genommen, müssen die kurzen URLs noch erstellt werden. Eine Möglichkeit ist, ein Skript für kurze URLs auf dem eigenen Webserver laufen zu lassen. Eine andere ist, bitly.Pro zu nutzen. Das ganze ist sogar noch kostenlos. Nach der Anmeldung musste ich nicht einen ganzen Tag warten, bis die Bestätigung kam, dass ich den Dienst nutzen konnte. Danach gilt es noch, die im DNS (ja ja, etwas technisches Hintergrundwissen muss man noch haben, auf das ich nicht weiter eingehe) den A Record auf die IP 168.143.174.97 von bit.ly setzen. Als aller letzen Schritt muss man nur noch verifizieren dass die Domain, auf die die kurze Domain verweist auch die eigene ist und das wars dann auch schon.
Ich habe das alles schon gemacht und wer sehen will, wie das bei mir aussieht, klickt unter dem Artikel auf „Share This“ und dann auf das Twitter-Icon.










